Demokratieverständnis

AfD Kreisverband Wolfenbüttel

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Jennermann
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Demokratieverständnis

Beitrag von Jennermann » 18.09.19


Denn es ging nicht um Grönemeyers Positionierung gegen „Hass und Ausgrenzung“, wie es immer so schön heißt, wenn es darum geht, deutlich zu machen, dass jeder, der sich nicht auf die gleiche Seite stellt, automatisch für Hass und Ausgrenzung ist oder das, was die neue linke „Mitte“ dafür hält. Es ging auch nicht um seine Aussage „keinen Millimeter nach rechts“ rücken wollen, oder die Befürchtung, dass sich ein wachsender Teil der Gesellschaft, offen für rechtsaußen zeigt, die ich im Übrigen teile. Nein, es ging explizit um die Aussage, „diktieren zu wollen, wie `ne Gesellschaft auszusehen hat.“ Darum, dass ihm seine Fans völlig ekstatisch und vollkommen unkritisch zujubelten, während sich seine Stimme überschlug. Darum, dass der Bundesaußenminister ihm daraufhin für seine Worte dankt. Dass von den Stimmen, die in diesem Land öffentliches Gewicht besitzen, keine mehr zu erkennen scheint, dass Links- und Rechtsextremismus zwei Seiten derselben Medaille sind. Dass es bei Grönemeyer und Co. nicht um die Mitte gegen Rechts geht, sondern wieder einmal um die Durchsetzung einer einzig „wahren“ Weltsicht und folglich die Bekämpfung all jener, die diese nicht teilen. Und dass das sowohl im Nationalsozialismus als auch in der DDR zu Zwang, Unfreiheit, Menschenverachtung und Gewalt geführt hat.

www.achgut.com/artikel/die_linke_currywurst

Grölemeyer ruft uns einerseits mit seinem Auftritt die Diktatur des Proletariats in´s Gedächtnis zurück und andererseits gibt er uns mit seinem Auftritt einen Ausblick auf die kommende Diktatur des Proletariats.
Ein alternder Künstler, dem das Publikum wegbricht versucht sich bei den Greta-Anhängern ein neues zu rekrutieren. Ein Millionär der in London in Saus und Braus lebt, gibt für Deutschland die Parolen vor? Und hier springen sofort Tausende über das Stöckchen.
Man glaubt es einfach nicht ...

Jennermann
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Re: Demokratieverständnis

Beitrag von Jennermann » 19.09.19



300 Regisseure und Schauspieler haben laut HR eine von Filmkritiker Rüdiger Suchsland in Gang gesetzte Rücktrittsforderung bereits unterzeichnet.
Mehr Stasi und Gesinnungsschnüffelei mit anschließender Vernichtung der beruflichen Existenz geht nicht ...
https://www.hessenschau.de/kultur/treff ... f-100.html



Lothar-Günther Buchheim, als Autor des Buches fühlte er gegen Grönemeyer von Anfang an eine starke Aversion. „Er ist genau der deutsche Soldatentyp, den ich nicht ausstehen kann“, murrte er, als wir eines Tages darüber sprachen. „Dieser Grönemeyer sieht aus wie ein Nazi. Meine Figur ist ganz anders. Ein Intellektueller, der eigentlich dagegen ist... Und sie nehmen da so einen Typ wie aus der NS-Propaganda-Broschüre. Dadurch wurde alles verhunzt...“
www.achgut.com/artikel/was_lothar_guent ... eyer_hielt


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neki
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Re: Demokratieverständnis

Beitrag von neki » 26.09.19

Jennermann hat geschrieben:
19.09.19
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Freiheit, die sie meinen
Chef der Filmförderung gefeuert – wegen Mittagessens mit dem AfD-Vorsitzenden

www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials ... sitzenden/
Hessens Kunstministerin Angela Dorn (Grüne) hat die Entlassung des Chefs der Filmförderung durchgesetzt. Sein Vergehen: Ein privates Mittagessen mit einem AfD-Politiker.
Durchgesetzt hatte die Entlassung Hessens Kunstministerin Angela Dorn (Grüne), die auch dem Aufsichtsrat der Hessenfilm und Medien GmbH vorsitzt. In einer Sondertagung des Aufsichtsrats am Dienstag war das Votum für Mendigs Entlassung einstimmig gefallen. Vorher hatten 300 Film- und Medienbeschäftigte Mendigs Hinauswurf gefordert.
Mendig war vor allem als Produzent der Serie „Ein Fall für zwei“ bekannt, ehe er die Leitung der Hessenfilm übernahm.
Auf Anfrage von TE sagte Jörg Meuthen, er sei im Juli von dem PR-Manager Moritz Hunzinger angesprochen und gefragt worden, ob er sich mit ihm und Mendig treffen würde. „Ich hatte zu dem Zeitpunkt beide nicht gekannt“, so Meuthen. Mit Mendig habe er nach dem gemeinsamen Essen in einem Frankfurter Restaurant auch keinen Kontakt mehr gehabt: „Das war unsere einzige Begegnung.“
Mendig hatte, nachdem die Forderung nach seiner Entlassung aufgekommen war, gesagt, das Essen mit Meuthen und Hunzinger sei privat gewesen, es sei dabei nicht um Filmförderung oder sonstige dienstliche Belange gegangen. Gegenüber TE bestätigte Meuthen, die drei hätten sich „über die allgemeine politische Lage“ ausgetauscht.

Jennermann
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Re: Demokratieverständnis

Beitrag von Jennermann » 02.10.19

Die Nachrichten.
www.michael-klonovsky.de/acta-diurna

Budapest. Der Chef der ungarischen Filmförderung ist entlassen worden, weil er den Vorsitzenden der oppositionellen Magyar Szocialista Párt (MSZP) zum Essen getroffen hat. Außenminister Heiko Maas erklärte, der Fall zeige erneut, wie wenig die Regierung Orbán von Demokratie und Menschenrechten halte. Alle fortschrittlichen Kräfte innerhalb der EU müssten gegen solche Ausgrenzungsversuche aufstehen und Gesicht zeigen, statt sich wegzuducken. Die EU will Sanktionen prüfen.

Moskau. Vertreter der Regierungspartei sollen ein Hotel dazu aufgefordert haben, keine Räumlichkeiten an eine jüdische Gruppierung zu vermieten, die den Oppositionspolitiker Nawalny unterstützt. Außenminister Heiko Maas erklärte, der Fall zeige erneut, wie wenig die Regierung Putin von Demokratie und Menschenrechten halte. Alle fortschrittlichen Kräfte müssten sich gegen solche Ausgrenzungsversuche aufstehen und Gesicht zeigen. Die EU will die Sanktionen fortsetzen.

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braves Bürgerlein
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Re: Demokratieverständnis

Beitrag von braves Bürgerlein » 17.10.19

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Bravo! Springer-Vorstand Matthias Döpfner platzt der Kragen
www.journalistenwatch.com/2019/10/11/br ... -vorstand/
Mit „Nie wieder ´nie wieder`“ betitelte Döpfner seine Philippika, ehe er daran ging, der etablierten Bigotterie, der ganzen Heuchelei und dem grenzenlos herrschenden Präferenzutilitarismus die Maske der Anständigkeit von der gräßlichen Fratze zu zerren.

Für Annegret Kramp-Karrenbauers „Zeichensetzerei“ (AKK: Anschlag ist „Alarmzeichen“) hat Döpfner nur kaum verhohlene Verachtung. Bis Oberkante Unterlippe steht ihm die pestilenzartige Angewohnheit der politischen Klasse und der Mainstream-Medien, zur Beschreibung der scheußlichsten Sachverhalte übervorsichtig Euphemismen zu verwenden, die der Realität nicht gerecht werden.

Es handelt sich wohl, gerade im Angesichte des massenhaft importierten Antisemitismus aus den arabischen Ländern, um ein „Versagen des Staates in seinem zentralen Auftrag, dem Schutz des öffentlichen Raumes„. Die Chancen, daß der Anschlag von einem Rechtsextremisten kommen würde, standen ungefähr bei 1:1000. Aber er hätte verhindert werden können. Polizei hätte die Tat verhindert, nicht einen bestimmten Täter.

Und dann bemerkt Döpfner sehr zutreffend, was tatsächlich ein Alarmzeichen hätte sein können. Am 4. Oktober hatte ein Syrer in Berlin die Absperrung einer Synagoge überwunden, „Fuck Israel“ und „Allahu Akbar“ gerufen und ein Kampfmesser gezogen. Er wurde zwar festgenommen, aber bereits am folgenden Tag wieder freigelassen. Die Begründung: Es sei lediglich um Hausfriedensbruch gegangen. Döpfner: „Solche Zeichen werden verstanden. Als Einladung.“


neki
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Re: Demokratieverständnis

Beitrag von neki » 20.10.19



«Nazischwein» ist auch nur ein anderes Wort für Diskurs: Wie die Universität Hamburg Bernd Lucke in den Rücken fällt
www.nzz.ch/international/bernd-lucke-un ... ld.1515990
Bei seiner Antrittsvorlesung an der Hochschule wurde der frühere AfD-Parteichef niedergebrüllt und bedrängt. Die Wissenschaftssenatorin und der Universitätspräsident scheinen dafür Verständnis zu haben. Mit keinem Wort kritisieren sie das, was ihrem Professor widerfahren ist.

Die Warnung des Deutschen Hochschulverbands klang alarmierend. An den Universitäten gebe es «Denk- und Sprechverbote», kritisierte der Verband im April. Warum man dort in Sorge ist, liess sich am Mittwoch exemplarisch an der Universität Hamburg beobachten.

An der Universität Hamburg hätte am Mittwoch seine Vorlesung über Makroökonomie starten sollen, doch dazu kam es nicht. Unter dem Motto «Lucke lahmlegen – keine Lehre am rechten Rand» hatte der Allgemeine Studierendenausschuss (AStA) zu einer Demonstration aufgerufen. Luckes Rückkehr in den akademischen Betrieb sei inakzeptabel, weil er als Mitgründer der AfD verantwortlich für «gesellschaftliche Verwerfungen» sei.


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