Journaille

AfD Kreisverband Wolfenbüttel

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neki
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Re: Journaille

Beitrag von neki » 23.07.19


EU-Gegner können sich freuen: Ursula von der Leyen wird eine schwache Kommissionspräsidentin, damit verliert die Zentralmacht in Brüssel weiter an Bedeutung. Europa reitet auf einer Kuh, um die so viel herumgedealt wurde, dass man den Sinn des Wortes Kuhhandel auch jenseits der Agrarischen Gesellschaft wieder versteht. Und Ursula von der Leyen, die jetzt bejubelt wird, hat einen teuren Preis zahlen lassen – die Schwächung des Amts, das sie jetzt antritt.
Dass sie gewählt wurde, ist für Viele ein Gewinn. Zunächst zeigt es: Demokratie? Fehlanzeige, was das EU-Parlament betrifft. Ein Parlament, das nicht um sein Recht kämpft, sondern klein beigibt, weil einer der Fürsten „Sitz!“ ruft, das ist kein Parlament. Vorbei das Gerede von Wahl und Spitzenkandidat, das war alles Lug und Trug vor der Wahl, um das Volk, den großen Lümmel, an die Urne zu treiben. Nach der Wahl ist alles anders. Und wo es lang geht, entscheidet nicht das Parlament, es wird vielmehr über das Parlament entschieden.

www.tichyseinblick.de/tichys-einblick/l ... ommission/

Jennermann
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Re: Journaille

Beitrag von Jennermann » 22.07.19

Die Opfer des positiven Rassismus

https://www.achgut.com/artikel/die_ausw ... _rassismus
Dreieinhalb Jahre sind seit den Übergriffen der Kölner Silvesternacht 2015/16 inzwischen vergangen. Neben der Frage nach den kulturellen Auswirkungen einer massenhaften Einwanderung aus mehrheitlich frauenfeindlichen, gewaltaffinen Ländern, geriet vor allem auch der Umgang von Politik und Medien mit den – mehrheitlich durch Männer ausländischer Herkunft – begangenen Taten in den Fokus. Vier lange Tage vergingen damals, bis die großen Leitmedien das Thema aufgriffen. Nach und nach kristallisierte sich heraus, dass der Grund hierfür vor allem in der Angst von Journalisten begründet lag, man könne „Vorurteile und Hass schüren“, wenn öffentlich würde, dass es in jener Nacht zu einer regelrechten Jagd auf Frauen durch Männer kam, die mehrheitlich ausländischer Herkunft waren. Die Willkommenskultur, die man monatelang emsig herbeigeschrieben hatte, drohte auf einen Schlag zu kippen.

Bis heute zeigt kein Ereignis der letzten Jahre derart komprimiert auf, welche Blüten der politisch korrekte Anti-Rassismus in Deutschland mittlerweile treibt. Köln war der endgültige Beweis dafür, dass die Ideologie der per se als positiv zu bewertenden Zuwanderung vor dem Schutz der Opfer und der Aufklärung der Taten steht. Dass es „richtige“ und „falsche“ Täter qua Herkunft gibt und damit so etwas wie einen positiven Rassismus, der dazu dient, gewisse Stimmungen in der Bevölkerung medial und politisch zu lenken beziehungsweise zu fördern oder, wie in diesem Fall, herunterzukochen. Politischer Aktivismus unter dem Deckmantel des Journalismus.

Jennermann
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Re: Journaille

Beitrag von Jennermann » 15.07.19



Rackete und „Sea-Watch 3“ – alles nur ein Fernsehspiel für ARD und „Panorama“?
www.journalistenwatch.com/2019/07/14/ra ... ea-watch3/

Der Fall Carola Rackete nimmt eine spektakuläre Wendung: An Bord der „Sea-Watch 3“ befand sich wahrscheinlich durchgehend ein TV-Team des ARD-Magazins „Panorama“. Die gesamte „Rettungsaktion“ wäre somit nichts anderes als eine riesige Medienshow.
Was sich hier abzeichnet, ist ein ungeheuerlicher Skandal. Handelte es sich bei der ganzen Fahrt der Sea-Watch bis hin zur Verhaftung der Kapitänin etwa um nichts weiter als ein geniales Propagandastück? Immer mehr deutet zumindest darauf hin. Seit der Freitagssendung des ARD-Magazins ist bekannt, dass die beiden „Panorama“-Reporter Nadia Kailouli und Jonas Scheijäg die ganze Zeit über an Bord der „Sea Watch 3“ waren – und zwar vom ersten Moment ihres Ablegens in Sizilien bis zur Festnahme Carola Racketes auf Lampedusa. Rückschauend gleicht die gesamte Aktion einer Inszenierung – wohl mit dem von vornherein geplanten Ziel, um jeden Preis auf Konfrontation mit den italienischen Behörden zu gehen. Soviel Nähe zum gelenkten Geschehen lässt sogar CNN vor Neid erblassen.


... und weil „politisches Asyl“ schon lange nicht mehr greift und auch der Begriff „Kriegsflüchtlinge“ nicht haltbar ist - in den fünf, sechs Transitländern ist kein Krieg, die „Flucht“ damit beendet, wird zwecks „Umvolkung“ (siehe Shirtaufdrucke“ der Schlepperbesatzungen) der Klimaflüchtling ins Spiel gebracht:

INTERVIEW MIT SEENOT-KAPITÄNIN RACKETE
„Wir müssen auch Klima-Flüchtlinge aufnehmen!“

www.bild.de/politik/inland/politik-ausl ... .bild.html

braves Bürgerlein
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Re: Journaille

Beitrag von braves Bürgerlein » 14.07.19

Illner: „Skandal in Österreich – schadet das den Populisten?“
www.tichyseinblick.de/feuilleton/medien ... opulisten/
Als Beisitzer der Anklage fungierten Sabine Leutheusser-Schnarrenberger, FDP (die als Justizministerin verhindert hatte, dass die Polizei elektronische Überwachung gegen die Organisierte Kriminalität einsetzen kann, weil das „teilweise gegen die Menschenwürde“ verstoße). Dazu die Österreicherin Barbara Tóth von der linken Zeitung „Falter“ und Nadine Lindner von der Linksfraktion beim Deutschlandradio. Als Kronzeuge sollte der Salzburger Landeshauptmann (ein Titel, der in Merkelland längst verboten wäre!) Wilfried Haslauer, ÖVP, fungieren. Im Publikum saßen hauptsächlich Genossen, die der Schwere der Stunde wegen wohl extra gebrieft, es nicht beim undifferenzierten Klatschen beließen, sondern johlten wie Mexikaner beim Hahnenkampf.
Auf der Anklagebank nahm Alexander Gauland von der AfD Platz. Masochismus? Mitleidsmasche als Wahlkalkül? Oder sollte der alte Herr in der Tweedjacke tatsächlich immer noch an das Gute im linken Menschen glauben? Wenn auch das Urteil längst geschrieben war, schlug sich Gauland erstaunlich gut. Nicht einmal mit der erprobten Bösartigkeit dürfte es gelingen, ihm aus seinen Worten einen Strick zu drehen.


neki
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Re: Journaille

Beitrag von neki » 24.06.19



Am Samstag in der Tagesschau lange Berichte über die drohende Gefahr von Rechts, gegen die man dringend die Bevölkerung mobilisieren müsse mit Beiträgen von Merkel bis Maas. Ja, es ist ein entsetzliches Verbrechen geschehen mit der Ermordung des Regierungspräsidenten Walter Lübcke und es muss aufgeklärt, der oder die Verantwortlichen verurteilt werden. Noch allerdings ist es nur ein Verdacht gegen eine Person; das Urteil fehlt, trotzdem werden daraus Weiterungen gezogen wie die, Regierungskritikern die Grundrechte entziehen zu wollen.

Unmittelbar danach folgt ein jubelnder Bericht über die Besetzung des Braunkohletagebaus westlich von Köln; Hausfriedensbruch, Zerstörung von Schaltanlagen, Blockade der Produktion, Polizisten in größerer Zahl verletzt – und stellen wir uns mal vor, die Kraftwerke fahren ungeplant die Stromproduktion herab. Dann steht die Industrie und sterben Menschen, wenn der Strom ausfällt.

Es war zu beobachten, „wie Entgrenzung auch von Sprache, wie Hass und Hetze, Hemmschwellen so absenkt, dass sie augenscheinlich in pure Gewalt umschlagen“. Das sagte Annegret Kramp-Karrenbauer, aber nicht für die Täter in Garzweiler, Sie wissen schon, wen sie meint. Gute Gewalttäter, die Sorgen um das Klima vorgeben, dürfen die gesamte Gesellschaft bedrohen oder in Geiselhaft nehmen und werden dafür mit Applaus belohnt. „Fridays for Future“ hat sich mit einer linksradikalen Bewegung „Ende Gelände“ verbündet, die die Klimabegeisterung für ihre Zwecke nutzt. Aber darüber – kein Wort.

Denn Gewalt ist in diesem Land nicht mehr Gewalt, vielmehr ist Gewalt eine nicht nur legitime, sondern feine Sache, wenn sie sich „nur“ gegen Kraftwerke, Stahlwerke, Aluminiumhütten, Autohersteller, Finanzdienstleister, Maschinenbau, Chemie, Transportwesen, konventionelle Landwirtschaft, Verbrennungsmotoren und Bergbau richtet. Also jene Bereiche, von denen die Gewalttäter leben.


www.tichyseinblick.de/tichys-einblick/d ... t-erlaubt/

Jennermann
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Re: Journaille

Beitrag von Jennermann » 23.06.19


Der Abschnitt der Panorama-Sendung, um den es hier gehen soll, trägt die Überschrift: „Umgang mit der AfD: Schluss mit dem Verständnis.“ Was für eine Kategorie ist das? Um welches „Verständnis” von wem und wem gegenüber soll es hier gehen und wer soll es an den Tag gelegt haben und warum? Erstaunlich also zunächst, dass es nach Jahren der umfassenden Diffamierung der Partei von Lucke, Petry, Meuthen und Gauland Journalisten gibt, die allen Ernstes die Idee haben, es hätte so etwas, wie ein Bemühen um einen Dialog mit dieser Partei, diesen Politikern, ihren Anhängern und Wählern gegeben. Weil sie beispielsweise schon einmal in Talkshows eingeladen wurden? Die SPD hätte, wäre sie im Bundestag anstatt der AfD in die Oppositionsführerschaft gegangen, eine Höllenrabatz gemacht, hätten die Öffentlich-rechtlichen etwa den Versuch unternommen, sie dort ausschließen zu wollen.

Und überhaupt, was heißt hier „Verständnis“? Welche Kategorien ist das? Verständnis ist Empathie und Mitgefühl. Sind das Kategorien der politischen Auseinandersetzung? Die Sendung wird schnell zeigen, was sie genau damit meint. Moderatorin Reschke fragt allen Ernstes zu Beginn des Beitrages, ob „Rechte” Mitglied sein dürfen in Vereinen. Diese Frage würde Journalisten und Politiker „schon seit langem umtreiben.“ Bisher hätte immer gegolten, so Reschke, „aufeinander zugehen, Verständnis haben“. Aber wo war Reschke die letzten fünf Jahre, wo war sie, als etwa die Häuser und Autos von Politikern beschmutzt oder in Flammen aufgingen, wo war sie, als Andersdenkende mit massivem Polizeiaufgebot geschützt werden mussten.

Man hätte versucht in den letzten Jahren, so ausgerechnet Anja Reschke weiter, die AfD genau so zu behandeln wie jede andere Partei auch. Gut, da muss sie selber fast grinsen, kann es sich kaum verkneifen, so dreist der eigene Vortrag: „AfD-Vertreter sitzen auf Podien, sind Mitglieder in Ausschüssen, Kommissionen, Vereinen, aber ist das der richtig Weg?“, fragt Reschke allen Ernstes. Und weiter: „Hat jeder ein Recht auf Teilhabe an allem?“

Im Beitrag selber wird der Präsident des evangelischen Kirchentages, der Geschäftsführer eines Wohlfahrtverbandes und der eines Bundesligavereins vorgestellt, die gemeinsam beschlossen hätten, AfD-Leute von eben besagter Teilhabe auszuschließen.

www.tichyseinblick.de/feuilleton/medien ... usgrenzen/

"Die AfD ist mit unseren Werten nicht vereinbar" sagt ein Gottgesandter der EKD, die über 144.000 fachen sexuellen Missbrauch an Kindern(!) durch Pfarrer jahrelang vertuscht, verschwiegen und hingenommen hat.
Und dann denke ich erneut an die Werte Eurer sog. Demokratievertreter. Widerlich! Ungeheuerlich!

neki
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Re: Journaille

Beitrag von neki » 21.06.19


Die Aufgabe der drei von der Medientankstelle bei Maischberger wird auf der Meta-Ebene erkennbar: Es geht in der Hauptsache darum, vor den kommenden Landtagswahlen im Osten an der AfD zu sägen, der Görlitz-Schock sitzt tief, als die drohende Mehrheit für den AfD-Bürgermeister-Kandidaten nur noch durch einen allumfassenden Schulterschluss von der Linken bis hinüber zur CDU abzuwenden war.

Gast des Abends: Friedrich Merz. Es nervt schon sehr, mit anschauen zu müssen, wie Friedrich Merz sich minutenlang in der Rolle gefällt, nicht sagen zu wollen, ob er nun nach dem Kanzlerstuhl schielt oder nicht.
Nun würde Merz „ohne jede Einschränkung“ eine Koalition mit der AfD ausschließen. Aber warum sollte ausgerechnet seine Meinung dazu überhaupt jemals Relevanz bekommen? Weil er der Wunschkandidat der WerteUnion ist? Die allerdings wurde gerade inklusive ihres Mitgliedes Hans-Georg Maaßen von Peter Tauber als irgendwie mitschuldig am Mord von Kassel diffamiert. Und jetzt? Wer entscheidet darüber, über die Ein-, Aus- oder Umgrenzung des Erlaubten?

Nun muss in dieser Sendung auch die brutale Hinrichtung des Kassler Regierungspräsidenten Walter Lübcke ein Thema sein. Maischberger zitiert Kramp-Karrenbauer dahingehend, dass die AfD eine Mitschuld daran hätte, weil sie mit ihrer Sprache eine Hemmschwelle überschritten hätte. Das allerdings hatte beispielsweise Christoph Schwennicke schon im Falle Peter Tauber als groben Schnitzer geoutet, als er schrieb: »Peter Tauber behauptet, die AfD und mancher Parteifreund trügen eine Mitschuld am Tod Walter Lübckes. Folgt man dieser Logik, wären alle 68er auch „mitschuldig“ an den Toten der RAF. Weiß der ehemalige Generalsekretär der CDU eigentlich, was er tut?«

www.tichyseinblick.de/feuilleton/medien ... pfsendung/

neki
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Re: Journaille

Beitrag von neki » 22.05.19

Anne Will beschimpfte Meuthen, dass die FPÖ, also Seinesgleichen, wie im Video zu sehen, die Macht bei der Kronenzeitung übernehmen und allen linken Journalistenden den Garaus machen wolle. Und er Meuthen, wolle auch den Öffentlich Rechtlichen ans Leder. Ja, sagte der eiskalt, das ÖR-System sei „faul bis ins Mark“, und er rechnete Will vor, dass sie die Aufmerksamkeit extrem ungleich verteile, Grüne der AfD vorziehe im Verhältnis 24:5, obwohl die AfD stärker sei im Bundestag. Anne Will reagierte geradezu eingeschüchtert: „Da gehe ich jetzt nicht darauf ein“. Das kommt selten vor, dass der allgewaltige Moderator derart die Fassung verliert. Dann verwies Meuthen noch auf das riesige Medienimperium der SPD.

www.tichyseinblick.de/feuilleton/medien ... isslungen/

neki
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Re: Journaille

Beitrag von neki » 21.05.19



Prof. Jörg Meuthen war bei „Anne Will“ in Höchstform! Der Spitzenkandidat der AfD ließ alle anderen in der Runde – einschließlich der Moderatorin – alt aussehen. Thema war die EU-Wahl und die Regierungskrise in Österreich.
Jörg Meuthen erklärt Anne Will warum sie Propaganda betreibt: „Die Grünen haben sie 24 mal eingeladen, die AfD nur 5 mal. Damit verstoßen Sie gegen die im Rundfunkstaatsvertrag vorgegebene Neutralitätsregel.“
Anne Will entgegnte nur: „Darauf lasse ich mich nicht ein.“ Sie wusste wohl, jeglicher weitere Kommentar dazu wäre nur kontraproduktiv für sie, da ihr Gast objektiv völlig recht hat.

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