Journaille

AfD Kreisverband Wolfenbüttel

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neki
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Re: Journaille

Beitrag von neki » 23.02.20



Verteidigen Sie die Pressefreiheit
Eine abscheuliche und niederträchtige Mordnacht wird benutzt, um namentlich benannte Journalisten und freie Medien anzugreifen, zum Verstummen zu bringen. Das soll ihnen nicht gelingen.

Jakob Augstein, „Spiegel“-Teilerbe und Herausgeber der Wochenzeitung „Der Freitag“, hat kaum verhüllt dazu aufgerufen Roland Tichy, Henryk Broder und Thilo Sarrazin privat anzugreifen:
„Die Wegbereiter der Gewalt haben Namen und Adresse: Sarrazin, Broder, Tichy, und andere, die die Verrohung des Diskurses vorangetrieben haben. Zuerst kommen die Worte, dann die Taten. Das ist bei den Rechtsterroristen so, wie bei den Islamisten.“


Ein Geheimdienst hat seine Gedanken schon gelesen, da war er noch ein Baby. Er hörte „Stimmen“, die sich bei ihm „einklinken“. Das ist der Täter von Hanau. Er ist antisemitisch, rassistisch, antiamerikanisch. Die Hintergründe müssen restlos aufgeklärt, Verbindungen aufgedeckt werden. Ja, der Täter nimmt das Gift auf, das es in dieser Gesellschaft gibt und verstärkt seine Wirkung, denn das ist Teil der Dynamik dieser schweren psychischen Erkrankung. Seine Morde sind grausam, unvorstellbar, wahnsinnig. Das weckt Ängste, fördert Rachegefühle, verführt zu blindwütigem Schreiben. Dass der Täter sich selbst gerichtet hat, ist vermutlich der einzige Grund, dass nicht nach grausamster Rache gerufen wird. Aber der Mörder ist tot. Und nun? Es rast der Mob und fordert Opfer. Es ist schwer, solche Emotionen zu zügeln, und leicht, sie anzufachen.

Worauf wollen sie hinaus? Sie wollen uns zum Schweigen bringen. So einfach. Es stört sie, und da wissen sie sich einig mit vielen Regierenden, dass wir Kritik üben – berechtigte. Dass wir hinterfragen, was wir ohne Fragen schlucken sollen. Dass wir dieses Land, seine Grundrechte, seine Freiheit verteidigen vor immer neuen Zumutungen, vor denen, die mittlerweile offen über die gesetzlichen Schranken hinwegmarschieren. Sie fürchten die Wahrheit, die sie verzerren und deren Autoren sie denunzieren, um dann natürlich ihre weißen Händchen in Unschuld zu waschen; man kennt diese Charaktere. Sie fürchten jeden Widerspruch.


www.tichyseinblick.de/tichys-einblick/v ... efreiheit/

neki
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Re: Journaille

Beitrag von neki » 14.02.20



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Jennermann
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Re: Journaille

Beitrag von Jennermann » 12.02.20



„Anne Will“: Alice Weidel gewann „Eine gegen Fünf“ deutlich überlegen
https://philosophia-perennis.com/2020/0 ... eberlegen/

„Anne Will“ wartete Sonntag Abend siegessicher mit der bewährten Zusammensetzung eines Staatsfunktalks („Alle gegen eine(n)“) auf. Und musste sehr rasch einsehen, dass auch eine gegen fünf gewinnen kann. Zumal dann, wenn die fünf weder Argumente haben, noch sonderlich gut bei der Verteilung der Intelligenz bedacht wurden.

Fazit der Sendung bei Tichy: „Dem Zuschauer musste dringend klar gemacht werden, dass der Merkelsche Staatstreich – ein Eingreifen in Wahlvorgänge eines Bundeslandes – das Natürlichste auf der Welt sei (Medienstaatsauftrag). Deswegen saßen diesmal wohl ausschließlich rote Klatschpappen im Publikum.


PROTESTE GEGEN DIE FDP
Bei Anne Will: Sahra Wagenknecht lobt den „unglaublichen Druck“ der „Straße“

www.tichyseinblick.de/kolumnen/alexande ... r-strasse/

Jennermann
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Re: Journaille

Beitrag von Jennermann » 27.01.20

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Robert, Greta und Donald auf dem Zauberberg
www.deutschland-kurier.org/klartext-des ... zauberberg

Dreitausend Politiker, Wirtschaftslenker und Entscheider treffen sich in einem exklusiven Schweizer Kurort und lassen sich von einer 17-jährigen Schulschwänzerin mit moralisierender Panikmache und platten Allgemeinplätzen belehren.

Wie der Medien-Mainstream das Weltwirtschaftsforum zum Duell Donald Trump gegen Greta Thunberg hochjazzte, als wäre die PR-gehypte Wohlstandsgöre auf Augenhöhe mit dem US-Präsidenten, ach was, auf einem Heiligenpostament hoch über ihm, war schon lächerlich genug. Aber dann kam Robert Habeck, zog als pöbelnder Elefant durch den Porzellanladen der transatlantischen Diplomatie, erklärte das Staatsoberhaupt der USA zum »Gegner« und zur Ursache aller Probleme, und der deutsche Zwangsgebührenfunk war als liebedienerischer Stichwortgeber schön mit dabei.
Die jugendliche Fanatikerin, die ihre psychischen Probleme auf der Weltbühne kurieren möchte, und der vom moralimperialistischen Größenwahn besoffene Grünen-Vorsitzende, der das bedauernswerte Mädchen noch an Infantilismus und Verbalradikalismus zu übertreffen versucht - vor dieser Kulisse von Durchgedrehten erscheint der US-Präsident als Leuchtturm der Vernunft und des gesunden Menschenverstandes. Bloß warum hat seine Rede den grünen Kobold so provoziert, dass er gleich einen diplomatischen Eklat losbrechen musste, zu dem die Kanzlerin übrigens beharrlich schweigt?
Viel verstanden hat er von der englischen Rede des Präsidenten wahrscheinlich nicht; wie die Pendlerpauschale funktioniert, über die er sich ebenfalls so aufregte, hat er ja auch nicht kapiert.
So viel aber vielleicht doch: Donald Trump sprach sich zum einen für Optimismus und gegen die »ewigen Propheten des Untergangs und ihre Vorhersagen der Apokalypse« aus – eine klare Kampfansage an eben jene Panikmacher, die uns mit Weltuntergangsgeraune eine grünsozialistische Klima-Diktatur unterjubeln wollen.
Trump sagt, oberste Pflicht einer Regierung sei es, die eigenen Bürger und ihr Wohlergehen an die erste Stelle zu setzen. Für Ideologen, die bedenkenlos im Namen abstrakter Weltrettungsfantasien das eigene Land an die Wand fahren, ist das erst recht eine Provokation.

neki
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Re: Journaille

Beitrag von neki » 24.01.20

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HABECK-FESTSPIELE IN DEUTSCHEN MEDIEN
Donald Trumps Rede in Davos und der „Gigant“ Habeck

www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials ... nt-habeck/

Dieser Auftritt von Habeck, den man durchaus selbst als ziemlich undiplomatisch und aggressiv – „er ist der Gegner“ – empfinden konnte, war aber nur der Anfang der medialen Habeck-Festspiele. Habeck konnte in der 20-Uhr-Tagesschau seine Deutung aufsprechen, die in der Sendung mehr Raum einnahm als die Trump-Rede selbst. Da behauptete Habeck zum Beispiel, Trump habe „abgetan“, dass „der Klimawandel eine ernste Bedrohung ist“. Tatsächlich aber kommt das Wort Klima/Climate in Trumps Rede überhaupt nicht vor. Trump habe, so Habeck in der Tagesschau „abgestritten“, dass „sich die ökonomische Entwicklungsrichtung ändern muss, dass wir nachhaltiger wirtschaften, produzieren, Energie aufbauen müssen“. Aber auch davon sprach Trump gar nicht. Trump hat nichts abgestritten. Er ignorierte diese Themen einfach, sprach nur indirekt von „pessimists“.
Nachdem Habeck auch noch der Welt sagen konnte, dass Trump „mit voll geballter Faust dem Gastgeber ins Gesicht geschlagen“ habe (tatsächlich bedankte sich Trump zu Beginn seiner Rede ganz artig bei Klaus Schwab), ließ schließlich Spiegel-Redakteur Markus Feldenkirchen in seiner „Lage am Morgen“ alle Zurückhaltung fallen: „Trump vs. Habeck – Duell der Giganten“, so die Überschrift. Im Fließtext schreibt Feldenkirchen nochmal explizit: „Duell zweier politischer Schwergewichte“.
Habeck hat nun also zumindest in den Augen deutscher Alpha-Journalisten die weltpolitische Bedeutung des US-Präsidenten erreicht. Am Ende seines Auftritts auf Katrin Eigendorfs Handy sagt Habeck mit Blick auf Trump: „Ignoranz ist gar kein Ausdruck dafür.“ Dasselbe könnte man durchaus auch über Journalisten sagen, die dem Ko-Vorsitzenden der zweitgrößten Oppositionspartei in dem 80-Millionen-Land Deutschland dasselbe politische Gewicht attestieren wie dem Präsidenten der Supermacht USA.


Lesen Sie hier Donald Trumps komplette Davos-Rede auf Deutsch:
https://www.achgut.com/artikel/donald_t ... uf_deutsch

neki
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Re: Journaille

Beitrag von neki » 23.01.20

Der US-Präsident ist geradezu ein Prügelknabe, ebenso wie die Regierungen in Polen und Ungarn, an den christlichen Kirchen und vor allem ihren Priestern darf sich jeder abreagieren, ebenso an der CSU und der FDP, gar nicht zu reden von einer anderen Partei. Kritik an den Grünen oder der Kanzlerin dagegen macht einen zumindest in bestimmten Kreisen schon verdächtig. Noch viel schlimmer ist ein anderes (Meinungs-)Delikt: Kritik am öffentlich-rechtlichen Rundfunk, insbesondere am WDR.

Es ist keiner der üblichen Verdächtigen, der das jetzt diagnostizierte, sondern der Ministerpräsident des größten Bundeslandes, seines Zeichens durchaus angegrünter Christdemokrat und jeglicher rechter Umtriebe unverdächtig: Armin Laschet. „Es kann nicht sein, dass Sie in Deutschland alles kritisieren dürfen, vom Papst abwärts – nur nicht die Beiträge des Westdeutschen Rundfunks", sagte der Landesvater jetzt in Reaktion auf "Oma-Gate", wie die Affäre um den "Umweltsau"-Song im WDR inzwischen genannt wird.

Laschet verweist auf die "überdurchschnittlichen Gehälter", die jüngste Gutachten im Zuge der Beitragsdebatte den öffentlich-rechtlichen Sendern bescheinigen: „Alles ist staatlich garantiert, egal, ob es jemand schaut oder nicht: Der Sender sendet.“ Die gesamte Medienlandschaft stehe unter wirtschaftlichem Druck, so Laschet laut "Welt", während die Öffentlich-Rechtlichen keinen Erfolgsdruck hätten.

www.reitschuster.de/post/warum-der-wdr- ... te-kleider

braves Bürgerlein
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Re: Journaille

Beitrag von braves Bürgerlein » 18.01.20

braves Bürgerlein hat geschrieben:
31.12.18
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Wegen Fake News: Relotius flog schon 2014 bei NZZ raus
https://www.mmnews.de/vermischtes/10761 ... i-nzz-raus

Die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) trennte sich bereits 2014 von Claas Relotius. Der Grund: Plumpe Fälschungen, die von Lesern aufgedeckt wurden. Danach ging der Autor zum SPIEGEL, wo er mit offenen Armen empfangen wurde.

ARD-Legende Ulrich Wickert fordert von dem Reporter die Rückgabe sämtlicher Preisgelder, die er mit seinen Fälschungen ergaunert hat: „Es gehört sich nach der Aberkennung eines Preises, auch alle dazugehörigen Statuen und Preisgelder zurückzugeben“, sagte Wickert zu BILD.
https://www.bild.de/politik/inland/poli ... .bild.html




Passt auch: im gleichen Jahr, in dem Greta Klimapanik fordert, wird Klimahysterie zum Unwort des Jahres.

neki
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Re: Journaille

Beitrag von neki » 18.01.20

Klatschvieh nennen Fernsehleute jene Einfaltspinsel, die sich von Agenturen als Studiopublikum rekrutieren lassen, oft per Bus weite Strecken zu Aufnahmestudios reisen und für den Eintritt auch noch Geld abdrücken.

Klatschvieh ist unabdingbar bei mehr oder weniger live ausgestrahlten Studiosendungen. Die in den Saal gepferchten Claqueure werden vor Sendebeginn von professionellen Stimmungsanheizern unter schweren Flachwitzbeschuss genommen. Sodann angestachelt, den Talkmastern frenetisch zu applaudieren, sobald diese aufscheinen.

Da Menschen, die aus freien Stücken Talkshowaufzeichnungen beiwohnen, sich für kaum etwas zu schade sind, funktioniert die Sache. Das Verrückte dabei: Viele aus dem Klatscherzoo haben die jeweilige Show daheim noch nie gesehen. Auch der Moderator ist ihnen wurscht. Was sie ins Studio zieht, ist hauptsächlich die Hoffnung, wenigstens für ein Sekündchen ins Bild zu kommen, wenn die Kameras aufs Publikum zoomen.


www.achgut.com/artikel/grimme_preis_kla ... nt_entries

Karl Krauss meinte einst über die Journaille: Die Tintenstrolche, die nicht genau wissen, welchen Beruf sie verfehlt haben, machen Zeitungen zu Senkgruben des Geistes und zu Stundenhotels der geistigen Unterhaltung. Journalisten schreiben, weil sie nichts zu sagen haben, und haben etwas zu sagen, weil sie schreiben. Ich denke, inhaltlich ist diesen, etwa 100 Jahre alten Statements, nichts hinzuzufügen, wird doch ihre Gültigkeit Tag für Tag aufs Neue bewiesen. Dies trifft in ähnlicher Weise selbstverständlich auch für alle anderen Medienschaffenden zu.

braves Bürgerlein
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Re: Journaille

Beitrag von braves Bürgerlein » 11.01.20

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Es wird weiter relotiert - Von Hakenkreuz malenden Kindern und Antifa-Experten

Eigentlich sollte man meinen, dass der Spiegel nach dem Relotius-Skandal seiner Sorgfaltspflicht bezüglich der Quellenangaben seiner Autoren etwas ernstzunehmender nachkommt, als es noch vor einiger Zeit der Fall war. Konnte man im Fall Claas Relotius noch wohlwollend im Sinne des Spiegel einwenden, dass der Mann Augenzeugen schlicht und ergreifend erfunden hat, diese vermeintlichen Augenzeugen sich zumeist im Ausland befanden und solche Reisen zur Überprüfung in Zeiten schwindender Abonnenten ja auch teuer sind, fällt es im aktuellen Fall zunehmend schwer, dem Spiegel nicht doch so etwas wie Vorsatz, mindestens aber geballten Unwillen zu unterstellen.

Denn Silke Fokken, ihres Zeichens Redakteurin im Bildungsressort des Spiegel mit öffentlich-rechtlichem Migrationshintergrund und ihr Co-Autor Sven Heitkamp geben in ihrem Artikel „Wenn Kinder Hakenkreuze malen“ selbst an, dass sie im Prinzip keine seriösen Quellen für eben diese und andere Behauptungen haben.

Gemäß den Ausführungen der Autoren gäbe es Kinder, die Nazisymbole malen und vom „Volkstod“ redeten. Kinder, die nicht mit Asylbewerbern spielen wollen oder andere Kinder mit Behinderung abwerten würden. Also Kinder, die von ihren Neonazi-Eltern mit Nazi-Ideologie beeinflusst werden. „Wie sollten Erzieherinnen und Erzieher mit solchen Kindern umgehen? Wie mit ihren Eltern? Und wie genau zeigt sich das Problem im Kita-Alltag?“, fragen die Autoren, und man kann sich als Leser vor Spannung augenblicklich kaum halten.

Vielleicht sollte man sich – im Sinne der eigenen Rest-Glaubwürdigkeit – beim Spiegel an Themen versuchen, die sich zur Abwechslung belegen lassen. Am sich epidemisch ausbreitenden Judenhass an Schulen durch Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund zum Beispiel. Oder am bereits angesprochenen religiösen Fundamentalismus. Man könnte über die wachsende Zahl von Schülern sprechen, die schon im Grundschulalter an Ramadan fasten und mit denen kaum mehr ein normaler Unterricht möglich ist.

Über Schülerinnen, die nicht zu einem männlichen Lehrer in die Klasse wollen oder vollverschleierte Mütter, die eine Entschuldigung von Lehrkräften erwarten, weil diese ihnen die Hand geben wollten. Über Grundschüler, die darüber diskutieren, ob man ein Moslem ist, wenn man Gummibärchen isst, und Eltern, die sich über einen Museumsbesuch der Schule mit den Kindern beschweren, weil das Museum vor hunderten von Jahren einmal ein Kloster war – alles übrigens Anekdoten aus einer einzigen Frankfurter Schule. Aufgeschrieben von der Schulleiterin höchstpersönlich und damit aus erster Hand. Ein Buch von vielen zum Thema. Mit belegbaren Fakten. Und ja, hier handelt es sich ausnahmsweise tatsächlich um ein Massenphänomen, das unsere Demokratie spätestens in den nächsten Jahren vor ernsthafte Herausforderungen stellen wird.

neki
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Re: Journaille

Beitrag von neki » 11.01.20



HALTUNG STATT WISSEN
ZDF bedauert Einordnung islamistischer Massaker als „Streit“

www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials ... ls-streit/

Wieder einmal hatte sich das Social-Media-Team eines öffentlich-rechtlichen Senders grob vergriffen. Das Problem der politischen Einseitigkeit bleibt.
Der Empörungssturm gegen den „Nazisau“-Tweet eines WDR-Mitarbeiters ist für die ARD-Anstalt noch nicht ausgestanden – da zog der andere öffentlich-rechtliche Sender auf sehr ähnliche Art die berechtigte Kritik vieler Zuschauer auf sich. Wie beim WDR kam der grobe Fehlgriff auch hier aus dem Social-Media-Team. Das hatte einen Kommentar zum Jahrestag des Massakers in der Redaktion des französischen Satireblatts „Charlie Hebdo“ am 7. Januar 2011 getwittert und darin behauptet, der islamistische Mord an 12 Menschen in Paris und das Attentat auf das Ariana-Grande-Konzert in Manchester 2017 seien „der Streit zwischen der islamischen und der christlichen Welt“.
Die Einordnung von zwei blutigen Mordanschlägen als „Streit“ ist dabei ebenso absurd wie die Entgegensetzung von „islamischer und christlicher Welt“ – so, als hätte sich islamisch begründeter Terror nicht auch immer wieder gegen Muslime gerichtet, etwa in Algerien.

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