Energiewende

AfD Kreisverband Wolfenbüttel

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braves Bürgerlein
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Re: Energiewende

Beitrag von braves Bürgerlein » 06.06.19

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In Deutschland stehen etwa 30.000 Windkraftanlagen. Insgesamt wird mit über 1.500.000 Solarpaneelen Strom erzeugt. In Deutschland werden zur Zeit etwa 550 Terawattstunden (TWh) Strom pro Jahr benötigt. Nehmen wir mal an, die Erneuerbaren (Wind, Sonne, Wasserkraft und Biomasse) würden die installierte Leistung tatsächlich als erzeugten Strom auf die Waage bringen, dann wären das 119,95 GW X 8760 Stunden = 1.050 TWh. Da müssten doch die Erneuerbaren dicke ausreichen, um die benötigten 550 TWh nachhaltig zu erzeugen.

Angesichts dieser Zahlen zeugen die regelmäßig stattfindenden Fridays-for-Future-Demos von großer Naivität der Teilnehmer. Und massiver Ahnungslosigkeit der Wortführer. Was sollte denn noch in den vergangenen 20 Jahren zwecks Klimaschutz in Deutschland stattgefunden haben? Die Kinder sollten besser gegen China demonstrieren, denn China darf gemäß Pariser Klimaschutzabkommen 2015 bis 2030 wesentlich mehr CO2 zusätzlich produzieren, als Deutschland einsparen wird. Wenn die „Klimaziele“ hier erreicht werden sollten.

Ziemlich genau ein Drittel des Stroms in Deutschland wird aktuell durch Wind und Sonne erzeugt. Dafür ist eine installierte Leistung nötig, die annähernd die doppelte Strommenge erzeugen könnte, als in Deutschland insgesamt verbraucht wird. Das nenne ich denn mal richtig unwirtschaftlich. Niemand würde in solche Anlagen investieren, wenn sie denn nicht massiv subventioniert würden. Mit Milliarden-, Abermilliardenbeträgen. Was Deutschland die höchsten Strompreise in Europa beschert hat. Tendenz: Steigend.

Weil Deutschland seine Klimaziele erreichen muss, weil Deutschland zumindest zum Schein gut dastehen will, wird der fehlende Strom – egal, ob fossil erzeugter Strom oder Atomstrom – einfach importiert.
Das ändert zwar nicht die CO2-Bilanz weltweit. Doch Deutschland hat die reine Weste des Oberlehrmeisters. Deutschland schaltet Atomkraftwerke ab und steigt aus der Kohle aus. Um Atom- und Kohlestrom zu importieren. Wie heuchlerisch-dummdreist ist das denn? Was denken wohl unsere europäischen Nachbarn über solch ein Verhalten? Das gleiche, wie beim Eurovision-Song-Contest 2019: Null Punkte!

www.achgut.com/artikel/woher_kommt_der_ ... er_skandal

braves Bürgerlein
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Re: Energiewende

Beitrag von braves Bürgerlein » 02.06.19

Energiewende
Das 4600-Milliarden-Fiasko

www.weltwoche.ch/ausgaben/2019-20/artik ... -2019.html
Die Forderungen nach dem Ausstieg aus Kohle, Kraftstoff und Erdgas werden immer schriller. Es fing an mit dem waghalsigen Vorschlag der Kohlekommission.

Es werden alle Sektoren (Strom, Verkehr und Wärme) zusammen betrachtet. Und siehe da: 80 Prozent des Energiebedarfs werden in Deutschland heute fossil gedeckt, 7,5 Prozent durch Kernkraft, 13 Prozent durch erneuerbare Energien. Wenn man bei den Erneuerbaren das Wasser und die Biomasse (einschliesslich Biogas und Biosprit) abzieht, bleiben übrig: 1,5 Prozent der Primärenergie werden durch Windkraft erzeugt, 1 Prozent durch Fotovoltaik (Seite 10 der Studie). Zusammen ergibt das 2,5 Prozent Wind- und Sonnenenergie – wahrlich noch ein langer Weg bis zu 100 Prozent.

Und gratis ist die schöne neue Welt von Greta, Annalena und Robert leider auch nicht zu haben. Hier kann einem beim Blick in den Abgrund richtig schwindlig werden. Die Autoren setzen 60 Prozent CO2-Minderung voraus, die ja bis 2030 erreicht werden soll (Seite 116 der Studie, Grafik 35). Das heutige Energieversorgungssystem kostet pro Jahr 250 Milliarden Euro. Will man das CO2-Zwischenziel in den nächsten zehn Jahren erreichen, kostet das 1500 Milliarden zusätzlich. Bei einer Erhöhung auf 75 Prozent CO2-Minderung rechnen die Autoren mit weiteren 800 Milliarden, bei einer solchen auf 85 Prozent mit weiteren 1000 Milliarden. Für die Steigerung von 85 auf 90 Prozent CO2-Minderung bis ins Jahr 2050 wären noch weitere 1300 Milliarden fällig. Alles zusammen ergäbe dann das hübsche Sümmchen von 4600 Milliarden Euro.

4600 Milliarden Euro müssten die deutschen Haushalte also ausgeben, um 800 Millionen Tonnen CO2 zu vermeiden. Dies ist die Menge an CO2, die China jedes Jahr zusätzlich ausstösst.

neki
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Re: Energiewende

Beitrag von neki » 15.05.19




Jennermann
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Re: Energiewende

Beitrag von Jennermann » 13.05.19



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Die größte Steuererhöhung des Jahrhunderts
www.achgut.com/artikel/die_groesste_ste ... hrhunderts
Endlich kann die Groko die Welt retten und dabei noch Geld ins immerklamme Staatssäckel kriegen. Richtig viel Geld, das dann für die Rettung der Welt mit vollen Händen ausgegeben werden kann. Eine politische Win-Win-Situation. Deswegen unterstützen sie auch die Schulschwänzer, die eine Funktion übernommen haben, für die man noch vor einem Jahr extra eine Ethikkommission einsetzen musste.

Seit einigen Wochen wird die Einführung einer CO2-Steuer „diskutiert“. Na ja, nicht mit den Bürgern, sondern eher untereinander, so von Fraktion zu Fraktion. Dabei geht es eigentlich nur noch um die Höhe der Steuer und wie man das als „sozialverträglich“ verkaufen kann. Die Linkesten sind eher für 50 Euro pro Tonne CO2-Ausstoss – „sonst wirkt es nicht“. Die weniger Linkesten sind für 20 Euro pro Tonne – „sonst merken es die Leute zu sehr“. Alle zusammen sind natürlich für sozialen Ausgleich der Mehrkosten für unsere Bürger – „für mehr Gerechtigkeit“. Wie das gehen soll? Das wissen sie auch nicht. Vielleicht wird ja für soziale Leistungsbezieher das Dieselprivileg erhalten.

Also – eine solche Steuer auf CO2 ist die Erfindung des Steuer-Perpetuum mobiles. So genial etwa, wie die Mehrwertsteuer, nur eben obendrauf. Oder hat schon mal jemand irgendetwas gekauft, für dessen Herstellung kein CO2 ausgestoßen wurde? Sprich – keine Energie eingesetzt wurde?

Jennermann
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Re: Energiewende

Beitrag von Jennermann » 10.05.19

So habe ich 2011 nicht verstanden, warum eine der führenden Industrienationen der Erde nach einem schweren Seebeben vor der japanischen Küste (mit knapp 20.000 Toten) und einem havarierten Kernkraftwerk (mit genau 0 Toten) von einem Tag auf den anderen aus einer sicheren Energiegewinnung aussteigen und partout auf Windmühle und Sonnenuhr zurückgehen muss. Ich habe es damals unter einer besonderen und sehr deutschen Atomangst verbucht und darauf gehofft, dass die anderen Nationen dieses Land in der Mitte Europas schon schützen und halten würden.

Hätten Sie sich vor 20 Jahren träumen lassen, dass eine Bundesregierung alle emissionsfreien Kernkraftwerke vom Netz nehmen und gleichzeitig alle Bürger mit einer CO2-Abgabe belegen kann, ohne mit Mistgabeln vom Hof gejagt zu werden? „Der Wahnsinn, wenn er epidemisch wird, heißt Vernunft“ (Oskar Panizza). Willkommen im Paradies!

www.achgut.com/artikel/wie_deutschland_ ... ne_chronik

Jennermann
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Kein Strom mehr für Deutschland

Beitrag von Jennermann » 19.04.19

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Kein Strom mehr für Deutschland
https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/ ... utschland/
Professor Dr.-Ing. Harald Schwarz im Interview mit dem Lausitz-Magazin. In wenigen Jahren sollen die letzten Kohle- und Kernkraftwerke vom Netz gehen und stillgelegt werden. Woher dann der Strom kommen soll, weiß niemand. Sicher ist nur: Wind und Sonne schaffen es nicht.

neki
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Re: Energiewende

Beitrag von neki » 04.04.19



Staatssekretär Jochen Flasbarth vom Bundesumweltministerium auf die Frage
„Welche Energieform soll nach der Abschaltung der Kohle- und Kernkraftwerke die Grundlast sichern bzw. diese Kraftwerke ersetzen?“ antwortet ausgerechnet am 1. April
„Grundlast wird es im klassischen Sinne nicht mehr geben. Wir werden ein System von Erneuerbaren, Speichern, intelligenten Netzen und Lastmanagement haben.“
Keine Grundlast mehr! Im klassischen Sinne. Dieser „klassische Sinn“ meint übrigens die Angewohnheit der Verbraucher, zufällig zu einer beliebigen Tageszeit eine gewisse Tendenz zur Stromnachfrage zu entwickeln, wobei morgens gegen acht und abends um dieselbe Zeit statistisch die meisten Kaffees gekocht und Schnitzel gebraten werden, weshalb man um diese Zeit Nachfragespitzen findet. Gibt es dies in Zukunft nicht mehr, wurde offenbar der Verbraucher abgeschafft. Oder der Strom.

www.achgut.com/artikel/stromnetz_minus_ ... eich_smart

Jennermann
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Re: Energiewende

Beitrag von Jennermann » 01.04.19

Aus Opfern eines Tsunamis werden von der Landeszentrale für politische Bildung (!) „Opfer der Atomkatastrophe“ gemacht
Vor acht Jahren wurde Japan von einer schrecklichen Naturkatastrophe heimgesucht. Ein Erdbeben löste einen gewaltigen Tsunami aus, der die japanische Pazifikküste heimsuchte, eine Fläche von über 500 km² überflutete und mehr als 20.000 Menschen in den Tod riss. Doch was macht die Landeszentrale für politische Bildung Baden Württemberg aus diesen Opfern der Naturkatastrophe: „Opfer der Atomkatastrophe“. Früher wäre jeder Dorfschüler dazu fähig gewesen, wozu die Landeszentrale für politische Bildung heute nicht mehr fähig oder nicht willens ist, konstatiert Vera Lengsfeld: einen Kraftwerksunfall von einem Unwetter unterscheiden zu können, selbst wenn ersterer die Folge des letzteren gewesen sein sollte.

https://juergenfritz.com/2019/03/31/der-abstieg/

braves Bürgerlein
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Re: Energiewende

Beitrag von braves Bürgerlein » 03.03.19

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Deutschland plant für 2038 seinen Kohleausstieg. Deutschland will auf zwei Hochzeiten tanzen – die Atomkraft loswerden und gleichzeitig auf die Kohle verzichten. Das wird seinen Preis haben. Wie dichtete schon Bert Brecht: Ja, mach nur einen Plan! Sei nur ein großes Licht! Und mach dann noch’nen zweiten Plan. Gehn tun sie beide nicht.

https://www.achgut.com/artikel/kohleaus ... einen_plan
Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) schätzt die realen Kosten (eines „Kohleausstieges“) auf knapp 170 Milliarden Euro unter Berücksichtigung der Auswirkungen auf die Energiepreise, möglicher Schäden und der Kosten für zusätzliche Investitionen in alternative Energiequellen wie Erdgasanlagen. Er warnt vor Preiserhöhungen, da deutsche Unternehmen bereits jetzt mit den höchsten Stromrechnungen in der Europäischen Union konfrontiert sind. Diese Kosten kommen zu den Kosten des gesamten Energiewende-Plans noch hinzu, der darauf abzielt, bis 2050 fast vollständig von fossilen Brennstoffen auf erneuerbare Energien umzusteigen zu geschätzten Kosten von 1,1 Billionen Euro.
Ein Großteil des potenziellen wirtschaftlichen Schadens wird von der zweiten großen Frage abhängen: der Energiesicherheit.

Wegen des Zuzugs aus Süd und Ost wird sich die Situation in D gewaltig ändern. 95% der Kinder an Grundschulen sind Migranten. In 10 Jahren sind diese Kinder erwachsen. Jeden Monat kommen mindestens 1000 “Familiennachzügler” plus die “Geretteten” dazu. 2030 fragt niemand mehr nach Ökostrom sondern kämpft um sein Stück trockenes Brot und etwas Brennmaterial ...
https://www.achgut.com/artikel/kohleaus ... nt_entries

neki
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Re: Energiewende

Beitrag von neki » 22.02.19



Selbst der Regierungsfunk begreift langsam die Idiotie der sogenannten „Energiewende“ - allein der Begriff zeugt ja schon von völlig fehlendem Sachverstand - versucht diesen Wahnsinn aber ins lächerliche zu ziehen ...
Im doppelten Sinn auch noch auf unsere Kosten.

Energiewende: „Oh Herr, schmeiß‘ Hirn runter!“
https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/ ... rn-runter/

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