Bananenrepublik

AfD Kreisverband Wolfenbüttel

Moderatoren: Moderator, Moderator1

Jennermann
Beiträge: 1091
Registriert: 12.06.16

Re: Bananenrepublik

Beitrag von Jennermann » 21.04.20

Bild
Abb.: Ralf X@RalfX14

Corona: Die unerträgliche Inkompetenz des Jens Spahn
https://www.heise.de/tp/features/Corona-Die-unertraegliche-Inkompetenz-des-Jens-Spahn-4705173.html
Obwohl es praktisch nichts gibt, was er richtig gemacht hat, präsentiert sich der Gesundheitsminister nun als Retter Deutschlands.

Man konnte bereits vor der Corona-Krise ahnen, dass der gelernte Bankkaufmann nicht die Idealbesetzung für das Gesundheitsressort war. Anstatt wirkliche Probleme zu lösen wie den Mangel an Pflegekräften oder Krankenhauskeime, kaprizierte er sich auf Steckenpferde wie die Masern-Impfpflicht. Verletzte Eitelkeit kann man vermuten, wenn ein Experte wie Alexander Kekulé, der dies kritisiert hatte, in der Corona-Krise kein Gehör mehr fand und medial durch Christian Drosten ersetzt wurde, der die untätige Regierung stets bauchpinselte.

Denn die größte Krise der Bundesrepublik Deutschland, die in Spahns Fachzuständigkeit fiel, verschlief er komplett. Als Ende Januar die Medizinier besorgt über den Ausbruch waren, verkündete er, die die Angst vor dem Virus sei "gefährlicher als das Virus selbst". Das Unterbrechen der Webasto-Infektionskette, das mit etwas Glück gelang, verbuchte er als seinen Erfolg, um gleichzeitig die Gefahr weiter zu verharmlosen, im Einklang mit den über Wochen vom Robert-Koch-Institut zu hörenden Beschwichtigungen, die Gefahr für die Bevölkerung sei "sehr gering" bis "gering".

Wie viele Verantwortliche hatte Spahn versäumt, für die Bevorratung von Schutzkleidung und Masken zu sorgen. Einzigartig ist aber sein Versagen, die Warnungen eines Händlers in den Wind geschlagen zu haben, als der Markt im Februar leergekauft wurde.
Um den 10.3. März wurde offensichtlich, dass sein Missmanagement in eine Katastrophe führen konnte. Schließlich erschien die Bundeskanzlerin auf der Bühne, bescheinigte Spahn noch einen "tollen Job" gemacht zu haben und übernahm zaghaft das Ruder. Wie es zu bedienen ist, scheinen allerdings hauptsächlich die Ministerpräsidenten bestimmt zu haben, denn nach einer Konferenzschaltung am 12.3. verkündete Merkel erstmals mit angemessenem Ernst eine wirksame Maßnahme, das social distancing.

Legendär dann die Warnung vor den "Fake News" aus Spahns Ministerium, eine Einschränkung des öffentlichen Lebens sei geplant.
Nach dem Totalausfall im Gesundheitsressort hatte möglicherweise Horst Seehofer, früher selbst in dieser Position, Fachleute im Innenministerium mobilisiert, die endlich mit einer sinnvollen Strategie gegen die Pandemie aufwarteten. Spahns Beitrag dazu: Null.


neki
Beiträge: 1226
Registriert: 20.05.16

Re: Bananenrepublik

Beitrag von neki » 17.04.20


Mir gefällt, wie die Berliner ihren kleinen Streit am Ende selbst schlichten.
Das zeugt schon von hoher sozialer Kompetenz.

Hartes Geld@Hartes_Geld


Die Bundesregierung will die Kontaktbeschränkungen wegen Covid-19 bis 3. Mai verlängern. Am 23. April beginnt der Ramadan. Wenn Laschet derzeit am meisten für eine Lockerung der Kontaktsperren eintritt, hat das gewiss damit zu tun, dass er für Nordrhein-Westfalistan gewisse "Verwerfungen" (Yascha Mounk) fürchtet, wenn einen Monat lang die Coronaregeln täglich neu ausgehandelt werden.
Noch sechsmal schlafen! :D

https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna

Wie es funktionieren könnte, zeigt das Video oben aus der Berliner Sonnenallee vom Ostersamstag.

braves Bürgerlein
Beiträge: 1300
Registriert: 15.11.16

Re: Bananenrepublik

Beitrag von braves Bürgerlein » 16.04.20



Corona zeigt, wie gefährlich der Verlust der Streitkultur ist
Viele gehen mit ihrer Kritik nicht exponiert an die Öffentlichkeit, weil sie aus der jüngeren Vergangenheit wissen, dass das öffentliche Schwimmen gegen den Mainstream akademisch mit Nachteilen verbunden ist.
Eine der wichtigsten Lehren aus Corona kann man jetzt schon formulieren. Wir müssen wieder lernen, streitbar über wichtige gesellschaftliche Themen zu diskutieren und andere Meinungen nicht zu diskreditieren. Ohne eine offene Debatte, die doch die eigentliche Stärke der Demokratie ist, sind wir viel zu anfällig dafür, besonders in Krisen die falschen Entscheidungen zu treffen.
Die Sterblichkeit hätte die einer schweren Grippe nicht überschritten.
Schlagzeilen hätte es wahrscheinlich nicht gegeben, das Leben wäre normal weitergelaufen. Viele hätten sich durchseucht, eine zweite Welle wäre deshalb auch kein Thema. Nächstes Jahr wird in Konkurrenz mit einer neuen Influenza-Grippe dann Corona-Covid-20 sein Unwesen treiben. Der Immunologe Prof. Dr. Stefan Hockertz, der schon sehr früh die aktuellen Maßnahmen als grundfalsch eingestuft hat, sagt dazu: wenn es eine sinnvolle medizinische Botschaft nach Corona gibt, dann die, dass wir endlich die jährlich wiederkehrende Grippe ernster nehmen müssen, indem man die allgemeinen Hygienemaßnahmen, zum Beispiel beim Besuch der Großeltern, besonders in der Winterzeit einhält.

https://www.achgut.com/artikel/bericht_ ... _15.4.2020

neki
Beiträge: 1226
Registriert: 20.05.16

Re: Bananenrepublik

Beitrag von neki » 10.04.20



Am 23. April beginnt der Ramadan. Tagesschau.de gibt bereits Entwarnung: "Geht das überhaupt, fasten während einer Pandemie? Viele hohe Geistliche im Islam halten sich streng an die Vorgaben der WHO." Als ob es ums Fasten ginge und nicht um das gemeinsame allabendliche Fastenbrechen! Angesichts der jüngsten Großversammlung vor einer Berliner Moschee trotz Corona-Beschränkungen bin ich gespannt, wie das im heil'gen Monat laufen wird. Aber so was von gespannt!

Die Bundesregierung steht vor einer schweren Entscheidung. Entweder sie hebt bereits am 20. April alle Ausgangssperren auf, oder sie muss mit einem gigantischen Personalaufwand rechnen, um die Ausgangssperren aufrechtzuerhalten. Vielleicht gibt es auch eine Zwei-Klassen-Lösung, ungefähr wie an der Grenze, sofern dort Asylbegehrer auftauchen, nur eben in weit größerem Maßstab? Gott, bin ich gespannt...

PS: Und was soll schon sein; wenn sich ein in die Jahre gekommenes Familienoberhaupt ansteckt, dann werden die männlichen Verwandten schon ein Notfallbett samt Beatmungsgerät akquirieren, derweil Ferda Ataman von der Relotiusspitze aus pubizistischen Feuerschutz gibt.


https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna

Jennermann
Beiträge: 1091
Registriert: 12.06.16

Re: Bananenrepublik

Beitrag von Jennermann » 08.04.20



Corona-Maßnahmen an den deutschen Grenzen gelten nicht für Asylsuchende. Stattdessen herrscht nun ein noch absurderes Prozedere als bislang schon: Eine schriftliche Antragstellung, die kein schriftlicher Asylantrag sei.
https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/ ... ona-tests/
Die Grenzen seien wegen der Corona-Krise geschlossen, heißt es oft vereinfachend. Für viele trifft es ja auch zu: Die Frauen zum Beispiel aus östlichen EU-Mitgliedstaaten, die hierzulande alte Menschen pflegen, dürfen derzeit nicht mehr einreisen. Aber das gilt wohlgemerkt nicht für Asylbegehrende, wie ProAsyl aktuell berichtet: Demnach hat das Bundesministerium des Inneren klargestellt, dass aktuelle Einreisebeschränkungen Asylsuchende nicht betreffen. Die ursprüngliche Idee, Einreisen von Asylsuchenden nicht mehr zu gestatten, empörte nun u.a. die Bundestagsabgeordneten Ulla Jelpke (Die Linke), die in der Sache den Wissenschaftlichen Dienst des Bundestages angerufen hatte, der jetzt laut Jelpke festgestellt haben soll, dass ein Zurückweisungsverbot absolut gelte.


Die große Transformation per Umvolkung läuft!
Da darf so ein Virus nicht stören.
Ob schriftlicher Antrag, Anhörung oder Gerichtsverfahren, ist doch sch…egal. Wer einmal seinen Invasorenfuß in Germoney hat, bleibt und holt demnächst den Rest des Clans nach.
Solange es genug Krisengewinnler gibt und der MSMgedrillte Michel nicht schnallt das es ihm an den Kragen geht, läufts.

lioclio

Jennermann
Beiträge: 1091
Registriert: 12.06.16

Re: Bananenrepublik

Beitrag von Jennermann » 07.04.20



„Unerklärlich, warum es in Deutschland keine repräsentativen Massentests gibt“
https://www.welt.de/regionales/hamburg/ ... ennen.html
WELT AM SONNTAG: Derzeit folgt die Politik stärker denn je Empfehlungen der Wissenschaft. Ist Ihnen das zu viel Einfluss oder eher ein Beispiel dafür, dass das viel häufiger geschehen sollte?

Stefan Aust: Wenn es denn in der Wissenschaft eine einheitliche Linie in den wichtigen Fragen geben würde, wäre ja viel gewonnen – aber die sehe ich nicht. Zuletzt habe ich zum Mundschutz in jeder Talkshow etwas anderes gehört, teilweise von Wissenschaftlern aus derselben Klinik. Die Politik muss das Primat des Handelns behalten, aber sie muss eben auch handeln – mir ist es unerklärlich, warum es in Deutschland keine repräsentativen Massentests gibt, wie sie jetzt auch in Österreich durchgeführt werden. Die Maßnahmen der Politik sind so gewaltig, dass es dafür eine gute Datengrundlage und nicht nur Annahmen geben muss.


neki
Beiträge: 1226
Registriert: 20.05.16

Re: Bananenrepublik

Beitrag von neki » 05.04.20



In Corona-Deutschland gibt es nur eine alleinseligmachende Linie, und die vertritt die Regierung – welche die medizinische und krisenpolitische Weisheit bekanntlich mit dem Löffel gefressen hat. Als unfehlbare Auguren mit offizieller Deutungshoheit fungieren die Experten des Robert-Koch-Instituts: Alternative Meinungen werden diskreditiert und in die „extremistische“ Ecke gerückt – eine Masche, die aus der Flüchtlingsdebatte wohlbekannt ist.

So warnte gestern der CSU-Innenstaatssekretär Stephan Mayer vor „Verschwörungstheorien in der Coronakrise“, wie „dts Nachrichtenagentur“ berichtet. Zur Pandemie würden gezielt Desinformationen gestreut. „Wir erleben, wie extremistische Gruppen die Pandemie missbrauchen und etwa krude Verschwörungstheorien verbreiten“, so Mayer.

„Die offiziellen Stellen wie das Robert-Koch-Institut (RKI) informieren regelmäßig und verlässlich. Daran sollte sich jeder orientieren.“ Wie „verlässlich“ die Angaben des RKI sind, wo nicht nur die Zahlen teilweise intransparent und unvollständig sind, zeigt sich aktuell gerade an den geltenden Empfehlungen zum Tragen von Atemmasken: Bis gestern sah das RKI diese nicht als sinnvoll an, gestern schwenkte es um 180 Grad um und behauptet jetzt das Gegenteil.


www.journalistenwatch.com/2020/04/03/die-regierung-wer/

braves Bürgerlein
Beiträge: 1300
Registriert: 15.11.16

Re: Bananenrepublik

Beitrag von braves Bürgerlein » 01.04.20

Bild

MEINUNGSFREIHEIT & ZENSUR
Hanau: BKA-Chef Holger Münch interpretiert Tat nun wie politisch gewünscht


Nachdem bereits am Wochenende fast alle großen Medien Deutschlands davon berichtet hatten, dass das BKA den Anschlag von Hanau nicht als rechtsextreme Tat einstufe, trat erst heute der Chef des BKA über Twitter mit folgender Nachricht an die Öffentlichkeit: „Das BKA bewertet die Tat als eindeutig rechtsextremistisch. Die Tatbegehung beruhte auf rassistischen Motiven“.

Zahlreiche Stimmen, u.a. auch von Landtags- und Bundestagsabgeordneten, gehen nun davon aus, dass dieses Statement durch eine Intervention von Merkel bzw. aus ihrem Umfeld motiviert wurde: Es ist nicht unwahrscheinlich, dass die Entlassung von Hans-Georg Maaßen hier als warnendes Beispiel im Raume stand.

David Berger meint: „ Sie haben recht: Die Sache ist es nicht wert, zu einem zweiten Hans-Georg Maaßen zu werden!“

https://philosophia-perennis.com/2020/0 ... ewuenscht/


neki
Beiträge: 1226
Registriert: 20.05.16

Re: Bananenrepublik

Beitrag von neki » 22.03.20

Praktisch bis zu der Entscheidung über Einreisekontrollen versuchten vor allem die öffentlich-rechtlichen Sender zusammen mit Spiegel Online und anderen Haltungsführern, ihr Publikum von der Sinnlosigkeit dieser Maßnahmen und gleichzeitig davon zu überzeugen, die Bundesregierung tue schon alles nötige, handle planvoll und wisse sehr gut, warum sie die Grenzen offen lasse. Wie 2015 marschiert die Medienmehrheit mit der Politikmehrheit im Gleichschritt und richtete sich aneinander aus statt an der Entwicklung draußen.

Bild

Die wichtigste Parole der Medien in diesen Tagen lautet wie seinerzeit 2015: Regierungslob.
Man würde gern, aus reiner Neugier, das Drehbuch weiterlesen, in dem bisher stand, dass sich die Bundeskanzlerin erst gut zwei Wochen lang überhaupt nicht äußern soll, während Spahn die Absage großer Veranstaltungen für unnötig erklärt, das offenbar vorsieht, dass die Kanzlerin dann zunächst einmal ihr Publikum mit Plattitüden zuschüttet („Das Virus ist in Europa angelangt, es ist da, das müssen wir verstehen“), um sich dann ganz langsam den anderen Ländern anschließt, die zu diesem Zeitpunkt alle schon ganz ohne Brüssel und deutsche Führung Quarantänemaßnahmen verordnet hatten.
Es ist phänomenal, wie Medien, die bis eben erst und schon vor Corona, genauer, seit 2015 erklären, es sei rechtlich beziehungsweise praktisch gar nicht möglich, die Grenzen zu sichern, jetzt die sehr späte Entscheidung der Bundesregierung, es doch zu tun, geschmeidig zur neuen Lage erklären, aber gleichzeitig so tun, als wäre die neue Lage nur eine Fortsetzung der alten, und als hätten sie sich selbst gar keine Fragen zu stellen. Sich selbst, und der Regierung. Denn bis Montag, 16. März konnten beispielsweise noch Maschinen aus dem Iran in Deutschland landen, dem Land mit der dritthöchsten Infiziertenzahl weltweit. Die Sätze von Innenminister Horst Seehofer, er habe seit Freitag auf Grenzkontrollen gedrungen, machen ziemlich deutlich, wie lange und hinhaltend Merkel selbst noch in der Pandemie versucht hatte, ihre Doktrin der bedingungslos offenen Grenzen aufrecht zu erhalten.

www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials ... on-corona/

Antworten