Journaille

AfD Kreisverband Wolfenbüttel

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Jennermann
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Re: Journaille

Beitrag von Jennermann » 24.12.18

Der Fall Relotius ist zwar außergewöhnlich, aber immer noch typisch, es handelt sich um ein besonders auffälliges Symptom einer systemischen Hirnerweichung, die mit Namen wie Kleber, Restle, Reschke, Minkmar, Stokowski etc. ad nauseam pp. skizzenhaft umrissen sein soll und auf den Namen Greenwashing hört, wobei die genannten Herrschaften im Wesentlichen damit beschäftigt sind, die Wirklichkeit an ihren Schreibtischen und in ihren Sendestudios zu manipulieren und in die gewünschte Tendenz zu verdrehen, während der Gevatter Relotious auszog, um sie zu fälschen.
"Kann es sein, dass Claas Relotius geglaubt wurde, weil seine Texte vielen ins Weltbild passten? Weil die Szenerien, die er beschreibt, so genau und auf den Punkt sind, wie in einem Lehrstück?
Nein. Einem Journalisten wird beim Spiegel grundsätzlich nicht geglaubt, weil er eine bestimmte Haltung einnimmt. Claas Relotius wurde geglaubt, weil er stets überzeugend darlegen konnte, wie er an seine Informationen gekommen ist. Auch diese Darlegungen haben sich als Fälschungen erwiesen. Dass Relotius trotz diverser Spiegel-Kontrollmechanismen mit dieser Methode so lange durchkommen konnte, wollen wir aufarbeiten."
Noch im Dementi erzählen sie Märchen.

https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna

Passend dazu:



Jennermann
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Re: Journaille

Beitrag von Jennermann » 24.12.18



„Sagen, was ist“ - Das erste Heft nach dem Skandal: Eine nicht genutzte Chance. Statt dessen: ein selbstgefälliges Weiter-So, und weiterhin diejenigen verleumden, die der Wahrheit auf die Spur kommen. Es ist der Versuch, auch noch aus der Pleite Profit zu schlagen
https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/ ... -schlagen/

Statt zu „Sagen, was ist“ spielen die betrogenen Betrüger jetzt Aufklärer.

Jennermann
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Re: Journaille

Beitrag von Jennermann » 23.12.18


Roland Tichy:
Das auf Lügen gebaute linksgrüne Weltbild und die reale Realität driften immer weiter auseinander. Ich schlage eine Maßeinheit für die Messung des Realitätsdrifts vor, nämlich Wasser-auf-die-Mühlen-pro-Tag, abgekürzt WadMpT.

Wie es sich für kühl und gänzliche unironisch denkende Wissenschaftler wie uns gehört, wollen wir unsere neue großartige Maßeinheit definieren, etwa so:

WadMpT bezeichnet, wie oft pro Tag insgesamt von Bürgern mit Haltung* ausgerufen wird, ein Ereignis sei »Wasser auf die Mühlen der Falschen**«.

Erklärungen: * »Haltung« bezeichnet natürlich, ähnlich wie schon bei Goebbels, einen Bürger, der innerlich der Parteilinie bzw. Einheitsgeisteshaltung folgt; ** die »Falschen« bezieht sich auf Bürger, welche linksgrünen/globalistischen Suizidalismus kritisieren bzw. nicht euphorisch begrüßen.

Der tatsächliche gesamte WadMpT-Wert ist wahrscheinlich bislang nur schätzbar, dank Suchfunktionen lässt er sich aber zumindest für Soziale Medien und Internet-Nachrichten durchaus messen, indem man nach »Wasser auf die Mühlen« sucht, und dann die Suchstellen auswertet.

https://www.tichyseinblick.de/meinungen ... ssion=true

neki
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Re: Journaille

Beitrag von neki » 23.12.18



Bei den jahrelangen Fälschungen des „Kollegen“ Claas Relotius ging es meist um Reportagen über Flüchtlinge, um deren Schicksal in ihrer Heimat und ihr Leben in Deutschland.
Und die Flüchtlingspolitik des US-Präsidenten Donald Trump stand am Pranger. Relotius lieferte den gewünschten Lesestoff, exzellent formuliert, moralisch aufgeladen und scheinbar sorgfältig recherchiert, für den linksliberalen Mainstream. Der hat seine Texte aufgesogen, ihn gefeiert und die „Edelfeder“ mit den längst inflationär und damit belanglos gewordenen Journalistenpreisen überhäuft.
Alles paßte so schön ins politische Weltbild. Der redliche Flüchtling, geschunden in seiner Heimat, angekommen in einer fremdenfeindlichen Welt, deren Alltag bestimmt wird von Rassisten und Rechtspopulisten. Und weil bekanntlich die Demokratie auf dem Spiel steht, in Deutschland, in den USA sowieso, propagieren Spiegel & Co seit einiger Zeit eine neue Form des Journalismus, den sogenannten Haltungsjournalismus.
https://jungefreiheit.de/debatte/kommen ... ewuenscht/

braves Bürgerlein
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Journaille

Beitrag von braves Bürgerlein » 22.12.18

Der Ausdruck Journaille ist im deutschen Sprachraum eine abwertende Bezeichnung für Journalisten. Es handelt sich um eine Wortneubildung vom Anfang des 20. Jahrhunderts in Anlehnung an das französische Wort Kanaille und bedeutet so viel wie „Presse-Gesindel“ oder „Presse-Pack“. Das Wort benennt in unscharfer Abgrenzung Journalisten in ihrer Gesamtheit oder als einzelne, die herabwürdigende und skandalisierende Un- oder Halbwahrheiten verbreiten, insbesondere in Boulevardmedien. Dabei werden sie als verantwortungslos, sensationshungrig oder unlauter agierend gedeutet. Im Einzelfall werden ihnen auch demagogische bzw. politische Motive zugeschrieben.
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Journaille

Bild

Kurz vor Weihnachten ist nun einer dieser Journaillen beim SPIEGEL aufgeflogen: Claas Relotius, mehr Geschichtenerzähler als Reporter, mit Auszeichnungen überhäuft. Kurz vor der internationalen Aufdeckung hat der SPIEGEL nun die Reißleine gezogen. Baron Münchhausen ist umfassend geständig.

Der Fall Relotius: Es ist ein Stein ins Lügenmeer gefallen

Wie konnte 2015 passieren? Wie war es möglich, dass (fast) ein ganzes Land der suizidalen merkelschen Politik folgte und Europa so beschädigte? Zukünftige Geschichtsschreiber werden es noch aufarbeiten müssen, doch sie können bereits mit ihrer Arbeit beginnen – die ersten Brosamen auf der Spur der zukünftigen Vergangenheit sind ja bereits gestreut und so aufsammelbar. Es war Ende 2015, Merkels „Operation freundliches Gesicht“ begann ihre Wirkung zu zeigen, und nicht ungewichtige deutsche Leitmedien schienen nach Wegen zu suchen, die Regierung beim Kurs auf die Klippen publizistisch zu unterstützen.

So wie diese beiden, aufgeflogenen Enten des Claas Relotius:




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