Die Zukunft Deutschlands?

AfD Kreisverband Wolfenbüttel

Moderatoren: Moderator, Moderator1

Jennermann
Beiträge: 1068
Registriert: 12.06.16

Re: Die Zukunft Deutschlands?

Beitrag von Jennermann » 01.07.20

Weg mit Goethe und Schiller?
Auch bei uns gibt es viele Denkmäler, die den Virus des Rassismus in unsere Herzen und Hirne tragen. Stürzen wir sie! Fangen wir an mit Goethe und Schiller.

Nachdem in den USA die Statuen von Kolumbus fallen und in Großbritannien die von Churchill verhüllt wird, dürfen wir in Deutschland nicht hintanstehen. Auch bei uns gibt es viele Denkmäler, die den Virus des Rassismus in unsere Herzen und Hirne tragen. Stürzen wir sie! Fangen wir an mit Goethe und Schiller.

Deutschland braucht endlich eine neue Denkmalkultur. Pflegen wir die reine, wahre und schöne Erinnerung an wirklich große Frauen, statt an böse alte, weiße Männer. Stellen wir die Guten nach vorne auf den Sockel. Uns fehlen Statuen zur Lobpreisung unserer Kanzlerin.

https://www.tichyseinblick.de/video/5-v ... -schiller/


Jennermann
Beiträge: 1068
Registriert: 12.06.16

Re: Verzweiflung macht sich breit

Beitrag von Jennermann » 30.06.20

Verzweiflung macht sich breit
In letzter Zeit denke ich mehr denn je darüber nach, ob das ganze Schreiben, Aufklären, Informieren, das man so tagtäglich betreibt, überhaupt noch einen Sinn hat. Davon abgesehen, dass die meisten sowieso in ihrer Blase verbleiben, in der man sich nur gegenseitig die eigene Meinung bestätigt, zeichnet sich mittlerweile eine gesellschaftliche Sackgasse ab, die meines Erachtens nicht rückgängig zu machen ist.

Wenn man sich für jeden noch so differenzierten, analytischen Artikel über die Probleme von Integration, Islam und Asylpolitik 100 Mal rechtfertigen und erklären muss, nicht aber für jede noch so abstruse Äußerung zu Geschlechtern oder Polizisten, die man auf Müllhalden wünscht, dann ist der öffentliche Diskurs so weit nach links gerückt, dass eigentlich nur noch die Wahl zwischen, links sein oder Klappe halten besteht, wenn man nicht den gesellschaftlichen Tod sterben will.

Das ist keine Freiheit mehr. Das ist ein Gefängnis mit unsichtbaren Mauern, in dem man tagtäglich mit der Blödheit und dem Wahnsinn anderer gefoltert wird. Wir werden in dieser Gesellschaft keine Probleme mehr lösen. Eine Problemlösung setzt eine Problembenennung voraus. War es vorher schon nahezu unmöglich, Probleme im Kontext von Zuwanderung und anderen Themen zu benennen, ohne in eine unappetitliche rechte Ecke geschoben zu werden, ist es nach der neuerlichen Rassismus-Debatte schlichtweg unmöglich geworden, nicht auf dem öffentlichen Scheiterhaufen zu landen.

https://19vierundachtzig.com/2020/06/19 ... ehen-kann/

braves Bürgerlein
Beiträge: 1281
Registriert: 15.11.16

„ Reißt diesen Scheiß nieder“

Beitrag von braves Bürgerlein » 29.06.20

Moderator hat geschrieben:
24.06.20


„Reißt diesen Scheiß nieder“:
Künstler wollen deutsche Straßen säubern

https://jungefreiheit.de/kultur/gesells ... ss-nieder/
Am Donnerstag teilte das „Künstlerkollektiv Peng!“ mit: „Deutschland, we have a problem! Deine Straßen und Denkmäler sind auch 2020 immer noch nach kolonialistischen Verbrechern benannt!“ Zusammen mit der „Initiative schwarzer Menschen in Deutschland“ habe man eine Karte erstellt, „die vor Markern nur so überfließt“. Deutschland soll flächendeckend gesäubert werden.

Was getan werden müsse, „wenn die Denkmäler gefallen sind“

Auf einer entsprechenden Webseite mit dem Titel „Tear this shit down“ („Reißt diesen Scheiß nieder“) sind mehrere Dutzende „kolonialistische Namen im öffentlichen Raum“ eingezeichnet. Darunter befinden sich zumeist Namen von Straßen, aber auch von Gedenktafeln, Denkmälern oder Kirchen. Leser werden dazu aufgefordert, die Liste zu ergänzen.

Die Karte ist aber nur der eine Teil der neuen Kampagne. Die Macher fordern auch dazu auf, Statuen niederzureißen. „Verbrecher für Verbrechen“ zu ehren: „Das geht nicht! Kopf ab, runter vom Sockel, Farbe drauf, Schild drüber – die Möglichkeiten sind vielfältig.“ Unliebsame Statuen nur zu markieren, reiche nicht aus. „Wir suchen andere Formen.“

Die „Aktivisten im Kampf gegen die Barbarei unserer Zeit“ geben passenderweise auch gleich Vorschläge mit auf den Weg, was getan werden müsse, „wenn die Denkmäler gefallen sind“. Unter dem Punkt „Runter vom Sockel! Und dann?“ heißt es: „Wo ein Denkmal fällt, soll ein Mahnmal entstehen oder die Sockel werden befreit, um Platz für Gestaltung von Künstler*innen aus den ehemaligen Kolonien und der hiesigen Schwarzen Community zu schaffen.“ Zugleich wird auf der Website noch auf verschiedene Initiativen verwiesen, die sich beispielsweise für eine „postkoloniale“ Stadt einsetzen.


"Wenn man sämtliche Schöpfungen des weißen Mannes von diesem Planeten entfernte, besäßen seine Ankläger weder Zeit noch Mittel, ja nicht einmal Begriffe, um ihn mit Vorwürfen zu überhäufen."
Michael Klonovsky

Jennermann
Beiträge: 1068
Registriert: 12.06.16

Re: Fahrende Kasper-Bude für die Polizei

Beitrag von Jennermann » 29.06.20



Neue Dienstwagen
Fahrende Kasper-Bude für den Einsatz: Unsere Polizei darf keine Lachnummer werden!
Die Polizei ist der Prügelknabe der Nation. Da kommt ihr neuer Streifenwagen gerade recht. Muskelbepackte Stuttgarter Party-Gänger könnten ihn einfach durchs Schaufenster werfen, Geldautomaten-Knacker in ihrem Q7 würden per Lach-Flash entwaffnet. Eine Glosse.

Was ist das drängendste Problem der Polizei? Von Clans beherrschte No-Go-Areas in Nordrhein-Westfalen? Plündernde Mobs, die die Stuttgarter Innenstadt entglasen? Drogen-Parks in Berlin, in denen man Dealern per Kreidemarkierung ihren eigenen Bereich zuweist? Alles falsch! Es ist natürlich die allgegenwärtige Klima-Katastrophe. Deswegen muss die Polizei jetzt grüner werden und CO2 einsparen. Da ist's vorbei mit der PS-Protzerei!

https://www.focus.de/auto/news/klima-st ... 26894.html

neki
Beiträge: 1210
Registriert: 20.05.16

Re: Die Zukunft Deutschlands?

Beitrag von neki » 28.06.20

Ein weiteres Beispiel, das von der Größe und Herrlichkeit unseres Aufbruchs in eine diverse, tolerante und befreite Menschheit zeugen (und vom Glück, ihn erleben zu dürfen).*

Soll man, fragt beispielsweise endlich der Kölner Stadtanzeiger, "Harry Potter" verbrennen?

Bild
Bild

Noch vor zehn Jahren, unter der Fuchtel weißer heteronormativer Patriarchen, hätte sich das Blatt nicht getraut, solche Fragen zu stellen. Ist es nicht herrlich, wie jahrzehntelang geduckte Journalisten nun die Fesseln abwerfen und zu aktiver Toleranz finden?

Ein ähnliches Befreiungserlebnis genoss Priyamvada Gopal, Dozentin an der Fakultät für Englisch der Universität Cambridge (UK) und dort mit der Zukunftsherrschaftstechnologie "Koloniale und postkoloniale Theorie" beschäftigt, als sie twitterte:

Bild

Und sie setzte furchtlos noch einen drauf: "Weiße abschaffen". Twitter regierte prompt und sperrte sie nicht. Ihre Universität stellte sich hinter sie. So geht Solidarität!

PS: Die herbbittere Zirze ist sogar befördert worden ...


https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna


*) ... und vom Glück, ihn (noch) erleben zu dürfen.


Jennermann
Beiträge: 1068
Registriert: 12.06.16

Re: Die Zukunft Deutschlands?

Beitrag von Jennermann » 27.06.20





Bild
James Woods@RealJamesWoods





braves Bürgerlein
Beiträge: 1281
Registriert: 15.11.16

Re: Die Zukunft Deutschlands?

Beitrag von braves Bürgerlein » 21.06.20

Jennermann hat geschrieben:
16.06.20
Bild
[/size]Ralf X
Gerade wurde sein Denkmal im Hamburger Schleepark mit roter Farbe beworfen. Gerade wird diskutiert, ob und falls ja, in welcher Weise, Bismarck-Denkmäler stehen bleiben sollen. Es gibt deren rund 700 in Deutschland. Auch anderen Heroen der Vergangenheit soll es an den Kragen gehen. Der eine, heißt es, sei Nationalist gewesen, der andere Rassist, ein Dritter habe sich auf unerträgliche Weise zu Frauen geäußert. Denkmäler können sich nicht wehren. Sie stehen stumm und schweigen.

Umso lauter wird der Furor der Aktivisten. In vielen Ländern des Westens wollen sie den öffentlichen Raum säubern von Zumutungen, denen sie nicht standhalten wollen. Allem Hass gereicht zum Vorteil, was sonst Nachteil ist: Unbildung. Darum wächst er epidemisch. Die militante Geste, das Hinwegräumen und Abservieren des Überkommenen, braucht keinen Gedanken, keinen Diskurs, kein Argument. Weg soll für alle, was einige stört. Die Radauelite entscheidet stellvertretend für eine Mehrheit, um die sie sich nicht bemüht. Eine größere Misstrauenserklärung an die Zeitgenossen ist nicht denkbar als die Unterstellung, jene könnten das Vergangene nicht vom Gegenwärtigen trennen; als die Unterstellung, jeder nähere sich einem Denkmal auf Knien, weil er falsch denke, blind blicke. Der dumme Mensch ist der Normalfall in den Augen derer, die sein Sichtfeld reinigen wollen.

Der Mensch misstraut sich selbst, will es nicht eingestehen und macht die eigene Unvernunft den anderen zum Vorwurf: So lautet der bewusstseinspolitische Status quo des Jahres 2020, nicht nur, aber besonders auf der Linken. Das Ende der Diskurse wird ausgerufen, weil die Mühe des Nachdenkens auch eigene Anstrengung bedeutete. Abweichende Meinungen werden als moralische Defekte gebrandmarkt, weil die eigene Meinung auf instabilen Füßen ruht. Ein Kulturkampf ohne Kultur findet statt, eine Abbau ohne Aufbau, ein stehendes Meinungsgericht. Nicht nach Gründen wird gefragt, sondern nach Motiven; nicht Rechte sollen hergestellt, sondern Exempel statuiert werden.

https://www.alexander-kissler.de/2020/0 ... s-traenen/



Antworten