Medien: Lüge oder Wahrheit?

AfD Kreisverband Wolfenbüttel

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neki
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Re: Medien: Lüge oder Wahrheit?

Beitrag von neki » 20.04.20


braves Bürgerlein hat geschrieben:
15.04.20


Weltweite Corona-Zahlen nach Ländern.

Interessant vor allem dann, wenn man die Tabelle nach "Tot Cases/1M pop" (Fälle pro 1 Mio. Einwohner) und "Deaths/1M pop" (Tote pro 1 Mio. Einwohner) aufsteigend sortieren lässt, und NICHT die abs. Zahlen betrachtet.

Michael Bauer@MichaelBauer218

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neki
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Re: Medien: Lüge oder Wahrheit?

Beitrag von neki » 18.04.20



Wie die Polizei in Anderlecht « teilweise » mit Steinen beworfen wird
https://vera-lengsfeld.de/2020/04/17/wi ... rfen-wird/
Wie kann jemand die Polizei „teilweise“ mit Steinen bewerfen? Werden dabei nur Teile von Steinen geworfen? Oder werden ganze Steine auf einzelne Teile von Polizisten geworfen? Oder dient das Wort „teilweise“ lediglich einer gewollten Verniedlichung? Was treibt Journalisten, mit nachgerade absurder Konsequenz alle Tatsachen aus ihrer Berichterstattung auszublenden, die doch offensichtlich sind und deren Verschweigen den Journalisten nichts bringt, als eine Schädigung des eigenen Rufs.

Anderlecht in Belgien, bei Brüssel. Es herrschen Corona-Ausgangsbeschränkungen und Versammlungsverbot. Die Polizei will einen Motorollerfahrer kontrollieren, der sich dieser Kontrolle durch die Flucht entzieht. Er durchbricht eine Absperrung und erleidet einen Unfall mit einem Polizeifahrzeug auf der Gegenfahrbahn.

Der junge Adil wird so schwer verletzt, dass er stirbt. In der Folge kommt es in der Stadt zu Ausschreitungen von jungen Nordafrikanern. In dem Gewaltausbruch, werden dutzende Gewalttätige verhaftet, ein Polizist und ein Jugendlicher werden verletzt. Von einem Fehlverhalten der Ordnungskräfte kann nicht die Rede sein. Soweit das Geschehen.

Welt Online macht daraus: Ein „19Jähriger“ flieht vor der Polizei und stirbt. Es wird unterschwellig insinuiert, die Polizei hätte einen Anteil der Schuld am Tod des jungen Mannes – sie hätten ihn ja nicht kontrollieren und verfolgen müssen. Aufgebrachte „Menschen“ gehen daraufhin auf die Straße. Als die Polizei einschreiten will „eskaliert“ die Situation. Bei den „Vorfällen“ werden 100 Menschen festgenommen. Die Beamten „werden zum Teil“ mit Steinen beworfen. Ein „Mann“ schießt mit einer Waffe in die Luft, die zuvor der Polizei gestohlen wurde. „Autos wurden in Brand gesteckt“.

Es fehlt in der Berichterstattung der ethnische Hintergrund und der Grund der Flucht des Verunglückten. Es fehlt der Hintergrund der Randalierer und ihr Motiv. Es fehlt in der Berichterstattung der Name des Opfers, obwohl in den Belgischen Medien benannt – der Leser könnte ja daraus einen ethnischen Hintergrund entnehmen. Die politische Korrektheit zieht sich wie Fäulnis durch den ganzen Artikel. Halten die Redaktionen ihre Leser wirklich für so schlicht?

braves Bürgerlein
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Re: Medien: Lüge oder Wahrheit?

Beitrag von braves Bürgerlein » 15.04.20



Weltweite Corona-Zahlen nach Ländern.

Interessant vor allem dann, wenn man die Tabelle nach "Tot Cases/1M pop" (Fälle pro 1 Mio. Einwohner) und "Deaths/1M pop" (Tote pro 1 Mio. Einwohner) aufsteigend sortieren lässt, und NICHT die abs. Zahlen betrachtet.

Michael Bauer@MichaelBauer218

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neki
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Re: Medien: Lüge oder Wahrheit?

Beitrag von neki » 04.04.20




Jennermann hat geschrieben:
04.04.20

Der Rechtsstaat gilt nur für
„die schon länger hier lebenden“:




neki
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Re: Wir haben ein Meldesystem eingerichtet ...

Beitrag von neki » 28.03.20

Correctiv: Die Faktenchecker vom Dienst?
www.achgut.com/artikel/correctiv_die_fa ... vom_dienst
... haben ein Meldesystem eingerichtet, damit jeder jeden anschwärzen kann:


... oder das hier:

... oder das:

neki
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Re: Medien: Lüge oder Wahrheit?

Beitrag von neki » 25.03.20


Natürlich gab es gerade am Beginn eine große Unsicherheit. Und gleichzeitig eine Suche nach Beurteilungsrastern. Praktisch niemand konnte im Januar 2020 schon absehen, wie stark die Pandemie Europa treffen würde. Um so erstaunlicher die Sicherheit, mit der eine ganze Reihe von Journalisten und Meinungstwitterern beizeiten wussten, dass es sich bei Corona um Panik, Verschwörungstheorie, rechte Stimmungsmache und „kollektive Hypochondrie“ handeln müsse. Was auch kein grundsätzliches Problem wäre, wenn diese Medienmitarbeiter sich heute korrigieren und sogar fragen würden, ob es so sinnvoll ist, jedes Phänomen sofort durch ein Meinungsraster zu drücken, mit dem sie schon hantieren, bevor sie die Situation selbst bei einem noch so luziden Blick überschauen können. Von medialer Demut gibt es bisher keine Spur.

Es geht ja eher um die Bewertung zugänglicher Fakten. Etwa die Frage, wie die Staaten in Chinas Nähe schon im Januar mit der Coronainfektion umgingen, Taiwan, Vietnam, Singapur. Sie kontrollierten die Einreise stärker, schickten Einreisende mit Symptomen und Fieber in Quarantäne, untersagten (Taiwan etwa) die Einreise aus Risikogebieten ganz, und begannen (vor allem Singapur) mit Maßnahmen des social distancing. Übrigens auch mit schneller Lohnfortzahlung und Unterstützung von Selbständigen, die zuhause bleiben mussten. Die Infektionskurven blieben in allen drei Staaten flach. Von ihnen hätten Deutschland und andere europäische Länder lernen können. In den meisten deutschen Medien spielte die Praxis dieser asiatischen Länder lange gar keine Rolle, nicht, weil Jens Spahn das so befohlen hatte, sondern weil es nicht in die Mediendoktrin passte, dass Abschottung immer der falsche Weg ist, Grenzen nichts aufhalten, auch keine Viren, und Abschottung auch nur von den Falschen gefordert wird.

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www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials ... on-corona/

neki
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Re: Medien: Lüge oder Wahrheit?

Beitrag von neki » 24.03.20



Hongkongs Bevölkerung drängte auf Abriegelung

Auch Hongkong hat die Grenzen frühzeitig dichtgemacht. Erst im Norden zur Volksrepublik, inzwischen darf niemand mehr aus Europa und den USA einreisen ohne Quarantäne. Das Resultat: 145 Infizierte und vier Tote. Es war vor allem die Bevölkerung, die die Regierung der ehemaligen britischen Kronkolonie dazu trieb, rasch abzuriegeln.

«Dass wir etwas tun müssen, ist uns am 22. Januar klar geworden, an jenem Tag wurde der erste Patient in Hongkong positiv auf das Coronavirus getestet», erinnert sich Winnie Yu, sie ist die Vorsitzende der Hospital Authority Employees Alliance, die Krankenhausgewerkschaft Hongkongs. «Wir haben deshalb begonnen, einen Streik zu organisieren.»

Anfang Februar traten etwa 4000 Krankenhausmitarbeiter für vier Tage in den Ausstand. Mit Erfolg, sie zwangen die Regierung, die Grenzen weitestgehend dichtzumachen. Protest regt sich dagegen nicht. Die Erinnerungen an Sars sind in das kollektive Gedächtnis der Stadt eingebrannt.


www.bazonline.ch/ausland/asien-und-ozea ... y/24611621

neki
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Re: Medien: Lüge oder Wahrheit?

Beitrag von neki » 21.03.20


Natürlich gab es gerade am Beginn eine große Unsicherheit. Und gleichzeitig eine Suche nach Beurteilungsrastern. Praktisch niemand konnte im Januar 2020 schon absehen, wie stark die Pandemie Europa treffen würde. Um so erstaunlicher die Sicherheit, mit der eine ganze Reihe von Journalisten und Meinungstwitterern beizeiten wussten, dass es sich bei Corona um Panik, Verschwörungstheorie, rechte Stimmungsmache und „kollektive Hypochondrie“ handeln müsse. Was auch kein grundsätzliches Problem wäre, wenn diese Medienmitarbeiter sich heute korrigieren und sogar fragen würden, ob es so sinnvoll ist, jedes Phänomen sofort durch ein Meinungsraster zu drücken, mit dem sie schon hantieren, bevor sie die Situation selbst bei einem noch so luziden Blick überschauen können. Von medialer Demut gibt es bisher keine Spur.

Es geht ja eher um die Bewertung zugänglicher Fakten. Etwa die Frage, wie die Staaten in Chinas Nähe schon im Januar mit der Coronainfektion umgingen, Taiwan, Vietnam, Singapur. Sie kontrollierten die Einreise stärker, schickten Einreisende mit Symptomen und Fieber in Quarantäne, untersagten (Taiwan etwa) die Einreise aus Risikogebieten ganz, und begannen (vor allem Singapur) mit Maßnahmen des social distancing. Übrigens auch mit schneller Lohnfortzahlung und Unterstützung von Selbständigen, die zuhause bleiben mussten. Die Infektionskurven blieben in allen drei Staaten flach. Von ihnen hätten Deutschland und andere europäische Länder lernen können. In den meisten deutschen Medien spielte die Praxis dieser asiatischen Länder lange gar keine Rolle, nicht, weil Jens Spahn das so befohlen hatte, sondern weil es nicht in die Mediendoktrin passte, dass Abschottung immer der falsche Weg ist, Grenzen nichts aufhalten, auch keine Viren, und Abschottung auch nur von den Falschen gefordert wird.

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