Die Zukunft Deutschlands?

AfD Kreisverband Wolfenbüttel

Moderatoren: Moderator, Moderator1

neki
Beiträge: 1586
Registriert: 20.05.16

Re: Die Zukunft Deutschlands?

Beitrag von neki » 16.01.21





Jennermann hat geschrieben:
30.12.20
Bild
Gerry 51@gerd_dold


Für den WEF-Chef Schwab ist die Corona-Pandemie „eine seltene Chance“, „neue Grundlagen für unser Wirtschafts- und Sozialsystem zu schaffen“. Ein starker Wirtschaftsabschwung habe bereits eingesetzt und möglicherweise stünde man vor der schlimmsten Depression seit den 1930er Jahren. Diese Entwicklung sei zwar „wahrscheinlich, jedoch nicht unvermeidlich“. „Wenn wir ein besseres Ergebnis erreichen wollen, muss die Welt rasch und gemeinsam handeln, um alle Aspekte unserer Gesellschaften und Wirtschaften, vom Bildungswesen bis zum Gesellschaftsvertrag und den Arbeitsbedingungen, umzugestalten. Jedes Land, von den USA bis China, und jede Branche, von der Erdöl- und Erdgas- bis zur Technologieindustrie, muss sich dem Wandel unterziehen. Kurz: Wir brauchen … einen großen Neustart des Kapitalismus.“
https://www.tichyseinblick.de/feuilleton/great-reset/

Der Sky News Moderator Rowan Dean sagt, dass der „Great Reset“ ein Programm sei, das darauf abzielt, uns all unsere fundamentalen demokratischen Grundrechte zu nehmen, zugunsten einer neuen Gesellschaftsform – diktiert von den Eliten. „Es ist ein anti-demokratisches Unternehmen, das darauf abzielt, ihren Arbeitsplatz zu zerstören, ihren Wohlstand zu stehlen und ihren Kindern die Zukunft zu rauben. Es ist eine knallharte, linke Horrorshow – vollgestopft mit Quasi-Faschismus“, meint Dean.
https://deutsche-wirtschafts-nachrichte ... t-Reset-ab

neki
Beiträge: 1586
Registriert: 20.05.16

Eigenkapitalvernichtung, wie es sie vorher noch nicht gegeben hat

Beitrag von neki » 10.01.21



WIRTSCHAFT: BEKLEIDUNGSBRANCHE
Eigenkapitalvernichtung, wie es sie vorher noch nicht gegeben hat

https://www.welt.de/wirtschaft/article2 ... n-hat.html

Die Schrumpfung kostet Substanz. Gerry Weber, Escada, Bree, Monsoon, Strenesse, René Lezard und viele andere mussten in den vergangenen zwei Jahren Insolvenz anmelden. Takko, Adler, Ahlers und Tom Tailor wurden zu Sanierungsfällen.

Corona, sagt Ron van het Hof, Deutschland-Chef der Kreditversicherung Euler Hermes, stürze strauchelnde Unternehmen seit Monaten zusätzlich in den Krisenmodus. „Es ist wenig überraschend, dass in den ersten neun Monaten 2020 trotz insgesamt rückläufiger Fallzahlen in Deutschland die Großinsolvenzen im textilen Einzelhandel drastisch angestiegen sind“, sagt er.

Die derzeitige zweite Schließungsphase im stationären Handel spitzt die Krise nochmals zu, wie Gerd Oliver Seidensticker, Präsident des Verbands German Fashion, beklagt: „Die grundsätzliche Konsequenz der zwei Lockdowns ist eine Eigenkapitalvernichtung innerhalb der gesamten Branche, wie es sie vorher noch nicht gegeben hat.“



Immer derselbe Fehler: Nicht etwa Corona trifft die Bekleidungsbranche (und fast alle anderen Wirtschaftszweige), sondern die irrsinnigen Maßnahmen unserer Regierung unter dem Deckmäntelchen einer Pandemie. Jeder Betroffene sollte dies im Herbst bedenken und den Verantwortlichen die Quittung ausstellen.
Jim C.




Bild
Fight4Freedom@fight4f_5:
Am Höhepunkt der Grippewelle 2018 trank Söder vergnügt sein Bier ...

Jennermann
Beiträge: 1291
Registriert: 12.06.16

Ist es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode

Beitrag von Jennermann » 09.01.21



Ist es auch Wahnsinn, so hat es doch Methode
Die Versagertruppe, bestehend aus Kanzlerin und den Ministerpräsidenten, die seit Beginn der Corona-Krise außer Zerstörung der wirtschaftlichen, kulturellen, bildungspolitischen und sozialen Grundlagen unseres Landes nichts zustande gebracht hat, was den Namen Pandemie-Bekämpfung verdient, hat die Corona-Maßnahmen noch einmal verschärft. Die Virokratur im besten Deutschland, das wir je hatten, nimmt immer absurdere Züge an. Nun wird die Polizei auch noch damit beschäftigt, Kindern das Rodeln zu untersagen, Wanderer auf die Maskenpflicht mitten im Wald zu kontrollieren und den Bewegungsradius der Bevölkerung auf 15 Kilometer um den Wohnsitz herum zu beschränken. Damit sollen, wie die Kanzlerin auf ihrer Pressekonferenz offen ausgesprochen hat, vor allem die Tagestouren der Familien an die frische Luft unterbunden werden. Das heißt, zur Bekämpfung einer Lungenkrankheit wird ausgerechnet der Zugang zu Stärkung des Immunsystems und der Lunge unterbunden. Ergänzt werden diese krankheitsfördernden Maßnahmen noch mit Verboten, sich in Parks und auf immer mehr öffentlichen Straßen und Plätzen maskenlos zu bewegen. Zusätzlich sind Saunen geschlossen, die ebenfalls ein gutes Mittel zur Stärkung des Immunsystems sind. Es ist, als ob unsere Machthaber, politisch Verantwortliche möchte ich sie nicht mehr nennen, es darauf abgesehen haben, die Pandemie so lange wie möglich am Leben zu erhalten. Um es noch einmal deutlich zu machen: Von Covid 19 sind weniger als 1% der Bevölkerung betroffen, aber ein ganzes Land wird in Geiselhaft genommen. Eine vergleichbare Regelung, wie die Beschränkung auf den 15-Kilometer-Radius, hat es bisher nur in der stalinistischen Sowjetunion, China und Nordkorea gegeben.

Gesagt wird, dass diese Maßnahmen notwendig wären, um die Zahl der Neuinfektionen zu senken, die so genannte Inzidenzzahl unter 50 pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen zu drücken. Damit sollen Infektionen mit dem Coronavirus nachverfolgt werden können. Auch soll eine Überlastung des Gesundheitssystems so verhindert werden. Dieser Wert soll anzeigen, wie viele Menschen in einem bestimmten Zeitraum erkrankt sind, der Inzidenzwert ist quasi die Neuerkrankungsrate. Tatsächlich werden aber alle positiv auf Covid 19 Getesteten, die mit einem Test ermittelt werden, der für diagnostische Zwecke nicht geeignet ist, auch die ohne Symptome, sogar die Träger von Virentrümmern, als Neuerkrankungen gezählt. Die Frage ist, wenn tatsächlich nur die Erkrankungen gezählt würden, statt der positiv Getesteten, ob die Inzidenzzahl überhaupt irgendwo über 50 liegen würde.

Die Zahl der angeblichen Neuerkrankungen soll weiter gesenkt werden, durch drastische Kontaktbeschränkungen. Ursprünglich soll wohl diskutiert worden sein, dass nur noch die Mitglieder eines Hausstandes Kontakt haben dürfen. Dann bemerkte jemand rechtzeitig, dass eine solche Regelung alle Single-Haushalte in Isolationshaft geschickt hätte. Also wurde Kontakt eines Haustands zu einer anderen Person „gestattet“. Dieser grundgesetzwidrige Eingriff in die Freiheitsrechte stieß sogar auf Widerspruch der FDP, die sich bisher in der Corona-Krise nicht merkbar zu Wort gemeldet hat. Ein solcher Eingriff dürfe nur vom Bundestag beschlossen werden. Er sei aber auch deshalb kontraproduktiv, weil Großeltern verboten würde, gemeinsam ihre Enkel zu besuchen.

Allerdings konnte man aus dem Impfstoffdebakel wieder einmal deutlich sehen, dass sich Kanzlerin Merkel schon lange nicht mehr um Bundestagsbeschlüsse schert. Laut Bild hat Kanzlerin Merkel dem Bundesgesundheitsminister in der laufenden Impfstoff-Beschaffung die Verantwortung entzogen. Das ist allerdings ein handfester Skandal. Der Deutsche Bundestag hat die Verantwortung für die Beschaffung von Material und Impfstoffen dem Bundesgesundheitsminister übertragen und nicht der Kanzlerin oder der EU-Kommission.

https://vera-lengsfeld.de/2021/01/06/is ... h-methode/





braves Bürgerlein
Beiträge: 1541
Registriert: 15.11.16

Kriegsrecht ohne Krieg

Beitrag von braves Bürgerlein » 07.01.21

Bild

Kriegsrecht ohne Krieg
Jedes Mal werden die etlicher Bürgerrechte beraubten Bürger tagelang in Statements darauf vorbereitet, was wohl kommen wird. Diesmal war deshalb jedem Nachrichtenkonsumenten schon längst klar, dass der sogenannte Lockdown verlängert werden würde. Eine Hoffnung auf demnächst geöffnete Geschäfte, Restaurants oder Kultureinrichtungen konnte gar nicht entstehen. Auch darauf, dass es stattdessen die eine oder andere Verschärfung geben würde, war das Publikum schon vorbereitet worden.

So wusste schon jeder, dass es zu all den Verboten, Zwängen und Regularien nun auch noch eine regionale Ausgangsbeschränkung geben werde. Man sprach davon, dass – wie es in Sachsen schon seit Dezember gilt – sich in Landkreisen mit einer sogenannten Sieben-Tages-Inzidenz von mehr als 200 positiven Testergebnissen pro 100.000 Einwohner, niemand weiter als 15 Kilometer von seinem Wohnort entfernen dürfe. Einige Berichterstatter sprachen schon von der „Corona-Leine“, an die die Bürger dort gelegt würden. Über solche Metaphern dürften sich die Initiatoren der Maßnahmen nicht wundern, denn wer – wie der bayerische Ministerpräsident Markus Söder – selbst davon sprach, die Zügel straffer anzuziehen, sollte auch einen Hundeleinen-Vergleich nicht unpassend finden.

Auch die Kontaktverbote werden weiter verschärft: Angehörige eines Haushalts dürfen sich nur noch mit einem haushaltsfremden Menschen treffen. Auf der Abschlusspressekonferenz wartete die Bundeskanzlerin neben der Corona-Leine und dem erweiterten Kontakt-Verbot auch noch mit dem Gebot zur Schließung von Kantinen auf, wo immer das die Arbeitsabläufe zuließen. Letzterer Halbsatz dürfte dazu gedacht sein, den Weiterbetrieb der Kantinen in Parlamenten und Ministerien zu ermöglichen.

Und weil Kindergärten und Schulen weiter geschlossen blieben, dürften sich Eltern auch 2021 je Elternteil zehn zusätzliche Krankentage zur Kinderbetreuung nehmen. Das war die einzige konkret benannte Ausgleichs-Wohltat. Ansonsten hieß es nur ganz allgemein, dass man den Lockdown-Geschädigten helfen werde. Warum sollte sich eine Regierung, die es nicht schafft, schnelle „Novemberhilfen“ vor dem Januar auszuzahlen, auch noch einmal auf Zahlen und Daten festlegen?

So sind also den Ausnahmezustandsregeln noch ein paar weitere Zumutungen hinzugefügt worden. Dieses Jahr begann mit zwangsgeschlossenen Geschäften, Gastwirtschaften aller Art, Museen, Theatern, Opernhäusern und Kinos. Nahezu jeder Raum, in dem sich Menschen entspannt begegnen konnten, ist geschlossen worden. Selbst Kirchen wurden in der Gestaltung von Gottesdiensten streng reglementiert. Und im öffentlichen Raum darf man sich auch im Freien nur in kleinster Runde begegnen. Nur noch wenige Gebiete darf man ohne eine Maske betreten. Das gesellschaftliche Leben ist weitgehend stillgelegt. Die Freizügigkeit im eigenen Land gibt es schon eine Weile nicht mehr. Versammlungen und Demonstrationen sind schwer zu organisieren und leicht zu verbieten. Vielerorts gelten nächtliche Ausgangssperren.

Was ist das? Kriegsrecht, nur ohne Krieg? Es muss eine gewaltige Bedrohung sein, wegen der die Bürger in den Schutzraum der weitgehenden Vereinzelung gezwungen werden. Und etwas Unanständigeres als die Frage danach, ob das nicht maßlos übertrieben ist, scheint es für die Verantwortlichen kaum zu geben.

https://www.achgut.com/artikel/kriegsrecht_ohne_krieg

neki
Beiträge: 1586
Registriert: 20.05.16

Re: Die Zukunft Deutschlands?

Beitrag von neki » 05.01.21

Bild
jens@jens140180: Der Zustand Deutschlands in einem einzigen Bild erklärt


Jennermann
Beiträge: 1291
Registriert: 12.06.16

Re: Die Zukunft Deutschlands?

Beitrag von Jennermann » 30.12.20

Bild
Gerry 51@gerd_dold

Seit einiger Zeit schwebt ein Signalwort durch die öffentliche Diskussion: The Great Reset – der Große Neustart. Was wie eine Mixtur aus geheimnisvollem Märchen und Verschwörungstheorie klingt, ist die Vision einer seriösen und mächtigen Organisation: Das World Economic Forum (WEF) / Weltwirtschaftsforum, die Vereinigung der ökonomischen und politischen Welt-Elite, hat sich auf die Fahnen geschrieben, die Weltordnung durch die Veränderung der wirtschaftlichen, sozialen und politischen Rahmenbedingungen von Grund auf zu verbessern. Die Vereinten Nationen sind mit von der Partie.

Das Jahrestreffen des WEF, einer „internationalen Organisation für Öffentlich-Private Kooperation“, findet traditionell in Davos statt. Die für Januar 2021 geplante Zusammenkunft wurde allerdings auf den Mai verschoben und in eine Hotelanlage nahe Luzern verlegt. Die Veranstaltung, so Corona sie denn stattfinden lässt, trägt den Titel „The Great Reset“. Im Mittelpunkt stehen: „die Lösungen, die zur Bewältigung der dringendsten Herausforderungen der Welt erforderlich sind. Führende Persönlichkeiten aus der ganzen Welt werden zusammenkommen, um einen gemeinsamen Erholungspfad zu entwerfen, ‚The Great Reset‘ in der Zeit nach dem COVID-19 zu gestalten und eine Gesellschaft mit mehr Zusammenhalt und Nachhaltigkeit wieder aufzubauen.“

Für den WEF-Chef Schwab ist die Corona-Pandemie „eine seltene Chance“, „neue Grundlagen für unser Wirtschafts- und Sozialsystem zu schaffen“. Ein starker Wirtschaftsabschwung habe bereits eingesetzt und möglicherweise stünde man vor der schlimmsten Depression seit den 1930er Jahren. Diese Entwicklung sei zwar „wahrscheinlich, jedoch nicht unvermeidlich“. „Wenn wir ein besseres Ergebnis erreichen wollen, muss die Welt rasch und gemeinsam handeln, um alle Aspekte unserer Gesellschaften und Wirtschaften, vom Bildungswesen bis zum Gesellschaftsvertrag und den Arbeitsbedingungen, umzugestalten. Jedes Land, von den USA bis China, und jede Branche, von der Erdöl- und Erdgas- bis zur Technologieindustrie, muss sich dem Wandel unterziehen. Kurz: Wir brauchen … einen großen Neustart des Kapitalismus.“
https://www.tichyseinblick.de/feuilleton/great-reset/

Der Sky News Moderator Rowan Dean sagt, dass der „Great Reset“ ein Programm sei, das darauf abzielt, uns all unsere fundamentalen demokratischen Grundrechte zu nehmen, zugunsten einer neuen Gesellschaftsform – diktiert von den Eliten. „Es ist ein anti-demokratisches Unternehmen, das darauf abzielt, ihren Arbeitsplatz zu zerstören, ihren Wohlstand zu stehlen und ihren Kindern die Zukunft zu rauben. Es ist eine knallharte, linke Horrorshow – vollgestopft mit Quasi-Faschismus“, meint Dean.
https://deutsche-wirtschafts-nachrichte ... t-Reset-ab

Matt

braves Bürgerlein
Beiträge: 1541
Registriert: 15.11.16

Ein Jahr ohne Weihnachten war mir ein armes Jahr

Beitrag von braves Bürgerlein » 26.12.20

Bild

JEDEM EINE FAMILIE
Ein Jahr ohne Weihnachten war mir ein armes Jahr

https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/ ... rmes-jahr/
Für Halloween und andere Remmidemmis brauchst du keine Familie, nicht einmal Freunde. Aber Weihnachten ist das Familienfest des Jahres. Wer keines hat, dem fehlt ein wichtiger Moment im Zyklus des Lebens und der Jahreszeiten, das einmal durchatmen, innehalten, der Seele Nähe und Wärme gönnen.

Ohne Familie oder ein Zusammen mit anderen, das einer Familie gleichkommt, gibt es keine Weihnachten. Für Halloween und andere Remmidemmis brauchst du keine Familie, nicht einmal Freunde. Aber Weihnachten ist das Familienfest des Jahres.

Kabarettistin Maren Kroymann und Focus-Kolumnist Jan Fleischhauer: Sie sagte bei Maischberger, an Weihnachten würde man sich „sowieso nur hirnlos die Wampe vollfressen und ebenso hirnlos Geschenke einkaufen“, er stimmte ein, die „Überhöhung des Weihnachtsfestes“ ebenfalls nicht verstehen zu können. Daran ist wahr, dass meine Wohlstandsgeneration früh begann, Weihnachten als Geschenkeüberbietungswettbewerb zu betreiben, bei dem sie ihre Kinder im Konsumwettbewerb instrumentalisierten, statt ihnen den Sinn von Weihnachten vorzuleben. Über mehrere Generationen fortgesetzt bleibt nur der Konsumwettbewerb übrig.

Ferdinand Knauß schreibt: dem Ruf „No borders, no nations“ folgt „no traditions“.



Bild
Argo Nerd@argonerd

neki hat geschrieben:
25.12.20


Weihnachten wie in der DDR?
https://www.achgut.com/artikel/weihnach ... in_der_ddr

neki
Beiträge: 1586
Registriert: 20.05.16

Weihnachten wie in der DDR?

Beitrag von neki » 25.12.20



Weihnachten wie in der DDR?

Verschlossene Restaurants, Schlangen beim Einkauf, Basteln statt Shoppen – Weihnachten 2020 erinnert in mancher Beziehung an den kargen Alltag in der DDR. Doch im Sozialismus waren die Festtage mit ungleich größeren Herausforderungen verbunden.

Dieses Weihnachten ist anders, als die Deutschen es bislang gewohnt waren. Restaurants und Cafés sind seit Wochen geschlossen, Einlasssperren vor den Geschäften sorgen für lange Schlangen und viele bleiben lieber zu Hause, als in festlich geschmückten Einkaufszentren nach Geschenken zu suchen. Lag die Zahl der Kunden im Einzelhandel bereits im Oktober und November rund ein Viertel niedriger als im Vorjahr, herrscht mittlerweile ein Total-Lockdown. Nur noch Geschäfte zur Grundversorgung sind geöffnet.

Das spartanische Weihnachtsfest 2020 erinnert manchen Ostdeutschen an alte Zeiten. Auch in der DDR gehörte das Schlangestehen bei kalten Temperaturen zur Vorweihnachtszeit. Die Restaurants waren zwar nicht geschlossen, aber Schilder mit der Aufschrift „Sie werden platziert“ hinderten viele am Eintreten. Glitzernde Shopping Malls gab es schon gar nicht im Arbeiter- und Bauernstaat.

Eigentlich war das ganze Weihnachtsfest der SED ein Dorn im Auge. Denn die Geburt Jesu Christi zu feiern, passte nicht in das ideologische Programm der ostdeutschen Kommunisten. „Religion,“ so hatte es der Führer der russischen Bolschewiki, Wladimir I. Lenin, gelehrt, „ist eine Art geistigen Fusels, in dem die Sklaven des Kapitals ihr Menschenantlitz und ihre Ansprüche auf ein halbwegs menschenwürdiges Leben ersäufen.“

Während Weihnachten in der Sowjetunion deshalb ein ganz normaler Arbeitstag war und das Fest mit Tannenbaum und Geschenken kurzerhand auf Silvester verlegt wurde, war die SED im Kampf gegen die christliche Tradition weniger erfolgreich. Zwar gelang es ihr, Konfirmation und Firmung zum größten Teil durch die kommunistische Jugendweihe zu ersetzen, doch am Weihnachtsfest hielten die Ostdeutschen hartnäckig fest. Selbst das Politbüro legte am Jahresende eine zweiwöchige Sitzungspause ein.

https://www.achgut.com/artikel/weihnach ... in_der_ddr

neki
Beiträge: 1586
Registriert: 20.05.16

Re: Die Zukunft Deutschlands?

Beitrag von neki » 22.12.20


Antworten