Pogromnacht a la Pink und Co.

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kdheid
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Pogromnacht a la Pink und Co.

Beitrag von kdheid » 10.11.19

Liebe KV-Mitglieder, liebe interessierte Leser,

mal wieder war es soweit: Man gedachte der Pogromnacht von 1938. Eine für Juden furchtbare Nacht, die eine unsägliche Grausamkeit gegen Juden in Deutschland und auch weltweit einläutete. Selbstverständlich nahmen auch Mandatsträger der AfD teil, weil auch und gerade die AfD für eine gewaltfreie Zeit steht, in der Juden wie auch Nichtjuden miteinander leben können.

"Unser" Bürgermeister, als Veranstalter dieser Gedenkstunde ließ es sich nicht nehmen, zur Einleitung "ein paar" hetzende Worte gegen Andersdenkende in die kleine Menge zu streuen. Mal wieder gegen "Brandstifter", die auch in den Parlamenten sitzen. Er produzierte vor den geistigen Augen ein Zerrbild von bösen Nazis, die im Bundestag, im Landtag und in den Kommunalparlamenten sitzen. Dass er hierbei nicht die Grünen und die Linken, nicht die SPD, nicht die CDU und auch nicht die FDP meinte, war jedem Anwesenden klar.

"Die Bösen von der AfD", die wieder "gesellschaftsfähig werden wollen...

Aha, Herr Pink! Mit Geschichtsbewusstsein ist`s nicht weit her, oder? Und dass sich - mit Ihrer Akzeptanz als Veranstalter - linke Radikale in die Menge der Zuhörer mischten, war Ihnen doch klar. Sie wussten es! Sie wussten, dass Typen, die augenscheinlich der linken Szene zuzuordnen waren, mit Aufklebern an den Ärmeln "FCK AFD" skandierten. Dass man T-Shirts mit gleichen Inhalt trug. SIE waren der Veranstalter!

War es nicht so, dass Sie und Ihre verlogenen Gesinnungsgenossen die AfD attackierten, weil sich in öffentliche AfD-Veranstaltungen rechte Radikale einschlichen? Waren Sie nicht der Moralapostel, der das lautstark mit all Ihren Kollegen der etablierten Parteien kritisierte? Ist es nicht so, dass der, der im Glashaus sitzt, nicht mit Steinen werfen sollte?

Die AfD verwahrt sich gegen diese plumpe Ideologisierung einer Gedenkveranstaltung zu Ihrem Zweck!

Säubern Sie Ihr Umfeld von linken Radikalen, verbitten Sie sich deren Nähe, denn ansonsten muss man Sie wohl zu einem Teil von ihnen erklären. Distanzieren Sie sich! Zeigen Sie Courage, von der Sie ja so gerne sprechen. Ist nicht einfach, ist aber ehrlich! Wie das geht? Haben Sie es verlernt - oder haben Sie es noch nie gekonnt, sich ehrlich gegen Menschen zu stellen, die unsere Heimat mit radikalen Mitteln in ein sozialistisches Desaster verwandeln wollen?

Hier unsere PM, die wahrscheinlich in keiner Zeitung abgedruckt werden wird, weil die Courage kein weit verbreitetes Gut ist:

PRESSEMITTEILUNG

FCK AFD: So etwas duldet man nicht, Herr Bürgermeister Pink!


Am 09. November 2019 fand – auf Einladung des Bürgermeisters Pink – eine Gedenkfeier zu den Opfern des nationalsozialistischen Terrors, der Pogromnacht 1938, statt. Dass der Bürgermeister diese Gedenkstunde instrumentalisierte, um wieder gegen einen politischen Gegner zu hetzen, der – aus seiner Sicht – „geistiger Brandstifter“ genannt werden müsse, lenkte leider vom eigentlichen Gedenken an die Opfer ab. Und wenn der Herr Bürgermeister schon Bezüge zur Neuzeit und zu den realen Gefahren für in Deutschland lebende Juden benennen muss, dann wäre es auch angebracht, die mehr als eine Million Menschen zu erwähnen, die aus Kulturen nach Deutschland kamen, in denen das Judentum als „Erzfeind“ benannt ist und in der auch weltweit zur Gewalt gegen Juden aufgerufen wird. Diese reale Gefahr für Juden in Deutschland blieb allerdings vom Bürgermeister unerwähnt. Stattdessen war es der Veranstalter Pink (so die Polizei), der es augenscheinlich hinnahm, wenn nicht sogar befürwortete, dass während der Gedenkfeier mehrere Personen mit „FCK AFD“ Aufklebern an den Ärmeln und „FCK AFD“ T-Shirts an der Feier teilnahmen.

Diese Demonstration politischer Hetze hatte und hat auf einer Gedenkfeier nichts zu suchen, wurde aber vom Veranstalter nicht unterbunden. Auf Anfrage bei der Polizei hieß es, dass für dieses Problem einzig der Veranstalter, also Herr Pink, verantwortlich sei. Dass AfD-Parteimitglieder und Mandatsträger an der Feier teilnahmen, weil auch sie ihren Respekt vor Juden in Deutschland und ihre Ablehnung jeder Gewalt gegen Juden demonstrieren wollten, schien den politischen Gegnern egal zu sein, weil alleine das Instrumentalisieren deren Ziel war.

Die AfD in Wolfenbüttel spricht hiermit allen verantwortlichen anwesenden Personen ihre ehrlichen Absichten zur Gedenkfeier ab, weil diese Personen – wie geschehen – „FCK AFD“ Demonstranten billigend akzeptierten und offenbar in netter Gemeinsamkeit mit ihnen kommunizierten. Die AfD in Wolfenbüttel bedauert zutiefst, dass Kommunalpolitiker und linke Aktivisten selbst ein Erinnerungsgedenken zur Pogromnacht am 09. November 1938 entehren und missbrauchen. Diese Kritik ist zuallererst an den Veranstalter, Herrn Bürgermeister Thomas Pink, gerichtet.


Klaus-Dieter Heid
Stellvertretender Kreisvorsitzender AfD-Kreisverband Wolfenbüttel

P.S.: Fotos, die belegen, dass mehrere Personen mit „FCK-AFD“-T-Shirts und Aufklebern an der Feier teilnahmen und offenbar „nett“ während der Feier mit grünen und roten Kommunalpolitikern kommunizierten, liegen uns vor. AfD-Kreisverband Wolfenbüttel

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