Wir werden das nicht schaffen

AfD Kreisverband Wolfenbüttel

Moderatoren: Moderator, Moderator1


Jennermann
Beiträge: 1353
Registriert: 12.06.16

Re: Wir werden das nicht schaffen

Beitrag von Jennermann » 16.04.20



Am Jahresende wird man den Corona-Effekt in der Sterblichkeitsstatistik bemerken. Aber nicht bei Senioren, sondern bei Gastronomen und Hoteliers.
braves Bürgerlein © @ShakRiet


Die Auswirkungen von Covid-19 auf das Leben der Menschen, ihre wirtschaftlichen, sozialen und globalen Beziehungen, werden wahrscheinlich weitreichender sein als im Falle jeder anderen Gesundheitskrise. Nicht einmal während des Ersten oder Zweiten Weltkriegs sahen sich die Regierungen gezwungen, die Schulen zu schließen. Die Notmaßnahmen, die als Reaktion auf Covid-19 eingeführt wurden, sind in Friedenszeiten beispiellos.

Der Grund, weshalb Covid-19 eine derartige Katastrophe ist, liegt nicht am Ausmaß der mit ihr einhergehenden physischen Verluste. Zum Zeitpunkt dieses liegt die weltweite Zahl der Todesopfer bei knapp 70.000 (Stand 6. April 2020). In Deutschland sind es knapp 1.600. Rund 1,3 Mio. Menschen sind infiziert [Redaktionell nachgetragener Link zu den aktuellen Zahlen hier]. Das sind sehr viele. Aber im Vergleich zu einigen Grippepandemien sind die Auswirkungen bisher immer noch relativ gering. Die Grippeepidemie von 1918 war die verheerendste globale Epidemie der Neuzeit und führte zu rund 40 Millionen Todesfällen. Im Jahr 1968 tötete die Hongkong-Grippe (H3N2-Virus) mehr als eine Million Menschen. Allein im Vereinigten Königreich gab es rund 80.000 Todesfälle.

Nein, der Grund, warum die globalen Auswirkungen von Covid-19 so groß sind, liegt in der Art und Weise wie Regierungen, internationale Organisationen und die Gesellschaft reagiert haben. Ein Blick auf frühere Katastrophen kann uns helfen, die aktuelle Krise in eine historische Perspektive zu setzen.

Bei der klassischen Tugend des Mutes ging es nicht um das Selbst. Mut war mit den Vorstellungen von Verantwortung, Altruismus und Weisheit eng verbunden. Es mag schrecklich altmodisch und unrealistisch klingen, aber die Gesellschaft muss sich wirklich mit den Tugenden beschäftigen, die den menschlichen Geist so lange Zeit gegen Widrigkeiten gestärkt hat. Covid-19 ist eine Katastrophe für die Menschheit, aber sie muss den menschlichen Willen nicht brechen. Die Geschichte zeigt, dass eine Katastrophe wie Covid-19 auch ein Test für die Fähigkeit der Menschheit ist, mit Widrigkeiten umzugehen und sie zu überwinden. Das ist eine Lektion, die wir uns selbst und unserer Jugend, gerade jetzt, erteilen müssen.

www.achgut.com/artikel/wie_unsere_angsk ... ung_laehmt

braves Bürgerlein
Beiträge: 1594
Registriert: 15.11.16

Re: Wir werden das nicht schaffen

Beitrag von braves Bürgerlein » 15.04.20


Seit Corona vernetzen sich in einer wunderbaren Art und Weise viele erfahrene, medizinische Experten aus Universitäten und Praxen, in einer Geschwindigkeit, wie ich es noch nie erlebt habe. Alle eint, dass sie die beschlossenen Maßnahmen für völlig überzogen und aus mehreren Gründen für gefährlich halten. Ich habe in den letzten Wochen sehr viele Gespräche geführt mit ganz hervorragenden Kollegen aus der Immunologie, Pathologie, Inneren Medizin, Epidemiologie, Pneumologie und vielen mehr. Sie sind Institutsleiter, Praktiker, aktiv in Fachgesellschaften, oft führende Persönlichkeiten ihres Fachs.

Alle schütteln sie den Kopf, wie es passieren konnte, solch massiv eingreifende Entscheidungen zu treffen, ohne vorher eine umfassende Expertise unabhängiger (!) Experten einzuholen. Es fiel auch der Begriff Virologenkartell. Selbstverständlich heißt Wissenschaft immer Streit und nicht homogene Einheitsmeinung. Genau aus diesem fachlich hochwertig geführten Streit, und nur daraus, kristallisieren sich die besten Lösungen. Allerdings muss man in der Lage sein, einen solchen konstruktiven Streit zu moderieren. Doch die Bundesregierung wählte die denkbar schlechteste Option und verließ sich auf den Rat von „Profis“, die schon einmal in ähnlicher Situation mit einer komplett falschen Risikoeinschätzung auffielen.

Oder ein aktuelles Beispiel: Wie konnte das RKI ernsthaft raten, keine Obduktionen durchzuführen wegen des Ansteckungsrisikos für Pathologen. Das ist hanebüchen. Pathologen sind die Experten dafür, wie man sich bei einer infektiösen Leiche schützt. Die Obduktionen wurden trotzdem durchgeführt, weil wir eben auch echte Profis haben. Das RKI wurde inzwischen gezwungen – durch fachliche Stellungnahmen –, diese Empfehlung zurückzunehmen. Die Obduktionsergebnisse dringen aber anscheinend nicht nach Berlin durch, denn sonst könnte man das Thema Intensivbetten sinnvoller angehen.

www.achgut.com/artikel/bericht_zur_coro ... 15.4.2020/

Jennermann
Beiträge: 1353
Registriert: 12.06.16

Re: Wir werden das nicht schaffen

Beitrag von Jennermann » 07.04.20



Heilsamer Horror
www.spiegel.de/politik/deutschland/coro ... CQgO1dEMph
Beim Thema Maskenpflicht fühlen sich die Bürger von der Politik verschaukelt.
Sollten wir jetzt alle Maske tragen? Gesundheitsminister Jens Spahn sagte diese Woche, er sei dagegen, er halte das im Moment nicht für notwendig. Ich bin kein Virenexperte; ich weiß nicht, ob das stimmt. Doch ich wunderte mich, dass am selben Tag Spahn auf Fotos, die sein Ministerium auf Facebook und Twitter verbreitete, selbst eine Maske trägt, ebenso wie Mediziner um ihn herum. Will Spahn eine Panik vermeiden? Ist er nur deshalb gegen die Maskenpflicht, weil er und seine Leute es nicht schaffen, genug Exemplare aufzutreiben, damit es für alle reicht?

braves Bürgerlein
Beiträge: 1594
Registriert: 15.11.16

Re: Wir werden das nicht schaffen

Beitrag von braves Bürgerlein » 31.03.20

Bild

"Diese Art von stringentem, entschlossenem und kompetenten Handeln führt beim deutschen Wähler übrigens zu einem Umfragehoch. Ich verstehe nichts von Politik... Vielleicht sollte ich nicht allzu unglücklich darüber sein."
https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna

Faszinierend ist, wie die Halbwertszeit zwischen dem Abtun von Neuigkeiten als „rechter Verschwörungstheorie“ und ihrer offiziellen Bestätigung gegen null sinkt. Etwa zwischen Merkels Versicherung, eine Grenzschließung bringe nichts - und der Grenzschließung wenige Tage später. Noch im Februar sagte Gesundheitsminister Jens Spahn, seine größte Sorge in Sachen Corona seien Verschwörungstheorien. AfD-Politiker und andere, die warnten, wurden lächerlich gemacht oder diffamiert, von Politik und Medien, während der Gesundheitsminister seinerseits noch ausgerechnet davor warnte Infizierte auszugrenzen. Corona entlarvt auch, wie gefährlich es ist, wenn Ideologie Vorrang vor Fakten und gesundem Menschenverstand hat.

Das Virus zeigt zudem, wie wenig wir aus der Geschichte gelernt und wie oberflächlich die Bekenntnisse zu Demokratie und Rechtsstaat sind - zumindest bei vielen in Politik und Medien. Im Zuge der Corona-Krise hebelte der Bundestag im Eilverfahren wichtigste Grundlagen unserer Verfassung und Grundrechte aus - und viele Medien nahmen es kaum zur Kenntnis, auch die wichtigsten Nachrichtensendungen in ARD und ZDF. Schlimmer noch: Die Krise macht deutlich, wie obrigkeitsfixiert viele sind, wie sie nach autoritärer Führung geradezu lechzen. Ich hätte das vorher kaum für möglich gehalten. Etwa, wenn Oppositions-Politiker wie Christian Lindner von der FDP plötzlich Merkel mit Lob geradezu überschütten. Dieses Demokratie-Immundefizit erschreckt mich mehr als das Virus.
www.reitschuster.de/post/was-corona-alles-entlarvt

Jennermann
Beiträge: 1353
Registriert: 12.06.16

Re: Wir werden das nicht schaffen

Beitrag von Jennermann » 29.03.20

Wäre es nicht wesentlich konsequenter, natürlich diejenigen in ihrer Entfaltungsmöglichkeit temporär einzuschränken, die nachweislich eine Gefahr sind, aber ebenso die, die schwerwiegend von den Infektionen betroffen sein können, um die Gesellschaft als Fundament der Versorgung aller am Laufen zu halten, besonders ökonomisch? Soweit diese Personen ohnehin nicht schon in den Einrichtungen leben, die vom Besuchsverbot umfasst sind, wäre es nicht angemessen, den zu Hause lebenden Senioren, unter Gewährleistung einer sozialen, psychischen, medizinischen und hauswirtschaftlichen Versorgung vor Ort, ein temporäres Residenzgebot im Haus aufzuerlegen? Angesichts der Entwicklung in Italien, mit zahllosen Infektionen im Krankenhaus, auch des Behandlungspersonals, und der Gefahr für „normale“ Patienten, Corona erst dort zu bekommen, gehen die Empfehlungen italienischer Ärzte für Deutschland genau in diese Richtung. Die Türkei hat ähnlich entschieden.

Wer trägt die Gesellschaft und hält sie am Laufen? Sollen die, die sich tagsüber in Altenpflegeheimen, Kliniken und sonstigen Versorgungsstellen der Hochrisikofälle abarbeiten, am Abend schnurstracks nach Hause gehen und sich auch noch dafür rechtfertigen müssen, warum sie am Wochenende vor die Tür gehen wollen? Warum müssen Schulen und Universitäten, also unser aller Zukunft in Form der nächsten Generation, ohne Alternativen geschlossen werden, Kinder vor geschlossenen Spielplätzen stehen, Rentner aber im Park spazierengehen können?

An diesen Fragen macht sich exemplarisch fest, was es eben auch ist: ein Generationenkonflikt, der spiegelt, wer in dieser überalternden Gesellschaft politisch am meisten gehört wird – aktuelle Rentenerhöhung, bei laufender Pandemie, inklusive. Was dabei traurigerweise vergessen wird, ist, dass es ohne florierende Ökonomie, ohne kulturelles Leben, ohne mutige Selbstständige, Freiberufler, Unternehmer und Arbeitnehmer, auch keine Steuern, keine qualifizierten Mitarbeiter, kein funktionierendes Gesundheitssystem geben wird.

www.achgut.com/artikel/ausgangsbeschrae ... der_anwalt

neki
Beiträge: 1674
Registriert: 20.05.16

Re: Wir werden das nicht schaffen

Beitrag von neki » 19.03.20



Der frühere österreichische Innenminister Herbert Kickl hat die deutsche Regierung für die geplante Aufnahme von Migrantenkindern aus griechischen Lagern scharf kritisiert. „Illegale Einwanderung zahlt sich aus – das ist die Botschaft, die Angela Merkel damit an die Schlepper dieser Welt und ihre Kunden aussendet“, schreibt der Fraktionschef der FPÖ im Nationalrat in einem Gastkommentar für die JUNGE FREIHEIT.

„Wie im Jahr 2015 öffnet sie einen Spalt der Tür nach Europa. Denn Merkel spricht von Kindern und verschweigt dabei, daß ihnen selbstverständlich Mütter, Väter, Brüder und Onkel folgen werden“, verdeutlicht der FPÖ-Politiker. Dies sei ein „neuerlicher Sündenfall der Wiederholungstäterin Merkel auf Kosten der Europäer“.

Die von der Bundesregierung erwähnte „Koalition der Willigen“ sei in Wirklichkeit eine „Koalition der Naivlinge und Unverantwortlichen“. Kickl nennt zwei Gründe dafür: Erstens knicke die EU damit erneut vor dem „Erpresser Erdogan“ ein. Zweitens werde dieser Vorstoß „eine enorme Magnetwirkung entfalten und so für massiven zusätzlichen Druck auf die Grenzen sorgen“.

Statt dessen wären Kickl zufolge ganz andere Maßnahmen erforderlich. Der „Desinformation, die von seiten der organisierten Schlepperkriminalität und vermutlich auch des türkischen Regimes betrieben wird“, müsse entgegengetreten werden. Auf allen Kanälen, von elektronische Medien bis hin zu Flugblätter und Lautsprecherdurchsagen, müsse die Botschaft kommuniziert werden: „No way! Versucht es erst gar nicht! Ihr habt keine Chance! Europa ist eine Festung!“


www.jungefreiheit.de/politik/ausland/20 ... eie-fahrt/

neki
Beiträge: 1674
Registriert: 20.05.16

Re: Wir werden das nicht schaffen

Beitrag von neki » 12.03.20



Xavier Naidoo an die Deutschen: „Ihr seid verloren!“
www.philosophia-perennis.com/2020/03/11 ... -verloren/

Linksfaschisten mit Schnappatmung: Aufregung besonders im „Antifa-Lager“: „Nazi-Sprache Xavier Naidoo schürt Hass auf Flüchtlinge“, twittert heute morgen Merkels wichtigste Informationsquelle „Antifa Zeckenbiss“. Und der unvermeidliche Ruprecht Polenz kommentiert auf dem Account der linksradikalen Infobörse: „Unglaublich!“
Grund ist ein kurzes Amateurvideo des umstrittenen Musikers Xavier Naidoo, das derzeit heiß diskutiert wird.

Und schon ist die „Antifa“ da, die mit einem Shitstorm verhindern will, dass Naidoo bei RTL und Pro7 auftreten darf … Weit vorne mit dabei in diesem Spektrum ist auch der Staatsfunker Georg Restle: „Keine Bühne für Rassisten und geistige Brandstifter. Erst recht nicht nach Hanau, Halle, Kassel!“ kommentiert er das Video.

Meine Frage daraufhin an ihn: „Haben Sie sich bei den ganzen im TV auftretenden Hassrappern, die sich permanent antisemitisch, frauenfeindlich und homophob äußern, auch so klar positioniert? Und sie z.B. mit Kandel in Verbindung gebracht?“

braves Bürgerlein
Beiträge: 1594
Registriert: 15.11.16

Re: Wir werden das nicht schaffen

Beitrag von braves Bürgerlein » 08.03.20



AM ENDE DER SACKGASSE
Merkel: Warten auf die populistische Wende in der Syrien-Politik
www.tichyseinblick.de/tichys-einblick/m ... n-politik/
Merkel zögert wieder mit Maßnahmen und wartet auf die Chance für eine populistische (Nicht)Lösung: Wie die Grenzöffnung 2015 soll sie ihr Ansehen verschaffen um den Preis, dass das Land schwer belastet wird. Aber so einfach wird es diesmal nicht - zu verfahren ist die Lage und zu offenkundig Merkels Versagen.

Der Millionen-Zustrom an „Flüchtlingen“ und Glücksrittern, wie ihn Merkel 2015 ausgelöst hat, soll sich nicht wiederholen. So jedenfalls lautet Merkels Versprechen auf ihre leichtfertige und bedingungslose Grenzöffnung. Aber einige arbeiten schon darauf hin, genau diesen Mechanismus in Gang zu setzen: Grünen-Chefin Annalena Baerbock will die „Kapazitäten an Flüchtingsunterkünften wieder aktivieren“.

Aber so einfach wie die eher schlichte Grünen-Chefin es sich so vorstellt, wird es diesmal nicht abgehen. Deutschland hat die Folgen der Massen-Immigration von 2015 und den Folgejahren noch nicht bewältigt. Damals wollte Merkel „hässliche Bilder“ vermeiden, die ihrem Ansehen schaden könnten. Jetzt sind sie da die Bilder, an der Grenze zwischen der Türkei und Griechenland.

"Ich glaube, dass wir (…) auch deutlich machen sollten, dass wir sichergestellt haben, dass wir Vorsorge getroffen haben, dass sich 2015 nicht wiederholt​. Und das können wir den Menschen mit guter Überzeugung auch sagen.” (Angela Merkel, 20.7.2018)


Antworten