Coronavirus

AfD Kreisverband Wolfenbüttel

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Jennermann
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Re: Coronavirus

Beitrag von Jennermann » 10.04.20

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Statistik-Kunde wider den Horror
https://www.achgut.com/artikel/statisti ... den_horror
Die Corona Panik lebt auch davon, dass die Panikmacher und -gemachten die zugehörigen Zahlen nicht verstehen. Oder im Fall der Panikmacher mit Absicht falsch verwenden. Das fängt schon an mit:

1. Gerettete Menschenleben. Die dürfen in keiner Politiker-Stellungnahme fehlen. In Wahrheit hat keine Anti-Corona-Maßnahme jemals ein Menschenleben gerettet. Es wird immer nur der Tod hinausgeschoben. Und bei dem durchschnittlichen Sterbealter von über 80 Jahren der bisher in Deutschland an Corona Verstorbenen noch nicht einmal besonders viel. Die letztendliche Sterblichkeitsrate bleibt auch unter Bundeskanzlerin Merkel weiter exakt 100 Prozent. Im Jahr 2020 werden mit oder ohne Corona wieder wie letztes Jahr und das Jahr davor und das Jahr nochmals davor rund 900.000 Bundesbürger sterben. Das ist etwas mehr als einer von hundert, entsprechend in etwa der Mortalitätsrate der Corona-Pandemie (mehr dazu weiter unten).

2. Todesfälle durch Corona. Ist jemand, der vom Bus überfahren wird und den Coronavirus in sich trägt, ein Corona-Toter? Die Panikmacher meinen ja. Zum Glück setzt sich inzwischen aber die allgemeine Erkenntnis durch, dass es Menschen gibt, die mit, und andere, die an Corona sterben. Sollte man unbedingt auseinanderhalten. In Italien etwa sollen weit über 90 Prozent aller offiziellen Corona-Toten multiple und teils schwerste Vorerkrankungen gehabt haben. Umgekehrt in Russland, hier stirbt man nicht an Corona, sondern an Lungenentzündung.

braves Bürgerlein
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Re: Coronavirus

Beitrag von braves Bürgerlein » 09.04.20

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CSU-Politiker Peter Ramsauer:
Die Wirtschaft nach Ostern wieder anfahren

Eine Zerstörung der Wirtschaft und des gesellschaftlichen Zusammenhalts fürchtet der CSU-Politiker Peter Ramsauer durch eine völlig einseitige Gewichtung der Interessen.

www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials ... -anfahren/
Frage: Herr Ramsauer, wie lange kann das vom Staat bewirkte Einfrieren der Wirtschaft noch dauern?

Peter Ramsauer: Wir sind jetzt in der Osterzeit, die wirtschaftlich gesehen ohnehin eine ruhige Zeit ist. Aber spätestens nach dem Weißen Sonntag, das ist heuer der 18. April, muss Schluss sein mit dem Lock-Down. Wir halten das wirtschaftlich und gesellschaftlich nicht mehr länger durch. Viele Unternehmer sagen mir: Das halten wir noch eine oder zwei Wochen durch. Aber dann ist Schluss. Aus. Vorbei. Wir können uns kein flächendeckendes Absterben der Wirtschaft leisten, um jeden theoretisch möglichen Sterbefall um ein paar Monate zu verzögern. Diese völlig einseitige Gewichtung zu Lasten unseres weiteren wirtschaftlichen und sozialen Lebens ist gespenstisch.

braves Bürgerlein
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Re: Coronavirus

Beitrag von braves Bürgerlein » 08.04.20



„In Hamburg ist niemand ohne Vorerkrankung an Corona gestorben“
https://www.welt.de/regionales/hamburg/ ... orben.html
Der Hamburger Rechtsmediziner Klaus Püschel untersucht mit seinem Team die Corona-Opfer in der Hansestadt, und er hält die Angst vor dem Virus für überzogen. In Hamburg sei bisher kein einziger nicht vorerkrankter Mensch an dem Virus gestorben, sagt Püschel der „Hamburger Morgenpost“. „Dieses Virus beeinflusst in einer völlig überzogenen Weise unser Leben. Das steht in keinem Verhältnis zu der Gefahr, die vom Virus ausgeht“, sagt der renommierte Rechtsmediziner. „Ich bin überzeugt, dass sich die Corona-Sterblichkeit nicht mal als Peak in der Jahressterblichkeit bemerkbar machen wird.“ Es gebe keinen Grund für Todesangst im Zusammenhang mit der Ausbreitung der Krankheit in der Region Hamburg.


„Bei einer schweren Grippewelle wie 2017/2018 wurden 45.000 influenzabedingte Krankenhauseinweisungen,
5,3 Millionen Krankenmeldungen und 25.100 Todesfälle aufgrund einer Influenza geschätzt.“
Medienpanik? Keine!
Grundrechtseingriffe? Keine!

Steinhoefel@Steinhoefel

https://www.achgut.com/artikel/bericht_ ... ronaprofis

Jennermann
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Re: Coronavirus

Beitrag von Jennermann » 07.04.20

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Abb.: Ralf X@RalfX14

Spahn: Kein Grund zu übertriebener Sorge
www.achgut.com/artikel/spahn_kein_grund ... ener_sorge
Egal, ob es die Tagesthemen sind oder das heute Journal, der WDR oder der MDR, der DLF oder irgendein versiffter Privatsender, immer wenn es um die Corona-Pandemie in den USA geht, ist Trump derjenige, der dafür verantwortlich gemacht wird, dass sich das Virus so schnell verbreiten konnte, denn er hat die Lage lange „verharmlost“, „klein geredet“, „heruntergespielt“.
Ganz anders dagegen unser junger und charismatischer Gesundheitsminister, Jens Spahn. Er hatte das Virus schon im Visier, noch bevor es sich in China aus der Deckung wagte.

Am 28. Januar gab Spahn in Berlin eine Erklärung ab, in der er die Ansteckungsgefahr durch Corona als „gering“ bezeichnete. Ein Mann in Bayern sei „positiv auf den Virus getestet worden“, aber es gehe ihm gut, sein Zustand sei „ein sehr, sehr guter“. Man habe damit gerechnet, „dass der Corona-Virus auch Deutschland erreicht“, der Fall in Bayern zeige aber auch, „dass wir gut vorbereitet sind“, dass die Notfallpläne „zur Versorgung der Patientinnen und Patienten“ gut funktionieren. Er sei zuversichtich, „dass wir eine weitere Ausbreitung des Virus in Deutschland verhindern können“, bei entsprechnder Behandlung der „Patientinnen und Patienten“ lasse sich „die Weitergabe des Virus verhindern“. - „Die Gefahr für die Gesundheit der Menschen in Deutschland“, das habe ihm Prof. Wieler bestätigt, „bleibt nach unserer Einschätzung weiter gering“. Deshalb wolle er alle „zu einem Stück Gelassenheit aufrufen“, er nehme die Situation „sehr, sehr ernst“, aber: „Wir haben uns gut vorbereiten und wir bereiten uns weiterhin gut vor“. Für eine "übertriebene Sorge“ gebe es „keinen Grund“.

Fast 96.000 Infizierte und über 1.400 Tote später steht fest, dass es nicht Verschwörungstheorien aller Art waren, die den Schaden angerichtet haben, sondern der „entspannte“ Umgang mit dem Virus in der Frühphase seiner Ausbreitung.
Spahn aber kommt unbeschädigt davon und sammelt Lorbeeren dafür, wie toll er die Krise managt. Die beste Art, um Infektionen aller Art zu vermeiden, sei „Handhygiene, in die Armbeuge niesen und nicht dem anderen ins Gesicht und gegenseitig aufeinander aufpassen und Rücksicht nehmen“, sagte er am 29. Januar 2020.

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Re: Coronavirus

Beitrag von braves Bürgerlein » 06.04.20

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Für RKI-Präsident Wieler hätte die Pressekonferenz die Gelegenheit geboten zu sagen: Wir haben uns in unserer Einschätzung zu Masken geirrt. Jetzt empfehlen wir sie, um andere zu schützen. Die Sätze kamen nicht über seine Lippen. Stattdessen betonte er erst umständlich, die wichtigsten Maßnahmen bestünden „auch weiterhin“ darin, genügend Abstand zu halten und sich die Hände zu waschen (was allerdings niemand bestreitet). Um dann ebenfalls langatmig davor zu warnen, wer eine Maske trage, dürfe sich nicht „in falscher Sicherheit wiegen“; wenn Leute anfingen, weil sie eine Maske trügen, das Händewaschen zu vernachlässigen, dann würden Masken „mehr schaden als nützen“.

Genau auf diesen Punkt, dass die Menschen in Asien Masken vor allem zum Schutz der anderen tragen, hatte ein Text auf Tichys Einblick übrigens schon früh aufmerksam gemacht. In seiner langen gewundenen Suada versteckte der RKI-Chef dann den Satz, eine Maske „könnte vermutlich das Risiko der Übertragung reduzieren“. So, als hätte sein Institut das schon immer so gesagt.

Irrtümer und falsche Prognosen sind Teil des Geschäfts für alle, die etwas beurteilen müssen. Wer sie zugibt, schützt seine Glaubwürdigkeit besser als jemand, der versucht, sich klammheimlich von seiner alten Position zu schleichen. Aber genau das gehört für Politiker und Chefs von Institutionen in Deutschland mittlerweile zum Standard: Erst so lange wie möglich auf seinem Standpunkt beharren, dann auf keinen Fall den Irrtum zugeben.

https://www.publicomag.com/2020/04/engt ... on-corona/

neki
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Re: Coronavirus

Beitrag von neki » 05.04.20



Engtanz in Zeiten von Corona
Das Robert-Koch-Institut dreht sein Urteil zu Gesichtsmasken um 180 Grad, gibt aber seinen Irrtum nicht zu. Die Praxis ist mittlerweile symptomatisch für Verantwortliche in Deutschland


Am Anfang der Virus-Krise verkündete das RKI als staatliches Institut quasi regierungsamtlich: eine Schutzwirkung von Masken sei „bisher nicht wissenschaftlich belegt (siehe auch die Hinweise des BfArM)“.
Die Einschätzung des staatlichen Instituts überrascht im Rückblick ziemlich. Denn in dem Szenario, das 2012 im Auftrag der Bundesregierung eine SARS-Corona-Pandemie durchspielte, ging es darum, durch Quarantänemaßnahmen Zeit zu gewinnen:
„Dieser Zeitgewinn durch antiepidemische Maßnahmen kann sehr effizient genutzt werden, um z. B. persönliche Schutzausrüstung herzustellen, zu verteilen und über ihre korrekte Anwendung zu informieren.“

Sehr spät änderte das RKI sein Urteil zu Masken, offenbar auch unter dem Eindruck der Erfahrung asiatischer Länder, in denen es auch schon vor Corona verbreitet war, mit der Vorrichtung andere vor Tröpfchen aus Mund und Nase zu schützen.
Dass die Infektionskurven in Südkorea, Taiwan und Singapur von Anfang an deutlich flacher verliefen als in Europa, lag an frühen Quarantänemaßnahmen und Grenzkontrollen, aber eben auch daran, dass die Meisten in der Öffentlichkeit Masken trugen und tragen, vor allem beim Betreten von Supermärkten und öffentlichen Verkehrsmitteln.


www.publicomag.com/2020/04/engtanz-in-z ... on-corona/

neki
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Re: Coronavirus

Beitrag von neki » 04.04.20


braves Bürgerlein hat geschrieben:
30.03.20
Die deutschen Medien überschlagen sich in ihrer Hofberichterstattung zugunsten ihrer Majestät, der Kanzlerin. Während gar nicht genug Abscheu und Häme über den amerikanischen Präsidenten ausgeschüttet werden kann.
Also die deutsche Regierung, die sich so wunderbar kümmert, richtet einen Krisenstab schon am 27. Februar ein. Die US-Regierung, für die man sich als NATO-Verbündeter wirklich nur schämen kann, wird aktiv am 30. Januar.
Das wären dann vier Wochen Differenz.


In dieser Zeit könnte man mehrere Ministerpräsidenten erst falsch wählen und dann rückgängig machen, zum Beispiel. Oder erst wochenlang seelenruhig gar nichts machen, um dann schlagartig auf Panik umzuschalten, aber auch das in ganz bräsig distanzierter Manier. Also quasi exakt das, was dem US-Präsidenten in Deutschland vorgeworfen wird. Aber original von der deutschen Politik genau so exerziert.

www.achgut.com/artikel/was_ein_krisenst ... in_amerika

braves Bürgerlein
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Re: Coronavirus

Beitrag von braves Bürgerlein » 03.04.20




Die Bewältigung der Corona-Krise ist nicht alternativlos. Während viele Länder Europas – auch Deutschland – auf radikale Massen-Quarantänen mit wochenlangen Ausgangssperren und Kontaktverboten setzen, vertrauen die Staaten Ostasiens einer ganz anderen Strategie. Von Japan bis Singapur, von Hongkong über Taiwan bis Südkorea läuft die Wirtschaft weiter, einen Shutdown der Gesellschaft gibt es nicht, Schulen und Geschäfte bleiben offen. Und doch kommen die Ostasiaten viel besser durch die Krise als die Europäer. Ihr Rezept: Masken für alle, dichtes Controlling und digitales Tracking der Erkrankten. Abstand halten (vor allem bei Alten) und auf Hygiene achten sowieso. Der Erfolg ist verblüffend, die Infektion scheint in Ostasien besser kontrolliert als im maskenfreien Lockdown-Europa.

Schweden geht nun einen dritten Weg. In Stockholm will man – mit besorgtem Blick auf Europa – die extremen Freiheitsbeschränkungen ebenso vermeiden wie die ruinösen Folgen einer Volkswirtschaft in Vollbremsung. Stockholm vertraut einer intelligenten Selbstkontrolle seiner Bürger. Es gibt keine rigiden Verbote, die Schulen und Geschäfte schließen nicht, die Wirtschaft arbeitet noch, das gesellschaftliche Leben bleibt weitgehend intakt, selbst der Skizirkus läuft vergnügt weiter. Nur größere Versammlungen von mehr als 50 Personen sollen unterbleiben.

www.achgut.com/artikel/die_liberale_coronabekaempfung


Jennermann
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Re: Coronavirus

Beitrag von Jennermann » 02.04.20

Ein Schweizer Arzt zu Covid-19
Laut den Angaben des italienischen Nationalen Gesundheitsinstituts ISS liege das Durch­schnitts­­alter der positiv-getesteten Verstorbenen in Italien derzeit bei circa 81 Jahren. 10% der Verstorbenen seien über 90 Jahre alt. 90% der Verstorbenen seien über 70 Jahre alt.

80% der Verstorbenen hatten zwei oder mehr chronische Vorerkrankungen. 50% der Verstorbenen hatten drei oder mehr chronische Vorerkrankungen. Zu den chronischen Vorerkrankungen zählen insbesondere Herz-Kreislauf-Probleme, Diabetes, Atemprobleme und Krebs.

Bei weniger als 1% der Verstorbenen habe es sich um gesunde Personen gehandelt, d.h. um Personen ohne chronische Vorerkrankungen. Nur circa 30% der Verstorbenen seien Frauen.

Norditalien habe eine der ältesten Bevölkerungen sowie die schlechteste Luftqualität Europas, was bereits in der Vergangenheit zu einer erhöhten Anzahl an Atemwegserkrankungen und dadurch bedingter Todesfälle geführt habe. Dies sei als zusätzlicher Risikofaktor zu sehen.

Südkorea beispielsweise habe einen deutlich milderen Verlauf als Italien erlebt und den Höhepunkt der Epidemie bereits überschritten. In Südkorea sei es bisher zu lediglich ca. 70 Todesfällen mit positivem Test gekommen. Betroffen waren wie in Italien hauptsächlich Risikopatienten.

Zur Beurteilung der Gefährlichkeit der Krankheit sei daher nicht die oft genannte Anzahl der testpositiven Personen und Verstorbenen entscheidend, sondern die Anzahl der tatsächlich und unerwartet an einer Lungenentzündung Erkrankten oder Verstorbenen (sog. Übersterblichkeit).

Für die gesunde Allgemeinbevölkerung im Schul- und Arbeitsalter sei nach allen bisherigen Erkenntnissen bei Covid-19 mit einem milden bis moderaten Verlauf zu rechnen. Senioren und Personen mit bestehenden chronischen Erkrankungen seien besonders zu schützen. Die medizinischen Kapazitäten seien optimal vorzubereiten.

https://swprs.org/covid-19-hinweis-ii/

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