Die Zukunft Deutschlands?

AfD Kreisverband Wolfenbüttel

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neki
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Re: Die Zukunft Deutschlands?

Beitrag von neki » 04.04.20

Dominoday

Wenn der Staat Unternehmern gar das Geschäft verbietet, wie etwa den Filialketten von Adidas, Deichmann, C&A und vielen anderen, fühlen diese sich ebenfalls nicht verpflichtet, Mieten zu zahlen. Wir können gerade vielen Abhängigkeitsketten beim Dominoday zusehen und viele denken zum ersten mal überhaupt darüber nach, wie komplex vieles mit vielem zusammenhängt und interagiert. Denn wenn Kredite nicht mehr bedient werden, kommen die Banken in Schwierigkeiten – und das angesichts der Tatsache, dass die Banken wegen der Negativzinspolitik der EZB ohnehin schon in Schwierigkeiten sind.

Was waren das noch für Zeiten, in denen die Bundesregierung als Kutscher auf einem Zweispänner zu sitzen schien. In der einen Hand den Zügel „Klima & Energiewende”, in der anderen der „Kampf gegen rechts”, der Rest lief fast von allen. Nun hat man dutzende Zügel in jeder Hand und ist kaum noch in der Lage, mehr als „hü” und „hott” zu rufen. Der über Jahre angewachsene Wille, ja, die Anmaßung der Politik, regelnd und bevormundend in jeden Aspekt nicht nur des wirtschaftlichen Lebens, sondern bis ins Private einzugreifen, findet hier offensichtlich seine Grenze. Ich hoffe, wir vergessen das nicht.


https://unbesorgt.de/wir-fahren-mit-vol ... -die-wand/

braves Bürgerlein
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Re: Die Zukunft Deutschlands?

Beitrag von braves Bürgerlein » 25.03.20

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Habeck, der Freiheitsfeind
Ein grüner Kanzler würde die Republik noch mehr verändern als Merkel. Niemand sollte sich Illusionen darüber machen, was mit ihm kommt

www.publicomag.com/2020/03/habeck-der-freiheitsfeind/
„Kein Pardon geben“ – jeder historisch halbwegs gebildete Politiker, der die Hunnenrede Wilhelm II kennt („Pardon wird nicht gegeben, Gefangene werden nicht gemacht“) würde diese Wendung meiden.
Wem will Habeck kein Pardon geben? Leuten, die Waffenlager anlegen. Wann und von welcher staatliche Stellen wurden illegale Waffenhorter je besonders nachsichtig behandelt? „Behörden, wo Beamte möglicherweise unter Rechtsradikalismusverdacht stehen“. Möglicherweise unter Verdacht also. Habeck stellt gleich ganze Behörden im Plural unter Verdacht, ohne allerdings eine einzige Adresse zu nennen. So wirkt das Generalverdächteln des Staatsapparates durch einen Mann, der Kanzler werden will, besonders toxisch.

Es folgt als Höhepunkt: die „Durchleuchtung des Internets“. Bekanntlich existiert in Deutschland schon ein Netzwerkgesetz, das in seiner Illiberalität in der westlichen Welt ziemlich einmalig dasteht. In Russland, Weißrussland, Venezuela und Äthiopien gilt es als Vorbild. Gerade beschloss die Koalition noch eine Verschärfung. Plattformbetreiber müssen nach dieser neuen Regelung jeden Verdacht eines auch nur strafbar scheinenden Inhalts an die Behörden melden.

Dem Grünen-Chef reicht das offenbar immer noch nicht. „Durchleuchtung des Internets“: bei der Rolle, die das Internet heute spielt, liefe das auf eine Durchleuchtung der Gesellschaft hinaus. Kein Pardon, Staatsräson, möglicherweise Verdacht, Durchleuchtung, erwarte Härte – so spricht keiner, dem die Wähler das Kanzleramt anvertrauen sollten. Da sollte sich niemand von Habecks gemütlichem Erdkundelehrerbart ablenken lassen.

Jennermann
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Re: Die Zukunft Deutschlands?

Beitrag von Jennermann » 16.03.20

braves Bürgerlein hat geschrieben:
06.01.20
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Deutschland hat also eine Kanzlerin, die einfach hinnimmt, dass sich über zwei Drittel der Gesellschaft wohl anstecken, und ältere vorbelastete Menschen, wohl wegsterben werden. Was soll man davon halten? Das wochenlange Zögern und Zaudern in dieser Krise mit dem Covid19-Virus, von Merkel und Spahn zu verantworten, verkauft die Kanzlerin zugleich als Beruhigungspille oder als Offenheit und Transparenz fürs eigene Versagen.
www.tichyseinblick.de/kolumnen/knauss-k ... tzen-kann/


Merkel steuert auch nach 2015 das Schiff Deutschland sehenden Auges auf den nächsten Eisberg zu, aber einen zweiten großen Crash wird dieses Land wirtschaftlich und gesellschaftlich nicht ohne große Schäden überleben.
Und wer diese teilnahmslose, sediert wirkende Frau mit ihrem inhaltsleeren Gestammel bei den Pressekonferenzen gesehen hat, dem ist auch klar, dass ihr das offensichtlich auch völlig egal ist.
Armes Deutschland !!

Gabriele E.

neki
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Re: Die Zukunft Deutschlands?

Beitrag von neki » 08.03.20

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Kalle Jaeschi@KJaeschi

Dass wirklich Närrische an der Aussage des Linken-Vorsitzenden Riexinger, man werde die Reichen nach der Revolution nicht erschießen, sondern arbeiten lassen, ist ja das groteske agitpropkarikaturhafte Reichenbild dieser trostlosen Figuren. Diejenigen, die sie für reich halten, arbeiten ja gemeinhin von früh bis spät, während gerade die Linken selten einer geregelten Arbeit nachgehen und das Menschenrecht auf Alimentiertwerden, also auf Faulheit predigen. Riexinger etwa hat die meiste Zeit seines Lebens als Gewerkschaftsfunktionär und Politiker auf fremder Leute Tasche gelegen, und Arbeit kann man diese Tagedieberei nicht wirklich nennen.

Was die "Aufgaben einer Linken" sind, beschreibt dieser Hochbegabte auf irgendeiner SED/PDS/Linkspartei-Veranstaltung ja recht erschöpfend: "Staatsknete und Informationen im Parlament abgreifen und der Bewegung zuspielen".

Der Feind steht trotzdem rechts, beeilt sich die Wahrheitspresse zu versichern. Und zwar so lange, bis die Staatsknete komplett in linker Hand ist.


https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna


Jennermann
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Ich melde dich, und du meldest mich

Beitrag von Jennermann » 05.03.20

Ich melde dich, und du meldest mich
https://www.achgut.com/artikel/ich_meld ... ldest_mich
Nach dem Blutbad von Halle gab der hessische Innenminister Peter Beuth (CDU) bekannt, man habe „die Präsenz der Polizei weiter verstärkt“, jeder Bürger sei „aufgerufen, mitzumachen“, man werde „ein kommunales Frühwarnsystem“ entwickeln, an dem sich „jeder jederzeit per App“ beteiligen kann. Zum Beispiel: „Wer dann eine Hakenkreuzschmiererei auf dem Spielplatz sieht, kann das sofort als Handyfoto an die Meldestelle schicken.“

Und wenn ein Mitbürger „den begründeten Verdacht hat, dass sich jemand aus seiner Nachbarschaft oder dem Bekanntenkreis radikalisiert“, dann würde er, der Innenminister, „einen Streifenwagen“ losschicken oder „durch den Verfassungsschutz einen möglichen Extremismus-Verdacht prüfen“ lassen. Lieber „einmal mehr als einmal zu wenig“.

Das Denunzieren gehört zu den tragenden Säulen jeder Diktatur. Früher musste der Denunziant noch anonyme Briefe schreiben, heute kann er den Nachbarn per App „melden“. Und schon setzt sich ein Streifenwagen in Bewegung oder die Kollegen vom Verfassungsschutz legen eine Akte an.

neki
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Re: Die Zukunft Deutschlands?

Beitrag von neki » 02.03.20

Unter dem traurig-sarkastischen Twitter-Hashtag »#futschi« kann man quasi in Echtzeit verfolgen, wie Arbeitsplätze in Deutschland abgebaut werden und Industrie teils indirekt, teils direkt kaputtgemacht wird.



An der Börse sagt man manchmal, zweifelsohne flapsig: »Das Geld ist nicht fort, es ist jetzt nur woanders.« – Man könnte es so ähnlich über Arbeitsplätze formulieren, die dieser Tage »futschi gehen«. Die Arbeitsplätze sind nicht fort, sie sind nur woanders.

Man könnte, und sollte vielleicht auch, fragen, was die Wirtschaftsexperten in Kanzleramt, Ministerien und Kreuzberger Kifferstuben mit den hunderttausenden Fachkräften anzustellen gedenken, die man nach Deutschland einlud? Man muss es ja nicht gleich so rassistisch und entmenschlichend ausdrücken wie Claudia Roth, wonach einige der Neumitmenschen »nicht unmittelbar verwertbar sind« (»verwertbar« – das ist doch kurz vor »Bodensatz«!!!), aber eine Antwort sollte man schon finden.



Wenn es so weitergeht, wie wird es danach weitergehen? Nun, ich bin guter Dinge, dass China uns etwas Geld leiht. Notfalls geben wir Neuschwanstein in Zahlung, dazu ein oder zwei Autohersteller als Bonus (wollte man in der SPD nicht sowieso BMW »sozialisieren«?), und den Großraum Berlin als weiteren Bonus dazu, schon aus eigenem Interesse. Wenn die Chinesen freundlich sind, reißen sie den BER ab und stellen in sechs Monaten einen neuen und funktionierenden Flughafen hin.

Wer sich wünscht, dass es »wieder wird wie früher«, der sollte für eine Sekunde darüber nachdenken, was es dafür bräuchte. Ein Bauer kann nicht beschließen, nächste Woche zu ernten, wenn er nicht viele Monate vorher gesät hat. Der richtige Zeitpunkt, eine Wirtschaftsnation zu stärken, ist vor zehn und zwanzig Jahren. Deutschland zehrt noch heute von Schröders »Agenda 2010« – und wird noch in zehn und zwanzig Jahren an Merkels »Agenda Nach-mir-die-Sintflut« leiden.


https://www.tichyseinblick.de/meinungen ... ten-wegen/

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neki
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Re: Die Zukunft Deutschlands?

Beitrag von neki » 27.02.20



"Die Deutschen begraben sich selbst"
"Deutschland gleitet ein drittes Mal in den Kommunismus ab" - diese Warnung gab mir im Sommer Vytautas Landsbergis auf den Weg, erster Staatschef von Litauen nach der Unabhängigkeit 1990.
„Die Westeuropäer haben nur Freiheit, Frieden und Wohlstand kennengelernt", so Landsbergis, "und viele halten das für ein Naturgesetz, sie haben das bei uns in Osteuropa allgegenwärtige Gefühl dafür verloren, wie zerbrechlich diese großen Errungenschaften sind, sie neigen zu Denkverboten, zum Wegsehen und Verdrängen der Gefahren, viele stellen die Ideologie über die Realität, sie wollen nicht sehen, dass die westliche, demokratische, freie Zivilisation angegriffen wird, dass wir uns in einem Krieg der Zivilisationen befinden, weil uns die Anti-Demokraten, die Gegner der Freiheit, die Autoritären angreifen, innen wie außen."
Landsbergis macht es besondere Sorgen, dass linke Ideen heute gerade im Westen wieder so beliebt sind. Er hat eine einfache Erklärung dafür: "Weil sie vereinfachen und weil sie dem Menschen seine bösen Absichten ver­süßen. Wer diesen Ideen anhängt, der braucht selbst nichts Gutes zu tun. Er fordert das Gute von den anderen, an­statt von sich selbst. Und wenn er nicht bekommt, was er will, dann macht er die anderen dafür verantwortlich, ist wütend auf die anderen, aber hinter­fragt nicht sich selbst." Diese Worte des Ex-Staatschefs, der lange Jahre als Professor Musikwissenschaften unterrichtete, lesen sich wie eine Beschreibung gewisser politischer Kräfte in Deutschland.

www.reitschuster.de/post/landsbergis

neki
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Re: Die Zukunft Deutschlands?

Beitrag von neki » 18.02.20

Elmar Forster
„Wenn der Faschismus zurückkehrt, wird er sagen:
‚Ich bin der Antifaschismus.’”

www.fischundfleisch.com/elmar-forster/w ... smus-60005
Ideologien kollabieren nicht linear, sondern sie mobilisieren ein letztes Mal – aus Furcht vor ihrer eigenen Agonie – irrsinnige Hoffnungen. Es ist ein irrationaler Backslash, der aufruft zum "totalen Krieg: Wollt ihr ihn, wenn nötig, totaler und radikaler, als wir ihn uns heute überhaupt erst vorstellen können?" (Goebbels Sportpalastrede, 1943) Angetrieben vom Wahn nach Ausmerzung von (aktuell grün-linken) Widersprüchen, die sich über die Jahrzehnte ihrer Existenz verschärften (etwa – die Windkraftlüge, SUV-Autos und Weiblichkeit…): "Der Durst nach Einheit muss gestillt werden, sei es im Massengrab." (A. Camus)

Aus dieser Angst heraus resultiert eine Sehnsucht: Nach totaler Machtübernahme. Sie wiederholt sich gerade als postmoderner, links-grüner Totentanz, im Gewande eines multipluralistischen Toleranz-Totalitarismus der Political Correctness: "Und wenn Politiker schwächeln, dann liegt es an uns zu diktieren, wie eine Gesellschaft auszusehen hat." (Grönemeyer 12.9.2019) – Bereits 2015 hatte die Grüne Fraktionsvorsitzende Kathrin Göring-Eckardt (mit Blick auf die Flüchtlingskrise) von links-sozialistischer Multikulti-Umvolkung geträumt: "Unser Land wird sich ändern, und zwar drastisch. Und ich freue mich darauf!"




Unter dem Hashtag afdverbotjetzt wird dazu aufgerufen AfD´ler, bezeichnet als "Geschmeis" und "Dreck", auf dem Scheiterhaufen zu verbrennen.
Gleichzeitig faselt man von Menschrechten und Demokratie und niewieder.

Finde den Fehler.


Deichkind@NordischbyNatur

neki
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Re: Die Zukunft Deutschlands?

Beitrag von neki » 06.02.20

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"Neue Zürcher Zeitung": Hoch lebe die Demokratie

"Allen, die sich jetzt um die Demokratie sorgen, möchte man sagen: Das ist Demokratie! Was im Erfurter Landtag stattgefunden hat, ist eine freie Wahl, und darüber hinaus hat ein bürgerlicher Kandidat diese Wahl gewonnen. Es gibt keinen plausiblen Grund, das Ergebnis moralisch zu verurteilen. [...] Eine andere Frage ist, ob die Wahl taktisch klug war. Kemmerichs Vorgänger, Bodo Ramelow, ist in Thüringen äußerst beliebt. Eine Mehrheit der Bürger hätte ihn weiterhin gern als Ministerpräsident gesehen. Ob sie die Überrumpelung durch FDP, CDU und AfD goutieren werden, ist fraglich."

www.gmx.net/magazine/politik/wahlen/lan ... n-34407240


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