SPD im freien Fall

AfD Kreisverband Wolfenbüttel

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neki
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Re: SPD im freien Fall

Beitrag von neki » 18.10.19

Es ist unanständig, aus dem Blut von Mordopfern sein tagespolitisches Süppchen zu kochen. Wir sollten den Blick auf die wahren Ursachen lenken. Ein Kommentar von Harald Martenstein
www.tagesspiegel.de/zeitung/rechter-ter ... 10896.html
Gibt es noch eine politische Mitte, die keinen Unterschied macht zwischen islamistischen-, kommunistischen- und Nazi-killern?
Oder soll es allgemeiner Brauch werden, entweder sofort die Relativierungs- und Beschwichtigungsmaschine anzuwerfen (falls der Mörder „zu uns“ gehört) oder aber, andernfalls, den Mord der politischen Konkurrenz ans Bein zu binden?
Und wenn als Nächstes ein hasserfüllter Linksextremer einen AfD-Politiker niederschießt? Wer hat dann Schuld?
Die rechtsextremen Killer sind fast immer junge Männer ohne Perspektive und ohne Bindungen, Gescheiterte. Wer versucht, Ursachenforschung zu betreiben, dürfte deshalb wohl kaum am Zustand unseres Bildungssystems vorbeikommen, an den deklassierten Milieus ohne Aufstiegschancen, am Zerfall jeglicher Bindungen, am Niedergang alter Strukturen und Institutionen – Kirchen, Familien, Klubs und Vereinen zum Beispiel –, die solche Männer früher aufgefangen haben.
Heute sitzen sie einsam am Computer. Das entschuldigt natürlich gar nichts.
Die Sicherheit der deutschen Juden wird aus zwei wachsenden Milieus bedroht, dem rechtsextremen und dem islamistischen. Seit Jahren wurde die Polizei ausgedünnt. Daran jedenfalls ist nicht die AfD schuld, sondern diejenigen, die regiert haben.

Jennermann
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Re: SPD im freien Fall

Beitrag von Jennermann » 15.10.19





Cora Stephan: Nach der Tat in Halle wäre Besonnenheit angebracht - und nicht gleich eine Pauschalschuldzuweisung an eine Adresse, die AfD.

Claudio Casula: Eigentlich müsste selbst den einfältigsten Leuten klar sein, dass sich der irre Nazi von Halle in einem ganz anderen Milieu aufgehalten hat als behauptet. Der beruft sich doch nicht auf Professor Meuthen. Aber die Versuchung ist einfach zu groß, die Tat politisch auszuschlachten.

Henryk Broder: Antisemitismus ist älter als die AfD

Jennermann
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Re: SPD im freien Fall

Beitrag von Jennermann » 07.10.19

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Vorwärts immer, rückwärts nimmer!

Die Nachrichten.

Warschau. Auf dem Platz vor dem Königsschloss haben zwei arabischstämmige Rapper bei einem Konzert zur Bombardierung israelischer Städte aufgerufen. Ein jüdischer Demonstrant, der ein Schild mit der Aufschrift "Kein Platz für Antisemitismus" trug, wurde von der Polizei aufgefordert, solche Provokationen zu unterlassen und das Schild zu entfernen. Außenminister Heiko Maas erklärte, der Fall zeige erneut, wie wenig die polnische Regierung von Demokratie und Menschenrechten halte. Alle fortschrittlichen Kräfte müssten gegen Antisemitismus, Fremden- und Muslimfeindlichkeit aufstehen, statt sich wegzuducken.

Washington. Donald Trump hat aus dem persönlichen Etat des Präsidenten einen Verband finanziert, der maßgeblich an der sogenannten "Erklärung der meisten" beteiligt ist, einer landesweiten Initiative von Rodeoveranstaltern, Baseball-Stadien und Kleinkunstbühnen, die sich gegen die oppositionellen Demokraten richtet. Außenminister Heiko Mass erklärte, der Fall zeige erneut, was die Regierung Trump von Meinungsfreiheit und Pluralismus halte. In keinem EU-Land außer Polen und Ungarn wäre dergleichen vorstellbar.

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braves Bürgerlein
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Re: SPD im freien Fall

Beitrag von braves Bürgerlein » 25.09.19


Wein und Champagner für den einstigen Außenminister: Nach exklusiven Recherchen stand Bundespräsident Steinmeier auf der Geschenkeliste eines libanesischen Waffenhändlers.
Ein libanesischer Rüstungslobbyist hat in den vergangenen Jahren ein politisches Netzwerk in Berlin mit teuren Weingeschenken gepflegt. Er suchte damit bisher unbekannten Zugang zu hohen Beamten der Bundesregierung. Unterlagen aus dem Berliner Luxuskaufhaus KaDeWe zeigen, dass auch der heutige Bundespräsident und ehemalige Außenminister Frank-Walter Steinmeier auf den Empfängerlisten stand.

www.zdf.de/nachrichten/heute/frontal-ex ... tor=CS5-62


neki
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Re: SPD im freien Fall

Beitrag von neki » 26.08.19


Es wäre jetzt wieder etwas kleinlich, darauf hinzuweisen, dass eine ungeregelte Zuwanderung mit einem geregelten Sozialstaat allen guten Absichten zum Trotz unweigerlich in Konflikt gerät, sobald ihr Umfang zu groß wird. Wenn die Nehmerseite in einer Solidargemeinschaft deutlich wächst, ohne das Selbiges auch auf der Geberseite geschieht, müssen irgendwann entweder Leistungen gekürzt oder es muss den Steuer- und Sozialbeitragszahlern mehr Geld abgepresst werden. Andernfalls zerschellt selbiges Sozialsystem und die meisten Bewohner Deutschlands stehen plötzlich ohne eine adäquate soziale Absicherung da.

Das wäre dann das, was wahrscheinlich viele der Unteilbaren als „amerikanische Verhältnisse“ beschreiben würden, was in dieser Weltsicht schon nahe an der Apokalypse anzusiedeln sein dürfte. Die dänischen Sozialdemokraten haben dieses Problem erkannt, darauf politisch reagiert, den Erhalt des Sozialstaats aber auch in allen anderen Facetten zum zentralen Inhalt erklärt und konnten so bei der letzten Wahl die Rechtsparteien in die Schranken weisen.

Statt diesen dänischen Weg zu gehen, haben sich die meisten, die hierzulande einen Wahlerfolg der AfD verhindern wollen, dazu entschieden, vor allem gegen rechts zu demonstrieren. Ob man so jene Protestwähler beeindruckt, die mit einer Stimme für die AfD vor allem den von ihnen bislang gewählten Parteien sagen wollen, sie mögen die Lösung der Probleme in Angriff nehmen, die klar auszusprechen heutzutage oft schon als AfD-Position denunziert wird?

www.achgut.com/artikel/die_grenzen_von_unteilbar

neki
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Re: SPD im freien Fall

Beitrag von neki » 17.08.19



... und Michael Klonovsky schreibt:

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www.michael-klonovsky.de/acta-diurna

neki
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Re: SPD im freien Fall

Beitrag von neki » 16.08.19

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Stegner hat nun doch eine Frau gefunden... Wenn beide noch den Kevin adoptieren, könnten wir eine Neuauflage von „Eine schrecklich nette Familie“ aufführen.

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Jennermann
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Re: SPD im freien Fall

Beitrag von Jennermann » 14.08.19





Das sitzt! Was für ein authentischer Moment. Kein Gestelztes „wir müssen“, keine abgewetzte Floskel wie „den Menschen unsere Politik besser erklären“ oder „mitnehmen“ – nur: „Was haben die denn für Probleme“? Mit einem langgezogenen Igitt-„die“. So unendlich bitter das ist: So eine Aussage kann nur von jemandem kommen, den das Wohl seiner Wähler, der Bürger in diesem Land, wirklich nicht mehr juckt. Und der sich nicht einmal mehr geniert, seine Verachtung für das gemeine (Wahl-)Volk ganz offen zu zeigen.

Mit Handrick hat die SPD ihren ganz offenen Marie-Antoinette-Moment: „Wenn sie kein Brot haben, sollen sie doch Kuchen essen.“ Eine offene Ohrfeige für den Wähler. Eigentlich muss man Handrick deshalb dankbar sein. Sie liefert Klartext! Und spricht das aus, was die Obergenossen nur denken – zumindest legt ihr Verhalten nahe, dass sie sich, wenn die Kameras ausgeschaltet sind, ähnlich äußern. So sind etwa Aussagen wie diese in Hintergrundgesprächen zu hören: „Wir machen so tolle Politik, aber den Leuten geht es zu gut, sie sind zu verblödet, sie kapieren das nicht.“


www.tichyseinblick.de/kolumnen/boris-re ... ra-im-zdf/



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