Lage der Nation

AfD Kreisverband Wolfenbüttel

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braves Bürgerlein
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Re: Lage der Nation

Beitrag von braves Bürgerlein » 25.05.20

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„Mutti rettet die Welt“: Deutschland im falschen Film
www.achgut.com/artikel/Mutti_rettet_die ... schen_Film
„She did it again“ – das ist der Titel der neuen Staffel der beliebten Actionserie „Mutti rettet die Welt“. Das ist so etwas wie „Hanni und Nanni“ für Junggebliebene, aber eher im Polit-Action-Bereich angesiedelt. Dabei werden die Menschen sozusagen von Katastrophen regiert. Das läuft abwechselnd mit den verschiedenen Remakes von „Robin Hood“, bei denen Mutti den Reichen, also uns, das Geld nimmt und es den Armen, also allen anderen, gibt. Das kann man auch miteinander verkoppeln: Erst rettet Mutti irgendwelche armen Opfer, die sie dann mit milden Gaben überschüttet. Daraus kann man unzählige Filme machen!

Bei der ersten Staffel der Katastrophenserie musste Mutti die deutschen Banken retten, damit die Bürger noch Geld hatten. In der zweiten Staffel rettete sie Griechenland (und die französischen Banken), damit Europa nicht auseinanderbricht mit angeblich schrecklichen Folgen. Dies lief unter dem Titel „Euro-Rettung“, Untertitel „Scheitert der Euro, dann scheitert Europa“, untermalt mit Bildern von Kriegsgräbern. Dabei spendete Mutti nicht nur Trost, sondern vor allem viel Geld. Danach nahm die Serie Fahrt auf, eine Naturkatastrophe in Japan diente als Vorlage für das Drehbuch der nächsten Staffel: Mutti rettet Deutschland vor Seebeben, Tsunamis und dem sicheren Atomtod. Das war wirklich super!

Nach diesem Kassenschlager ging es bei den folgenden Staffeln zunehmend in Richtung James Bond, nur ohne die optischen Reize. Rettung der Menschheit und des Planeten war angesagt: „The world is not enough.“ Die Staffel „Mutti rettet die Menschheit“, bei der Millionen verzweifelte Menschen ins gelobte Land strömten, das umtost von den Stürmen der Zeit und der Politik der einzige sichere Ort auf der Welt zu sein scheint, sozusagen das Paradies, wo Milch und Honig, sprich Sozialleistungen, fließen. Das kam bei den Kritikern super an, leider blieb das Publikum eher skeptisch. Auch die Sender anderer Länder wollten die Staffel nicht kaufen, trotz toller Spezialeffekte blieb sie ein Ladenhüter. Die Staffel „Mutti rettet das Klima“ kam da weltweit besser an, richtete sich speziell an ein sehr junges, sich hip und urban fühlendes Publikum. Die Kritiker und Kinder waren durchweg begeistert, leider fehlten aber wieder die Großabnehmer wie die USA und China.

Bei dem letzten Ableger, als Mutti aus Afrika die deutsche Demokratie lenken musste, um den Richtigen ins Amt zu bekommen – hat die Kritiker übrigens begeistert – sah man schon langsam im Hintergrund düstere Wolken aufziehen: Viren verdunkelten den Horizont.
In der aktuellen Staffel sah man, wie Mutti munter ihr Brett sattelt und die Viren-Welle reitet. Mutti schloss Deutschland rigoros, allerdings waren die Schließungen nicht ganz so rigoros wie in anderen Ländern, denn immerhin sollte nicht die ganze Wirtschaft stillgelegt werden. Irgendwoher müssen schließlich die Gelder kommen, die Mutti an Bedürftige verteilt. Die Kritiker jubeln, weltweit wird Mutti in dieser Rolle gefeiert, auch das Publikum ist diesmal angetan. Wie eine Glucke die Küken um sich schart – oder Putin seine Gouverneure – zitiert Mutti die Provinzfürsten zu sich, um ihnen Anweisungen zu erteilen.


Mutti? Das ist bestenfalls eine Rabenmutter. Sie hat die Bankenrettung vergeigt, sie hat Griechenland vergeigt und sie hat das Migrationsproblem vergeigt. Mit Pastorensprüchen wie “stirbt der Euro, stirbt Europa” oder 2015 “jetzt, wo sie nun mal da sind” bis zum “wir schaffen das” geht sie in die Geschichte ein. Ich kann die Frau nicht mehr sehen.
Karl-Heinz Faller



Deutsche sind die Ärmsten im Euroraum
https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/ ... 42930.html





neki
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Re: Lage der Nation

Beitrag von neki » 18.05.20


Jennermann
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Re: Lage der Nation

Beitrag von Jennermann » 17.05.20



Unfassbar. Das Kanzleramt gibt bekannt, die „Pandemie“ werde im Sommer ’21 beendet sein.
Unfassbar!
Welche Pandemie? Von 83.000.000 Menschen sind noch wieviele infiziert? 13.000. Von denen höchstens 2600 Menschen Symptome zeigen.


Die sich manifestierende Fehleinschätzung von Covid-19 mit prognostiziertem explosionsartigem Anfall Millionen Infizierter zu Ostern 2020, einer angeblich unzureichenden Zahl von Intensivbetten bzw. Beatmungsmöglichkeiten
und die Priorisierung der Behandlung von Corona-Patienten und die stetig wechselnden Zielvorgaben haben zur Unverhältnismäßigkeit verschiedener Maßnahmen beigetragen, zu drastischen Fehlinvestitionen sowie zunehmender Verunsicherung und Verängstigung, zugespitzt, zur Traumatisierung, der Bevölkerung geführt.

Millionen Infizierte zu Ostern?-Fehlschluß! SARS-CoV-2 ist bei weitem nicht so hochinfektiös, wie angenommen.

Die Sorge um eine ausreichende Anzahl von Intensivbetten und Beatmungsplätzen wäre zwar berechtigt, erschien aber überzogen, denn während der Grippesaison 2018/19 bzw. 2017/18 wurden 40 – 60 000 Hospitalisierungen ohne Medienrummel unproblematisch verkraftet. Die Stimulierung des Schaffens zusätzlicher Intensivbetten mit je 50 000 € weckte zwar die Begehrlichkeiten der stets klammen Krankenhausverwalter, erwies sich jedoch als Fehlinvestition. Und so führte die Bereithaltung der Betten inkl. entsprechendem Personal und die Priorisierung der Behandlung auf Corona-Patienten innerhalb kürzester Zeit zu zahllosen leeren Intensiv-Krankenhausbetten, selbst in Coronahochburgen, wie Bayern, zu nicht-ausgelastetem Personal, leeren bzw. gering frequentierten Arzt-und Zahnarztpraxen, zur Verschleppung notwendiger Behandlungen sowie zu Kurzarbeit in REHA-Kliniken. Die Konsequenzen: zunehmender OP-Nachholebedarf, wahrscheinlicher Anstieg von Herz-Kreislauf-Erkrankten sowie Kurzarbeit und/oder Rückabwicklung stationärer Betten bis dato.

https://vera-lengsfeld.de/2020/05/12/an ... #more-5290


neki
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Re: Lage der Nation

Beitrag von neki » 09.05.20


Es droht die Gefahr – und nichts fürchtet die Politik mehr –, dass in nächster Zeit Bilanz gezogen werden könnte. Das Virus wird voraussichtlich in absehbarer Zeit so still und leise verschwinden, wie es gekommen ist, und die Frage wird wie ein riesiger Elefant im Raum stehen: War es das wirklich wert?

Dann wird man sehen, wie viele Menschen durch das Virus Schaden genommen haben und ob dies in dramatischer Weise von anderen Virus-Zyklen abweicht. Dann wird man sehen, ob Schweden ohne Lockdown genauso gut beziehungsweise schlecht gefahren ist wie die anderen europäischen Länder. Derzeit sieht es verdammt danach aus. Eines ist allerdings jetzt schon sicher: Der wirtschaftliche und menschliche Schaden der gegenwärtigen Corona-Politik hat im Gegensatz zu der des Virus schon jetzt nicht dagewesene Dimensionen erreicht.

Der Wille der Politik, den Zeitpunkt der Bilanz hinauszuzögern und am besten in den Herbst oder darüber hinaus bis zu einer ominösen „zweiten Welle“ zu verzögern, ist zum Greifen deutlich. Das Problem dabei ist, dass man die Maßnahmen bisher noch halbwegs als verfassungskonform darstellen konnte, weil man hinterher immer schlauer ist. Stand heute wissen wir aber sehr viel mehr. Je entspannter die Lage wird, desto abenteuerlicher sind die ständig wechselnden Begründungen für eine Forführung des Lockdown. Das erinnert fatal an einen ertappten Straftäter, der – kaum überführt – sofort ein neues Alibi präsentiert. Es zeichnet sich deutlich ab, dass die Auswirkungen von Corona in Deutschland keineswegs so außergewöhnlich und dramatisch sind, wie befürchtet wurde.

www.achgut.com/artikel/covid_19_die_ang ... der_bilanz


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