Die Zukunft der deutschen Auto-Industrie

AfD Kreisverband Wolfenbüttel

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Jennermann
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Re: Die Zukunft der deutschen Auto-Industrie

Beitrag von Jennermann » 28.06.19



Würden ca. eine Million Menschen ihr Auto zur gleichen Zeit, zum Beispiel am Feierabend, laden wollen, würden ungefähr 350 Gigawatt an Leistung benötigt werden. Das gesamte deutsche Stromnetz liefert derzeit im Durchschnitt nur 68,5 Gigawatt, also nur knapp 20 Prozent.

Bei 47 Millionen Pkw in Deutschland keine so abwegige Rechnung, zumal das "Aufladen" ja auch nicht in 5 Minuten (so wie beim Sprit tanken) erledigt ist. Und dazu sind die großen Strom-Lieferanten wie AKWs und Kohlekraftwerke noch am Netz ...


Wie sauber sind Elektroautos wirklich?
www.merkur.de/wirtschaft/harald-lesch-z ... 62008.html
Das große Problem bei Elektro-Autos liegt in den Lithium-Akkus, aus welchen der Elektromotor den Strom zieht. Reines Lithium kommt in der Natur kaum vor, erklärt Lesch. Das Alkalimetall tritt in Verbindungen, zum Beispiel als Lithium-Salz auf und muss in aufwendigen Prozessen mit der Hilfe von Wasser aus der Erde gespült werden. Unglaubliche zwei Millionen Liter Wasser werden benötigt, um eine Tonne Lithium-Salz aus der Erde zu fördern und da Lithium überwiegend in heißen Gebieten, wie der chilenischen Wüste, gefördert wird, verdunstet das gesamte Wasser nach Erreichen der Oberfläche. Um ein ökologisches Ziel zu erreichen, würden hochgradig unökologische Mittel verwendet werden, so der Schluss von Lesch.

braves Bürgerlein
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Re: Die Zukunft der deutschen Auto-Industrie

Beitrag von braves Bürgerlein » 17.07.19

Automobilindustrie stürzt ab
www.epochtimes.de/meinung/gastkommentar ... 37860.html
Mittlerweile sieht es in Deutschlands Schlüsselindustrie rabenschwarz aus. Die PKW-Produktion sank im Juni 2019 um sage und schreibe 24,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. In den ersten 6 Monaten 2019 ist ein Minus von 12,5 Prozent zu verzeichnen. Bereits 2018 war die Produktion um 9,4 Prozent zum Vorjahr eingebrochen!

Alle sprechen nur noch von Elektromobilität und keiner hat einen Plan wie diese in großem Stil umgesetzt werden soll. Zweifellos kann man sich in den Großstädten unseres Landes dank öffentlichen Nahverkehrs zumeist adäquat auch ohne Auto fortbewegen. Jedoch leben nicht alle Bürger in Berlin Prenzlauer Berg, sondern auch auf dem Land und dort sind die Distanzen etwas größer und es gibt zumeist keine Alternative zum Auto.
Diese Erkenntnis scheint sich jedoch in der politischen Filterblase in den städtischen Ballungsräumen nicht durchzusetzen. Sollte das Thema Elektromobilität genauso dilettantisch wie die so genannte Energiewende – Deutschland hat nach Dänemark die zweithöchsten Strompreise in Europa – umgesetzt werden, dann gute Nacht Deutschland.

Dennoch geht der Kampf gegen das Automobil und insbesondere gegen große und hochpreisige Automobile, in welchem Bereich Deutschland global führend ist, unvermindert weiter. Exakt mit diesen Fahrzeugen verdienen jedoch Audi, BMW und Daimler ihr Geld und eben nicht mit Klein- und Mittelklassewagen. Wenn wir tatsächlich unsere Fahrzeugindustrie – welche 21 Prozent unseres BIP ausmacht – weiter zerstören, dann müssen einem jeden die Konsequenzen bewusst sein.


Jennermann
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Re: Die Zukunft der deutschen Auto-Industrie

Beitrag von Jennermann » 20.08.19


Wirtschaftlicher Totalschaden bei einem fünf Jahre alten Auto, weil der Akku schlapp macht? Ein Leserbrief in der "ADAC Motorwelt" lässt derzeit die Elektro-Szene aufhorchen. "Bei meinem Smart 451 ist nun nach fünf Jahren die Batterie defekt. Die Kosten für den Austausch liegen bei 17.000 Euro zzgl. Mehrwertsteuer, der Liefertermin ist etwa im September. Der Kleine ist nun ein wirtschaftlicher Totalschaden. Ich stelle ihn in den Garten, werde ihn grün bepflanzen und wieder mit meinem Diesel zur Arbeit fahren", so der stoische Kommentar eines Lesers aus Speyer. Die Tragweite muss man sich klarmachen: Wenn solche Beispiele tatsächlich öfter passieren sollten, wäre der Markt für Elektroautos - zumindest für Gebrauchtfahrzeuge - schon mausetot, bevor er überhaupt richtig losgelegt hat.

https://amp.focus.de/auto/elektroauto/g ... 67064.html

braves Bürgerlein
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Re: Die Zukunft der deutschen Auto-Industrie

Beitrag von braves Bürgerlein » 22.08.19

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Öko-Faschismus pur: Grüne verkünden Elektroauto-Zwang ab 2030
www.journalistenwatch.com/2019/08/10/oe ... us-gruene/

Was, wenn ein Produkt, das eine ideologiehörige Minderheit für einen Segen hält, von der Mehrheit der Verbraucher schlicht nicht angenommen wird und sich am Markt nicht durchsetzen kann? Dann soll der Staat die Bürger eben von oben zu ihrem Glück zwingen – und andere Technologien, die am Markt erfolgreicher sind, aber für schädlich gehalten werden, ganz einfach verbieten. Nach dieser Devise soll nun das E-Auto durchgeboxt werden, wenn es nach Grünen-Chefin Annalena Baerbock geht: Ab 2030 sollen aus ihrer Sicht alle Autos mit Verbrennungsmotor verboten werden und nur noch „emissionsfreie“ Autos erlaubt sein.

Genau das ist das Politikverständnis der Grünen: bevormunden, dirigieren, verbieten. Im Namen des „Klimaschutzes“ werden keine Kompromisse mehr gemacht: Was für die Deutschen das Richtige ist und erlaubt sein soll, bestimmt die Öko-Partei ex cathedra, mit Unfehlbarkeitsnimbus.

Jennermann
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Re: Die Zukunft der deutschen Auto-Industrie

Beitrag von Jennermann » 27.08.19

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Windenergie: Im Jahresmittel beträgt die installierte Leistung einer durchschnittlichen Windkraftanlage 1.900 kW, die tatsächliche Leistung beträgt 440 kW. Davon kommen 350 kW beim Verbraucher an.
Um ein Gefühl für die Größe dieser Zahlen zu bekommen: Die Leistung eines neu zugelassenen PKW liegt heute laut Kraftfahrt-Bundesamt im Mittel bei 111 kW. Bei typisch 30% Wirkungsgrad benötigt ein PKW unter Volllast daher 111 kW/30% = 370 kW Eingangsleistung. Natürlich ist nicht jeder PKW ständig mit Höchstgeschwindigkeit unterwegs, sondern im Mittel teilen sich dreihundert Elektroautos ein Windrad (die Autos in der Garage mitgezählt). Aber angesichts eines Bestands von heute 46 Millionen PKW würden hierfür weit mehr als hunderttausend weitere Windräder gebraucht. Der grüne Strom kann aber nur einmal genutzt werden, und muss bereits für den Ersatz der Kernkraft herhalten. Elektroautos werden daher ihren Strom auch auf lange Sicht im Wesentlichen ganz aus konventionellen fossilen Kraftwerken beziehen. (Der oft zitierte, etwa dreifache Effizienzgewinn des Elektromotors gegenüber dem Benzinmotor geht durch die geringen 30%-Effizienz der fossilen Stromerzeugung wieder verloren.) Elektroautos, so attraktiv sie sein mögen, tragen daher praktisch nichts zur Energiewende bei.

www.achgut.com/artikel/die_heidelberger ... ergiewende

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Proteste gegen Autoindustrie „Wir haben unser Ziel, die IAA zu stören, schon erreicht“

Beitrag von Moderator » 09.09.19

Die Welt
Proteste gegen Autoindustrie
„Wir haben unser Ziel, die IAA zu stören, schon erreicht“

Kritiker der Autoindustrie nutzen die IAA als Bühne für ihren Protest. Mit teils radikalen Mitteln fordern sie nicht nur ein Verbot von SUVs, sondern nehmen das Auto insgesamt ins Visier. Man sei bereit, „Grenzen des legalen Protestes zu überschreiten“.

https://www.welt.de/wirtschaft/article1 ... -SUVs.html

Es scheint so, als wollen die Grünlinken die industrielle Basis von Deutschland zerstören!

neki
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Re: Die Zukunft der deutschen Auto-Industrie

Beitrag von neki » 11.09.19



SUV-Verbot? Die Hochzeit von Neiddebatte und Klimapanik
Pünktlich zur IAA sollen SUVs verboten werden. Die Kombination von Neid-Debatte und Klima-Panik ist propagandistisch außerordentlich erfolgversprechend. Wenn die Großen dann erledigt sind, kommen die Kleinen dran. Auch sprachlich werden orwellsche Register gezogen: Das Auto wird dem Bürger nicht weggenommen, er wird lediglich vom Autozwang befreit.
www.achgut.com/artikel/suv_verbot_die_h ... klimapanik
Die Kombination von Neid-Debatte und Klima-Panik ist propagandistisch außerordentlich erfolgversprechend – und für die gute Sache darf man einen tragischen tödlichen Unfall schon mal instrumentalisieren. Wenn die SUVs dann erledigt sind, arbeitet man sich in der Prestige-Hierarchie langsam herunter, bis irgendwann auch die Kleinwagen in die Tonne getreten werden.
In dieser Hinsicht will es der Zufall, dass zeitgleich eine zweite Verbotsforderung laut wird: Der Chef der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV), Andreas Gassen, spricht sich für ein Verbot von E-Scootern aus, so meldet DIE WELT. Die „schlimmsten Befürchtungen“ seien eingetreten, sagte Gassen. „Überall dort, wo diese Fahrzeuge inzwischen rumfahren, haben wir deutlich mehr Verletzte.“ Das beginne bei komplexen Brüchen von Armen und Beinen und reiche bis zu Kopfverletzungen und Todesfällen. Aus ärztlicher Perspektive sei es „unverantwortlich“ gewesen, die E-Tretroller in Deutschland zuzulassen.
Ein wirklich schlüssiges Konzept: Aus Gründen der ausgleichenden Gerechtigkeit verbieten wir SUVs und die elektrischen Roller – und wenn wir damit fertig sind, alles was dazwischen liegt. Eine wirksame Idee, um den Prozess zu beschleunigen, haben die Städte Köln und Düsseldorf ins Auge gefasst. Die sind darauf gekommen, dass ein Auto, das nicht fährt, auch ohne Verbot möglich ist. Deshalb heißt ihr verkehrspolitisches Endziel: Totalstau, denn der erspart die mühsame legislative Durchsetzung von Fahrverboten.
Und so arbeiten dann alle schön Hand in Hand, um den Deutschen das Auto und zu vermiesen und die Internationale Automobilausstellung, einst wirtschaftliches Aushängeschild des Landes, ad Abdsurdum zu führen. Die Deutsche Umwelthilfe bezeichnet Auto-Hersteller als „kriminelles Kartell“, das „Aktionsbündnis Sand im Getriebe“ befindet sie „hochgradig kriminell", und Greenpeace vergleicht die Branche mit einem „Heroindealer“.

Jennermann
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Re: Die Zukunft der deutschen Auto-Industrie

Beitrag von Jennermann » 16.09.19



Grüner Kampf gegen den Wirtschaftsstandort
Deutsches Autoland wird abgebrannt
Es ist vor allem die EU-Kommission, die mit zahlreichen Verschärfungen und Vorgaben vor allem deutsche Produzenten ausbremsen und wirtschaftlich ruinieren will - im Interesse der Autoindustrie von Frankreich, Italien und den USA.
Mit einer gezielten Kampagne ziehen rotgrüne Verbände und Parteien gegen den Kern der deutschen Industrie und unseres Wohlstands – das Auto – immer aggressiver zu Felde. Bei der größten Automobilmesse der Welt, der IAA in Frankfurt am Main, führen sie ihr entscheidendes Gefecht gegen hocheffiziente wie moderne Arbeitsplätze und das Rückgrat der deutschen Wirtschaft.
In diesem Kampf werden sie von den Medien mit überzeugter Anti-Auto-Haltung begleitet. So berichten die öffentlich-rechtlichen Sender von ARD und ZDF mehr über die organisierten Anti-Auto-Proteste als über die Zukunftsindustrie Deutschlands. Stets ist in der Presse nur vom schlechten Image der Autobranche die Rede. Sie weidet sich wie in keinem anderen EU-Land an den Produktionsfehlern beim Diesel in der Vergangenheit.
Ja, auch Gretas „Fridays for Future“ will mit ihren Kinderschülern gegen den vermeintlichen „Klima-Killer“ – das Auto – demonstrieren. Gretas Elektrozwerge werden sicher von ihren SUV-Müttern vielerorts zum Protest gefahren. Hier kämpfen also verzogene Jugendliche gegen eine überlebenswichtige Branche, deren Arbeiter und Ingenieure in den Fabriken ihnen seit Jahrzehnten erst diesen Wohlstand erwirtschaftet haben.
www.tichyseinblick.de/kolumnen/olaf-opi ... bgebrannt/

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Klimareligiöser Wahn könnte Ingolstadt und Wolfsburg zu den Industriefriedhöfen von morgen machen

Beitrag von Moderator » 20.09.19

Epoch Times
Klimareligiöser Wahn könnte Ingolstadt und Wolfsburg zu den Industriefriedhöfen von morgen machen
Die deutsche Autoindustrie sei immer noch die wichtigste Sparte der heimischen Industrie, mit hohem gewerkschaftlichem Organisationsgrad und Wohlstandslöhnen. Der ökologistische Feldzug gegen den Verbrennungsmotor und die damit verbundene Technologiefeindlichkeit könnten jedoch schon bald fatale Folgen haben, warnen zwei Journalisten in der „Welt“.

https://www.epochtimes.de/umwelt/klimar ... 06985.html

...werdet ihr merken, dass man Ideologie und Empörung nicht essen kann!

braves Bürgerlein
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Klimadiktatur kommt

Beitrag von braves Bürgerlein » 21.09.19

Klimadiktatur kommt – BMW plant massive Stellenstreichungen
https://www.compact-online.de/klimadikt ... hungen-an/

Freitag hat die Bundesregierung ihr Klimapaket vorgestellt, das eine CO2-Bepreisung vorsieht und Autofahren in Zukunft teurer macht. Es ist sicherlich kein Zufall, dass der neue BMW-Chef Oliver Zipse laut einem Magazinbericht nun einen massiven Arbeitsplatzabbau bei dem von ihm geleiteten Konzern plant.
Laut Berichten des manager magazin will der Autohersteller bis zum Jahr 2022 5.000 bis 6.000 Stellen alleine in Deutschland streichen.
„Operation geglückt, Patient tot“ – das könnte am Ende das Ergebnis des ideologisch motivierten Umbaus der deutschen Wirtschaft sein. Es könnte zwar gelingen, den im globalen Maßstab ohnehin schon minimalen deutschen CO2-Beitrag weiter zu senken, allerdings besteht die Gefahr, dass danach auch nicht mehr viel von der deutschen Wirtschaft übrig ist.

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