Energiewende

AfD Kreisverband Wolfenbüttel

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Jennermann
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Energiewende

Beitrag von Jennermann » 01.02.19

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Energiewende: „Oh Herr, schmeiß‘ Hirn runter!“
https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/ ... rn-runter/
Die deutsche Energiewende verkörpert beispielhaft alle nur denkbaren Irrationalitäten und Absurditäten. Der aktuelle Beschluss der Kohlekommission, die einen Ausstieg aus der Braunkohleverstromung bis zum Jahr 2038 vorsieht, wird von Peter Altmaier (CDU), Andrea Nahles (SPD) und Annalena Baerbock (Grüne) gelobt. Von den gigantischen Kosten sprechen die "Spitzenpolitiker" nicht, die sie mit diesem Ausstieg Verbrauchern und Steuerzahlern zumuten werden. Auch nicht von den Risiken für die Versorgungssicherheit.

Dabei ist die Kohle ohnehin ein Auslaufmodell, weil sie aus Kostengründen spätestens Mitte der Vierziger Jahre als fossiler Energieträger erledigt ist. Für einen um wenige Jahre vorgezogenen Ausstieg werden weitere hundert Milliarden Euro an Kosten fällig – Strukturhilfen für die betroffenen Bundesländer etwa, Entschädigungen für die Energiekonzerne oder Vorruhestandsregelungen respektive Umschulungskosten für die Beschäftigten.
Dabei hat man bei diesem Ausstiegsszenario ein Déjà-vu-Erlebnis. Denn das erlebte die Republik mit ihrer „Klimakanzlerin“ Angela Merkel bereits beim abrupten Ausstieg aus der Atomenergie. Erst verlängerten Union und FDP im Herbst vor Fukushima die von Rot und Grün mit der Energiewirtschaft einvernehmlich ausgehandelten Laufzeiten, dann stiegen sie fast schlagartig schnellstmöglich aus. Auch diese teure Volte kostete Entschädigungen für die AKW-Betreiber. Sie vor allem ist dafür verantwortlich, dass der Grundlaststrom in Deutschland inzwischen zu einem Viertel aus Braunkohlekraftwerken stammt, dem schmutzigsten fossilen Energieträger.

Einfachste wirtschaftliche Zusammenhänge werden nicht mehr verstanden. Ideologie, “Werte“ und Glaube ersetzen Fachkompetenz und Wissen. Wir erleben eine hochentwickelte Industriegesellschaft im Niedergang.
Die ostdeutsche Wirtschaft wird mit dem Kohleausstieg nochmals erheblich geschwächt. Eine für Ostdeutschland große wertschöpfende und Steuern zahlende Industrie wird in einem krassen Anfall von Dummheit abgeschafft und angeblich durch vergleichsweise nur wenige steuerfinanzierte “Behörden-Arbeitsplätze“ ersetzt. Dieser Irrsinn findet salbungsvoll verkündet und mit der Weltrettung verpackt auf dem Rücken der Bevölkerung in den Kohlegebieten statt.

Jennermann
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Re: Energiewende

Beitrag von Jennermann » 02.02.19

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Wie man eine Industrienation zugrunde richtet
https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/ ... e-richtet/
Mit der „Verkehrswende“ gegen das Automobil und der „Energiewende“ gegen Kern- und Kohlekraftwerke wird Deutschland – nach der Migrationskrise – in eine zweite Existenzkrise gestürzt.

Das Jahr 2019 beginnt, wie das Jahr 2018 zu Ende gegangen ist. Schritt für Schritt zeigt sich ein Krisenkomplex, der in seiner Größe und Wirkung mindestens so einschneidend für die Errungenschaften Deutschlands ist wie die Migrationskrise. Es geht dabei nicht um bestimmte Branchen mit ihren Sonderproblemen, sondern um die Identität einer Industrienation überhaupt mit ihrer spezifischen Arbeitsweise und Wertschöpfung, auch mit ihren Leidenschaften und ihrer Fähigkeit, Belastungen zu ertragen. Das wird an dem Doppelangriff deutlich, dem gegenwärtig gleich zwei grundlegende Industriesektoren ausgesetzt sind: im Verkehrsbereich wird das Grundelement „Automobil“ (sowohl als Diesel als auch als Benziner) angegriffen, im Energiebereich werden die großen Kraftwerke (sowohl die Kernkraftwerke als auch die Kohlekraftwerke) als stabile Träger der Grundlast-Versorgung angegriffen, ohne dass vergleichbar leistungsfähige Ersatzträger zur Verfügung stehen.

Die Deindustrialisierung Deutschlands wird zwar im Ansatz von grünliberalen Kräften in Deutschland erdacht, exekutiert wird sie aber durch das europäische Ausland über EU-Normen und weiches UN-Recht.
Dabei gibt es zwei Komplexe: Die Freigabe Deutschlands zur freien Einwanderung mit sofortigem Zugriff auf den Sozialstaat, realisiert über das Schengen-Abkommen, und die UN-Flüchtlingscharta, die Grundlage des deutschen Asylrechtes ist. Seitdem wird Deutschlands Bevölkerungs- und Einwanderungspolitik von anderen Nationen nach deren Bedürfnissen bestimmt. Grundlage war zuvor die Zerstörung deutschen Nationalbewusstseins über die Umerziehung nach dem 2. Weltkrieg.
Der zweite Komplex greift die deutsche Industrie über Normen an, sowie den freien Güteraustausch innerhalb der EU.
Über die Normen wird derzeit die Automobilindustrie zerstört, sie wurden solange verschärft, bis sie nicht mehr erfüllbar sind. Diese Normenverschärfung wird primär deutsche Hersteller treffen. Frankreich versucht damit seine Kleinwagenindustrie zu retten, alle anderen Autoproduzenten in Europa hängen von französischen oder asiatischen Konzernen ab und exekutieren daher deren Interessen. Die Masse der Nichtproduzenten folgt den Franzosen, weil sie erstens von dieser Zerstörung nicht betroffen ist (es ist denen egal, woher Autos kommen) und zweitens immer der Ansicht sind, dass Deutschland gedemütigt und niedergehalten werden muss – immer bis zu dem Punkt, an dem es gerade noch zahlen kann.

neki
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Re: Energiewende

Beitrag von neki » 02.02.19



Jedes Kohlekraftwerk, das in Deutschland stillgelegt wird, wird abgebaut, zerlegt und in Indien, China oder Afrika wieder in Betrieb genommen. Das ist billiger und schneller als ein Neubau dort vor Ort. Für die deutsche Industrie ein lohnendes neues Geschäftsmodell:

Neues Geschäftsmodell - RAG exportiert ihre Kohlekraftwerke
Die Energiewende macht’s möglich: Die RAG steigt in den Export von stillgelegten Kohlemeilern ein. Hoffnung auf ein neues Geschäftsfeld, in vielen Ländern ist deutsche Kraftwerkstechnik sehr willkommen. Ab- und Wiederaufbau sind schneller als ein Neubau.

neki
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Re: Energiewende

Beitrag von neki » 08.02.19

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Leif-Erik Holm: „Wir brauchen NordStream2 dringender denn je. Die Bundesregierung hat mit ihrem hysterischen und überstürzten Ausstieg aus der Kern- und demnächst auch aus der Kohlekraft die Nachfrage nach immer mehr Erdgas geschaffen.“




Jennermann
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Re: Energiewende

Beitrag von Jennermann » 09.02.19



Wenn eine 16jährige, offenbar seelisch labile Schulschwänzerin zum Nachwuchsheiland deklariert und von einer seelisch ebenfalls noch nicht ganz gefestigten Grünen-Abgeordneten für den Friedensnobelpreis vorgeschlagen wird – warum eigentlich nicht gleich für den Physiknobelpreis? –, sind wir den kollektiven Wahnvorstellungen des Mittelalters wieder erfreulich nahe.
https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna



neki
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Re: Energiewende

Beitrag von neki » 12.02.19



Energie & Regierung: Blöd oder kriminell?

Was ist für Politiker das Wichtigste in der hypermoralisierenden Republik Merkelstan, abgesehen davon, daß sie selber leben können wie die Maden im Speck? – Genau: Zeichen setzen. Die hypermoralisierende Republik Merkelstan ist nämlich zugleich die zeichensetzende Republik Merkelstan. Besonders die Kanzlerin, nach der die Republik benannt ist, setzt gerne Zeichen. Je teurer, desto besser. Der überhastete Kernkraftausstieg nach dem Tsunami in Fukushima 2011 kostete Milliarden, die als Entschädigungen an Kraftwerksbetreiber flossen. Bezahlt hat die der deutsche Steuermichel. Nun kommt der Kohleaussteig dazu. Und der wird richtig teuer. Für noch mehr Geld hatte noch nie eine Industrienation weniger Strom.
www.journalistenwatch.com/2019/02/10/en ... ung-bloed/


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Den grünen Merkelwahnsinn, in seinem Lauf, halten weder Vernunft noch sachliche Argumente auf. Vorwärts immer, rückwärts nimmer, Genossen!

neki
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Re: Energiewende

Beitrag von neki » 22.02.19



Selbst der Regierungsfunk begreift langsam die Idiotie der sogenannten „Energiewende“ - allein der Begriff zeugt ja schon von völlig fehlendem Sachverstand - versucht diesen Wahnsinn aber ins lächerliche zu ziehen ...
Im doppelten Sinn auch noch auf unsere Kosten.

Energiewende: „Oh Herr, schmeiß‘ Hirn runter!“
https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/ ... rn-runter/

braves Bürgerlein
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Re: Energiewende

Beitrag von braves Bürgerlein » 03.03.19

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Deutschland plant für 2038 seinen Kohleausstieg. Deutschland will auf zwei Hochzeiten tanzen – die Atomkraft loswerden und gleichzeitig auf die Kohle verzichten. Das wird seinen Preis haben. Wie dichtete schon Bert Brecht: Ja, mach nur einen Plan! Sei nur ein großes Licht! Und mach dann noch’nen zweiten Plan. Gehn tun sie beide nicht.

https://www.achgut.com/artikel/kohleaus ... einen_plan
Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) schätzt die realen Kosten (eines „Kohleausstieges“) auf knapp 170 Milliarden Euro unter Berücksichtigung der Auswirkungen auf die Energiepreise, möglicher Schäden und der Kosten für zusätzliche Investitionen in alternative Energiequellen wie Erdgasanlagen. Er warnt vor Preiserhöhungen, da deutsche Unternehmen bereits jetzt mit den höchsten Stromrechnungen in der Europäischen Union konfrontiert sind. Diese Kosten kommen zu den Kosten des gesamten Energiewende-Plans noch hinzu, der darauf abzielt, bis 2050 fast vollständig von fossilen Brennstoffen auf erneuerbare Energien umzusteigen zu geschätzten Kosten von 1,1 Billionen Euro.
Ein Großteil des potenziellen wirtschaftlichen Schadens wird von der zweiten großen Frage abhängen: der Energiesicherheit.

Wegen des Zuzugs aus Süd und Ost wird sich die Situation in D gewaltig ändern. 95% der Kinder an Grundschulen sind Migranten. In 10 Jahren sind diese Kinder erwachsen. Jeden Monat kommen mindestens 1000 “Familiennachzügler” plus die “Geretteten” dazu. 2030 fragt niemand mehr nach Ökostrom sondern kämpft um sein Stück trockenes Brot und etwas Brennmaterial ...
https://www.achgut.com/artikel/kohleaus ... nt_entries

Jennermann
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Re: Energiewende

Beitrag von Jennermann » 01.04.19

Aus Opfern eines Tsunamis werden von der Landeszentrale für politische Bildung (!) „Opfer der Atomkatastrophe“ gemacht
Vor acht Jahren wurde Japan von einer schrecklichen Naturkatastrophe heimgesucht. Ein Erdbeben löste einen gewaltigen Tsunami aus, der die japanische Pazifikküste heimsuchte, eine Fläche von über 500 km² überflutete und mehr als 20.000 Menschen in den Tod riss. Doch was macht die Landeszentrale für politische Bildung Baden Württemberg aus diesen Opfern der Naturkatastrophe: „Opfer der Atomkatastrophe“. Früher wäre jeder Dorfschüler dazu fähig gewesen, wozu die Landeszentrale für politische Bildung heute nicht mehr fähig oder nicht willens ist, konstatiert Vera Lengsfeld: einen Kraftwerksunfall von einem Unwetter unterscheiden zu können, selbst wenn ersterer die Folge des letzteren gewesen sein sollte.

https://juergenfritz.com/2019/03/31/der-abstieg/

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