Journaille

AfD Kreisverband Wolfenbüttel

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neki
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Re: Journaille

Beitrag von neki » 05.05.19

Deutsche Systempresse und auch der Regierungsfunk von ARD und ZDF stecken ganz tief im roten Sumpf und hetzen, wenn nicht gegen Russland, Trump oder die AfD gern auch über Israel, das sich zur Zeit gegen massive Raketenangriffe aus den Palästinensergebieten zur Wehr setzen muss ...



Unter den Opfer sei auch eine „Mutter und ihr Kind“ wird berichtet. Jedoch durch eine Rakete der Hamas getötet, die nicht weit genug geflogen war ... und nicht, wie die Nachrichten suggerieren, durch „den Agressor Israel“.
Und das Auswärtige Amt fordert „alle Seiten zur Mäßigung“ auf ...
Also Israel: bitte nicht so viele Raketen abfangen.
Schließlich hat ja auch die Bundesregierung dafür bezahlt.

Jennermann
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Re: Journaille

Beitrag von Jennermann » 09.05.19

„Wenn in Deutschland ein Mord durch einen Flüchtling geschieht, ist es die erste Sorge vieler Kommentatoren, dieser Mord könne politisch instrumentalisiert werden. Daher werden selbst Beileidsbekundungen gerne mit der Mahnung versehen, den Fall jetzt aber bitte nicht „politisch zu missbrauchen“. Das soll wohl „Haltung“ sein. Ich sehe darin vor allem Empathielosigkeit gegenüber der Familie des Opfers und ein absurdes Denkverbot, aus einem dramatischen Geschehen auch politische Konsequenzen zu ziehen.“

Kristina Schröder, ehemalige Familienministerin

Für Sahra Wagenknecht gibt es keine eingewanderte Gewalt und Morde an Frauen
www.tichyseinblick.de/kolumnen/alexande ... an-frauen/

neki
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Re: Journaille

Beitrag von neki » 10.05.19



Laut Bundeskriminalamt gab es mit Stand Januar im Bereich „Rechts“ 33 Gefährder, denen jederzeit ein Anschlag zugetraut wird, vor zwei Jahren waren es nur 22.
„Rechtsextremistische Strukturen sind heute für unsere Demokratie so gefährlich wie noch nie nach 1945“, sagte Konstantin von Notz, Mitglied des Parlamentarischen Kontrollgremiums (PKGr) im Bundestag, gegenüber WELT AM SONNTAG.
www.welt.de/politik/deutschland/article ... h-neu.html

Nebenbei werden dann 760 radikalislamistische Gefährdet genannt? Das ist das 23 fache! Keine Frage, jeder Radikale ist einer zuviel, aber die Gefahr durch die radikalislamistischen Gefährder erscheint, auch im Hinblick auf Anschläge der letzten Jahre, erheblich größer!

Was ist eigentlich aus dem Luftgewehrbatallon Chemnitz geworden. Waren da nicht gar 7 (in Worten: sieben) gefährliche Gefährder „aufgeflogen“ ...


Nur halb so schlimm:


Bild

Jennermann
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Re: Journaille

Beitrag von Jennermann » 15.05.19

Gestern noch jubelten die Mainstreammedien vom Spiegel bis zum Deutschlandfunk: „Medienkonferenz: Rechtspopulist Milo Yiannopoulos ausgeladen“ – Doch der entschlossene Einsatz für Meinungsfreiheit, der der journalistischen Ethik der freien Medien zum verbindenden Leitmotiv geworden ist, sorgte dafür, dass Milo doch auftrat. Umjubelt von mehr als 100 Publizisten und Journalisten.
Milos Rede kann man getrost als einen der Höhepunkte des Kongresses bezeichnen. Immer wieder wurde er von begeistertem Applaus und Milo-Rufen unterbrochen. Dass Youtube den Livestream, den auch PP angekündigt hatte, nach kurzer Zeit einfach abbrach, zeigt, wie brisant das war, was Milo sagte.

https://philosophia-perennis.com/2019/0 ... -gefeiert/

Dass Youtube den Live-Stream sabotiert hat, zeigt mal wieder, wie gefährdet bei uns die Meinungsfreiheit und die Demokratie schon sind. Das hätte eigentlich die Nachricht Nummer 1 beim heute-journal sein müssen, mit einem extra Kommentar. Hat jemand darüber was gehört gestern bei Claus Kleber und Co? Unsere Demokratie interessiert die so wenig, wie wenn Notre Dame brennt.

neki
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Re: Journaille

Beitrag von neki » 21.05.19



Prof. Jörg Meuthen war bei „Anne Will“ in Höchstform! Der Spitzenkandidat der AfD ließ alle anderen in der Runde – einschließlich der Moderatorin – alt aussehen. Thema war die EU-Wahl und die Regierungskrise in Österreich.
Jörg Meuthen erklärt Anne Will warum sie Propaganda betreibt: „Die Grünen haben sie 24 mal eingeladen, die AfD nur 5 mal. Damit verstoßen Sie gegen die im Rundfunkstaatsvertrag vorgegebene Neutralitätsregel.“
Anne Will entgegnte nur: „Darauf lasse ich mich nicht ein.“ Sie wusste wohl, jeglicher weitere Kommentar dazu wäre nur kontraproduktiv für sie, da ihr Gast objektiv völlig recht hat.

neki
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Re: Journaille

Beitrag von neki » 22.05.19

Anne Will beschimpfte Meuthen, dass die FPÖ, also Seinesgleichen, wie im Video zu sehen, die Macht bei der Kronenzeitung übernehmen und allen linken Journalistenden den Garaus machen wolle. Und er Meuthen, wolle auch den Öffentlich Rechtlichen ans Leder. Ja, sagte der eiskalt, das ÖR-System sei „faul bis ins Mark“, und er rechnete Will vor, dass sie die Aufmerksamkeit extrem ungleich verteile, Grüne der AfD vorziehe im Verhältnis 24:5, obwohl die AfD stärker sei im Bundestag. Anne Will reagierte geradezu eingeschüchtert: „Da gehe ich jetzt nicht darauf ein“. Das kommt selten vor, dass der allgewaltige Moderator derart die Fassung verliert. Dann verwies Meuthen noch auf das riesige Medienimperium der SPD.

www.tichyseinblick.de/feuilleton/medien ... isslungen/

neki
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Re: Journaille

Beitrag von neki » 21.06.19


Die Aufgabe der drei von der Medientankstelle bei Maischberger wird auf der Meta-Ebene erkennbar: Es geht in der Hauptsache darum, vor den kommenden Landtagswahlen im Osten an der AfD zu sägen, der Görlitz-Schock sitzt tief, als die drohende Mehrheit für den AfD-Bürgermeister-Kandidaten nur noch durch einen allumfassenden Schulterschluss von der Linken bis hinüber zur CDU abzuwenden war.

Gast des Abends: Friedrich Merz. Es nervt schon sehr, mit anschauen zu müssen, wie Friedrich Merz sich minutenlang in der Rolle gefällt, nicht sagen zu wollen, ob er nun nach dem Kanzlerstuhl schielt oder nicht.
Nun würde Merz „ohne jede Einschränkung“ eine Koalition mit der AfD ausschließen. Aber warum sollte ausgerechnet seine Meinung dazu überhaupt jemals Relevanz bekommen? Weil er der Wunschkandidat der WerteUnion ist? Die allerdings wurde gerade inklusive ihres Mitgliedes Hans-Georg Maaßen von Peter Tauber als irgendwie mitschuldig am Mord von Kassel diffamiert. Und jetzt? Wer entscheidet darüber, über die Ein-, Aus- oder Umgrenzung des Erlaubten?

Nun muss in dieser Sendung auch die brutale Hinrichtung des Kassler Regierungspräsidenten Walter Lübcke ein Thema sein. Maischberger zitiert Kramp-Karrenbauer dahingehend, dass die AfD eine Mitschuld daran hätte, weil sie mit ihrer Sprache eine Hemmschwelle überschritten hätte. Das allerdings hatte beispielsweise Christoph Schwennicke schon im Falle Peter Tauber als groben Schnitzer geoutet, als er schrieb: »Peter Tauber behauptet, die AfD und mancher Parteifreund trügen eine Mitschuld am Tod Walter Lübckes. Folgt man dieser Logik, wären alle 68er auch „mitschuldig“ an den Toten der RAF. Weiß der ehemalige Generalsekretär der CDU eigentlich, was er tut?«

www.tichyseinblick.de/feuilleton/medien ... pfsendung/

Jennermann
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Re: Journaille

Beitrag von Jennermann » 23.06.19


Der Abschnitt der Panorama-Sendung, um den es hier gehen soll, trägt die Überschrift: „Umgang mit der AfD: Schluss mit dem Verständnis.“ Was für eine Kategorie ist das? Um welches „Verständnis” von wem und wem gegenüber soll es hier gehen und wer soll es an den Tag gelegt haben und warum? Erstaunlich also zunächst, dass es nach Jahren der umfassenden Diffamierung der Partei von Lucke, Petry, Meuthen und Gauland Journalisten gibt, die allen Ernstes die Idee haben, es hätte so etwas, wie ein Bemühen um einen Dialog mit dieser Partei, diesen Politikern, ihren Anhängern und Wählern gegeben. Weil sie beispielsweise schon einmal in Talkshows eingeladen wurden? Die SPD hätte, wäre sie im Bundestag anstatt der AfD in die Oppositionsführerschaft gegangen, eine Höllenrabatz gemacht, hätten die Öffentlich-rechtlichen etwa den Versuch unternommen, sie dort ausschließen zu wollen.

Und überhaupt, was heißt hier „Verständnis“? Welche Kategorien ist das? Verständnis ist Empathie und Mitgefühl. Sind das Kategorien der politischen Auseinandersetzung? Die Sendung wird schnell zeigen, was sie genau damit meint. Moderatorin Reschke fragt allen Ernstes zu Beginn des Beitrages, ob „Rechte” Mitglied sein dürfen in Vereinen. Diese Frage würde Journalisten und Politiker „schon seit langem umtreiben.“ Bisher hätte immer gegolten, so Reschke, „aufeinander zugehen, Verständnis haben“. Aber wo war Reschke die letzten fünf Jahre, wo war sie, als etwa die Häuser und Autos von Politikern beschmutzt oder in Flammen aufgingen, wo war sie, als Andersdenkende mit massivem Polizeiaufgebot geschützt werden mussten.

Man hätte versucht in den letzten Jahren, so ausgerechnet Anja Reschke weiter, die AfD genau so zu behandeln wie jede andere Partei auch. Gut, da muss sie selber fast grinsen, kann es sich kaum verkneifen, so dreist der eigene Vortrag: „AfD-Vertreter sitzen auf Podien, sind Mitglieder in Ausschüssen, Kommissionen, Vereinen, aber ist das der richtig Weg?“, fragt Reschke allen Ernstes. Und weiter: „Hat jeder ein Recht auf Teilhabe an allem?“

Im Beitrag selber wird der Präsident des evangelischen Kirchentages, der Geschäftsführer eines Wohlfahrtverbandes und der eines Bundesligavereins vorgestellt, die gemeinsam beschlossen hätten, AfD-Leute von eben besagter Teilhabe auszuschließen.

www.tichyseinblick.de/feuilleton/medien ... usgrenzen/

"Die AfD ist mit unseren Werten nicht vereinbar" sagt ein Gottgesandter der EKD, die über 144.000 fachen sexuellen Missbrauch an Kindern(!) durch Pfarrer jahrelang vertuscht, verschwiegen und hingenommen hat.
Und dann denke ich erneut an die Werte Eurer sog. Demokratievertreter. Widerlich! Ungeheuerlich!

neki
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Re: Journaille

Beitrag von neki » 24.06.19



Am Samstag in der Tagesschau lange Berichte über die drohende Gefahr von Rechts, gegen die man dringend die Bevölkerung mobilisieren müsse mit Beiträgen von Merkel bis Maas. Ja, es ist ein entsetzliches Verbrechen geschehen mit der Ermordung des Regierungspräsidenten Walter Lübcke und es muss aufgeklärt, der oder die Verantwortlichen verurteilt werden. Noch allerdings ist es nur ein Verdacht gegen eine Person; das Urteil fehlt, trotzdem werden daraus Weiterungen gezogen wie die, Regierungskritikern die Grundrechte entziehen zu wollen.

Unmittelbar danach folgt ein jubelnder Bericht über die Besetzung des Braunkohletagebaus westlich von Köln; Hausfriedensbruch, Zerstörung von Schaltanlagen, Blockade der Produktion, Polizisten in größerer Zahl verletzt – und stellen wir uns mal vor, die Kraftwerke fahren ungeplant die Stromproduktion herab. Dann steht die Industrie und sterben Menschen, wenn der Strom ausfällt.

Es war zu beobachten, „wie Entgrenzung auch von Sprache, wie Hass und Hetze, Hemmschwellen so absenkt, dass sie augenscheinlich in pure Gewalt umschlagen“. Das sagte Annegret Kramp-Karrenbauer, aber nicht für die Täter in Garzweiler, Sie wissen schon, wen sie meint. Gute Gewalttäter, die Sorgen um das Klima vorgeben, dürfen die gesamte Gesellschaft bedrohen oder in Geiselhaft nehmen und werden dafür mit Applaus belohnt. „Fridays for Future“ hat sich mit einer linksradikalen Bewegung „Ende Gelände“ verbündet, die die Klimabegeisterung für ihre Zwecke nutzt. Aber darüber – kein Wort.

Denn Gewalt ist in diesem Land nicht mehr Gewalt, vielmehr ist Gewalt eine nicht nur legitime, sondern feine Sache, wenn sie sich „nur“ gegen Kraftwerke, Stahlwerke, Aluminiumhütten, Autohersteller, Finanzdienstleister, Maschinenbau, Chemie, Transportwesen, konventionelle Landwirtschaft, Verbrennungsmotoren und Bergbau richtet. Also jene Bereiche, von denen die Gewalttäter leben.


www.tichyseinblick.de/tichys-einblick/d ... t-erlaubt/


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