Einbürgerungsfeier 20.12.2018 Landkreis Wolfenbüttel

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Einbürgerungsfeier 20.12.2018 Landkreis Wolfenbüttel

Beitrag von Moderator » 21.12.18

PM Einbürgerungsfeier 20.12.2018 Landkreis Wolfenbüttel

PM Einbürgerungsfeier 20.12.2018 Landkreis Wolfenbüttel
Für den Vorgang der Einbürgerung gibt es hohe Hürden, die nur schwer oder in vielen Fällen gar nicht überwunden werden können. Mitmenschen ausländischer Herkunft, die sich integriert haben, der deutschen Sprache in Wort und Schrift mächtig sind, das Grundgesetz und die Menschenrechte der Vereinten Nationen anerkennen und achten, für die die Gleichberechtigung der Geschlechter selbstverständlich ist, ebenso die freie und insbesondere zwangfreie Religionsausübung, haben es da viel schwerer. Selbst dann, wenn sie es geschafft haben, nicht ins Arbeitsamt, sondern in den Arbeitsmarkt einzuwandern und sich und ihre Familien selbst ernähren, wird das von den Bürgern und den Ämtern nicht in dem Maße anerkannt und gewürdigt, wie es eigentlich wünschenswert wäre. Viele dieser Menschen müssen mit Ausweisung und Rückführung rechnen, anstatt von unserem Staat zum Bleiben eingeladen zu werden.
Umso beachtenswerter ist es, wenn es immer wieder ein kleiner Teil der Bürger ausländischer Herkunft mit diesen tollen Voraussetzungen schafft, all diese Hindernisse überwinden und die Einbürgerung nach Deutschland zu erlangen.
Am Donnerstag, 20.12. 18 um 17 h hatte die Landrätin, Frau Christiana Steinbrügge im Namen des Landkreises alle Mitglieder der Kreistagsfraktionen und natürlich die aufzunehmenden Neubürger mit Familienangehörigen und Freunden zur Einbürgerungsfeier des Jahres 2018 eingeladen.
Es war leider nur die relativ geringe Anzahl von 31 Neubürgern, die – unter freundlicher Assistenz der stellvertretenden Landrätin Christiane Wagner-Judith (Grüne) und des stellvertretenden Landrates Julian Märtens (SPD) feierlich die Urkunde und das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland ausgehändigt bekamen, dazu jeweils eine langstielige rote Rose und die dazu gehörigen Kinder je eine Süßigkeit. Die gesamte Zeremonie war ausgesprochen festlich, umrahmt von 3 Kammermusikstücken, u.a. deutsche Klassik von J. S. Bach. Als dann zum Abschluss das bekannte Weihnachtslied „O du fröhliche…. “ gespielt wurde, sangen die Anwesenden, insbesondere auch die meisten unserer Neubürger spontan mit und zeigten, dass sie nicht nur die deutsche Sprache in Wort und Schrift , sondern auch deutsches Liedgut kennen. Die gelungene und passende Festansprache der Landrätin enthielt ganz selbstverständliche christlich-abendländische Formulierungen, wie z.B. „Advent“ und “Weihnachten“, an denen sich keiner störte und jeder Neubürger musste einen Eid auf das Grundgesetz und sittliches und staatstreues Verhalten ablegen. Schließlich erhoben sich alle von den Plätzen und sangen gemeinsam die deutsche Nationalhymne. - Eine sehr eindrucksvolle und gelungene Veranstaltung.
Die Ursprungsländer der 31 Neubürger waren über die gesamte Welt verteilt, insgesamt 17 Nationen, vorwiegend aus Europa, Asien und Südamerika. Nur vereinzelte auch aus dem Nahen Osten und Afrika.
Von den sämtlichen eingeladenen Kreistagsfraktionen waren nur wenige vertreten, neben Heike Kanter von der CDU und Lennie Meyn von der SPD auch die AfD durch Dr. Wolfrum, der ganz besonderes Interesse daran hatte, die Aufnahme dieser für unser Land ausgesprochen wertvollen Neubürger zu mitzuverfolgen. Er ließ es sich nicht nehmen, im Anschluss bei kleinen Häppchen mit einer ganzen Reihe der Neubürger zu sprechen. Dabei kam er zum ersten Mal in seiner politischen Tätigkeit zum Ergebnis dass hier das dauernde politische Gerede und die gebetsmühlenartig vorgetragene Einheitsmeinung des betreuten Denkens von der interkulturellen Kompetenz und dem interkulturellen Austausch mit Zuwanderern endlich einmal mit Sinn und Inhalt erfüllt wurde und auch wird. Bedauerlich, dass diese wirklich erfreuliche und auch in diesem Fall unsere Kultur wirklich bereichernde Aufnahme unserer neuen ausländischen Mitbürger so wenig öffentliches Interesse findet, meint die AfD.


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