Die Zukunft der deutschen Auto-Industrie

AfD Kreisverband Wolfenbüttel

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Jennermann
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Re: Die Zukunft der deutschen Auto-Industrie

Beitrag von Jennermann » 30.05.18

Der Diesel: Vom umweltfreundlichen Klimaschoner zur gesundheitsschädlichen Feinstaubschleuder?
https://www.tichyseinblick.de/feuilleto ... schleuder/
Lange galt der Diesel als besonders umweltfreundlich, weil er weniger von den angeblich so schädlichen, das Weltklima verändernden CO2-Abgasen ausstößt. Warum er weniger schädlich sein sollte? Ganz einfach, weil er auf Grund der physikalischen Prinzipien den Treibstoff besser ausbeutet. Aber neuerdings zählt dieser geringere CO2-Ausstoß nicht mehr. Die Schadstoffe, die die Umweltschützer nun im Visier haben, sind Feinstaub und Stickoxide. Und da sieht es beim Diesel nicht ganz so gut aus, besonders seitdem er mit brachialer Gewalt auf noch weniger CO2 Ausstoß getrimmt worden ist.

braves Bürgerlein
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Re: Porsche macht dicht

Beitrag von braves Bürgerlein » 02.06.18

Bild

Porsche hat jetzt die Konsequenzen gezogen und als erster Autohersteller den Verkauf von Neuwagen in Europa komplett eingestellt.

https://www.tichyseinblick.de/wirtschaf ... icht-mehr/

Als Folge der Diskussion um Diesel und Grenzwerte kippte die Bundesregierung das Kind mit dem Bade aus und schuf ein bürokratisches Monster, das das Zeug hat, die wichtigste Industrie des Landes zu vernichten.
So liefert VW bis auf weiteres keine Plugin-Hybridmodelle mehr aus. Diese benzinelektrisch angetriebenen Autos werden als besonders umweltfreundlich angepriesen.
Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: Ein Autohersteller liefert keine Autos mehr aus!
Porsche verwies darauf, dass das entsprechende Gesetz erst Ende Juli 2017 in Kraft getreten sei. Die Zeiträume für eine neue Entwicklung betragen aber üblicherweise etwa drei Jahre.

Das Karussell des Wahnsinns dreht sich immer schneller im Bunt-Schland…
Germoney wird auf Dritte-Welt-Niveau runtergestutzt, damit sich Merkels goldige Gäste etwas heimeliger fühlen und nicht von Fortschritt und Technik traumatisiert werden. Das wird sie schneller in Lohn und Brot bringen.
Pferd und Fuhrwerk sind bald wieder angesagt. Oder noch besser: Esel- und Ochsenkarren.


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Porsche stellt Verkauf von Neuwagen ein

Beitrag von Moderator » 02.06.18

FAZ
Porsche stellt Verkauf von Neuwagen ein
Der Sportwagenhersteller Porsche hat den Verkauf sämtlicher Neuwagen bis auf weiteres eingestellt. Hintergrund ist die Umstellung auf die neuen Abgasmesszyklen WLTP und RDE, die schärfere Anforderungen sowohl im Zulassungsverfahren auf dem Prüfstand wie im realen Alltagsbetrieb mit sich bringen. Sie gelten stufenweise von September dieses Jahres an. Benzinmotoren können diese Grenzwerte in der Regel nur erfüllen, wenn sie mit einem Partikelfilter ausgerüstet sind.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/u ... .html#void

Glückwunsch an die Grünen und die von Toyota bezahlte Deutsche Umwelthilfe. An dem Ast, auf dem wir alle sitzen haben sie schon mal ihre erfolgreiche Sägearbeit begonnen. Dabei sollten sie wissen, die NOx-Werte am Arbeitsplatz dürfen zwanzigmal so hoch sein, wie die Werte am Straßenrand und die 15 größten Frachtschiffe haben einen höheren Schadstoffausstoß als alle Autos auf der gesamten Welt.

Nur mal so ein Tipp. Beschäftigen sie sich doch mal mit Hausbrand. Da gibt es noch viel zu verbieten!

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VW muss in der Dieselaffäre eine Milliarde Bußgeld zahlen

Beitrag von Moderator » 13.06.18

Focus
VW muss in der Dieselaffäre eine Milliarde Bußgeld zahlen
Volkswagen befreite sich langsam von den Negativ-Schlagzeilen – dann der nächste Paukenschlag in der Affäre um manipulierte Diesel: Die US-Justiz hat Anklage gegen Ex-VW-Konzernchef Martin Winterkorn erhoben. Auch andere Autobauer geraten ins Visier der Ermittler. Die Entwicklungen im News-Ticker von FOCUS Online.

https://www.focus.de/finanzen/boerse/ab ... 70999.html

Der Staat tütet sich eine Milliarde Euro ein, die Dieselbesitzer gehen leer aus. Ein haupt verantwortlicher Manager, der die Schummelsoftware genehmigte, wurde noch nicht gefunden. Wahrscheinlich war es doch ein Praktikant, wo man nur vergessen hat sich den Namen aufzuschreiben.

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NO2-Grenzwerte – ein Tollhaus

Beitrag von Moderator » 25.06.18

Jedermann kann sich bei Wikipedia über die Gesundheitsgefährdung durch Stickstoffdioxid (NO2) informieren. Gesichert sind Gesundheitsschädigungen ab einer Konzentration von 20.000 µg/m³ Luft. Höhere Werte können zu Lungenschädigungen mit Todesfolgen führen. Schädigungen durch geringere Konzentrationen werden dagegen nur vermutet. Es ist offensichtlich nicht möglich, in diesem Bereich den Einfluss des NO2 von überlagernden anderen Luftanteilen, wie Feinstaub und Spurengasen, die gleichfalls zu Schädigungen führen können, herauszufiltern.
Nach diesen Kenntnissen wurde für Stickstoffdioxid ein Arbeitsplatzgrenzwert von 950 µg/m3 in Deutschland festgelegt. Dieser Wert ist der sogenannte Schichtmittelwert und über einen Zeitraum von 8 Stunden einzuhalten. Er darf kurzzeitig und bis zu 4-mal pro Schicht um das Zweifache überschritten werden. Damit wird maximal ein Zehntel der Schädigungsgrenze erlaubt. Gesundheitliche Beeinträchtigungen von Gießern und Schweißern, die oft im Bereich der Grenzwerte arbeiten, sind nicht bekannt.
Eine Arbeitsgruppe des Bundesumweltamtes hat dagegen für Innenräume ohne industrielle Tätigkeiten einen Richtwert von 60 µg/m³ festgelegt. Für Außenluft wurde von der EU zunächst ein Grenzwert von 200 µg/m³ eingeführt, der später auf 40 µg/m³ (1 NO2 –Molekül auf 50 Millionen Luftmoleküle) reduziert wurde, also auf 4 Prozent des Arbeitsplatzgrenzwertes. Die Werte liegen im Bereich der natürlichen NO2-Anteile in der Luft und nahe der Nachweisgrenze. Schon einige brennende Kerzen lassen die NO2 –Konzentration im Raum auf mehrere 100 µg/m³ ansteigen. Gasherde, offene Kamine, Tabakrauch sind andere NO2-Quellen, durch die der EU-Grenzwert um ein Vielfaches ohne gesundheitliche Probleme überschritten wird.
Die Festsetzung der unsinnig niedrigen Grenzwerte für NO2 durch übereifrige Umweltschützer führt nun zur Verteufelung des Dieselmotors und sogar zu Fahrverboten. Wir leben in einem Tollhaus. Kein Akteur hinterfragt, ob die von der EU Administration festgelegten Grenzwerte sinnvoll sind. Die Führungen der Automobilkonzerne haben sich nicht dagegen gewehrt, obwohl geringere Leistungen und höherer Treibstoffverbrauch die Folge sind. Politiker lassen den höheren Kraftstoffverbrauch und damit mehr CO2-Emissionen zu, die sie eigentlich reduzieren wollen. Selbst Bundesrichter und der Europäische Gerichtshof kritisieren die unsinnigen Grenzwerte nicht.
Statt dessen hat die Automobilindustrie die Motorensteuerung so gestaltet, dass bei Testläufen die Grenzwerte unterschritten werden, während im allgemeinen Fahrbetrieb zu höheren Leistungen und damit auch zu einem höheren NO2 –Ausstoß geschaltet wird. Politiker haben die niedrigen Grenzwerte beschlossen. Anschließend beklagen sie, dass CO2-Reduktionen nicht erreicht werden. Richter plädieren für unsinnige Fahrverbote, die viele Millionen Dieselfahrzeuge unwirtschaftlich machen. Man folgt Argumenten des dubiosen Abmahnvereins Umwelthilfe, statt sich auf die realen physikalischen Grundlagen zu beziehen.
Wir leben in einem Tollhaus. Werden wir noch einmal zu den Realitäten zurückfinden?
Hans-Günter Appel

Prof. Dr.-Ing. Hans-Günter Appel
Auenweg 2
26419 Schortens
Tel.: 04423 7557

Pressesprecher
Stromverbraucherschutz NAEB e.V.
www.naeb.de

braves Bürgerlein
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Re: Porsche macht dicht

Beitrag von braves Bürgerlein » 25.06.18

braves Bürgerlein hat geschrieben:
02.06.18
Bild

Porsche hat jetzt die Konsequenzen gezogen und als erster Autohersteller den Verkauf von Neuwagen in Europa komplett eingestellt.

https://www.tichyseinblick.de/wirtschaf ... icht-mehr/

Als Folge der Diskussion um Diesel und Grenzwerte kippte die Bundesregierung das Kind mit dem Bade aus und schuf ein bürokratisches Monster, das das Zeug hat, die wichtigste Industrie des Landes zu vernichten.


... und nun auch Mercedes!


Daimler stoppt Auslieferung von Diesel-Modellen
https://www.bild.de/geld/wirtschaft/dai ... .bild.html
Der Autohersteller Daimler hat die Auslieferung mehrerer Diesel-Modelle gestoppt.
„Nach einer ersten Einschätzung beträgt die Anzahl der betroffenen Fahrzeuge in Deutschland einige hundert“, sagte ein Daimler-Sprecher.
Nach Informationen der Funke Mediengruppe sind Fahrzeuge der A-, B- und C-Klasse mit Vier-Zylinder-Motoren betroffen, die bis Ende Mai produziert wurden.


neki
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Re: Die Zukunft der deutschen Auto-Industrie

Beitrag von neki » 26.07.18


Kosten eines E-Autos
https://www.achgut.com/artikel/und_jetz ... es_e_autos
Ist es erst einmal angeschafft, so lautet das Gerücht, fährt ein Elektroauto fast umsonst. Deshalb ein kleiner Vergleich zukünftiger Kraftstoffkosten von Elektro- und Dieselautos.
Preisbasis Diesel 1,30 Euro pro Liter (davon 65 Prozent Steuern), moderner Diesel mit 4,5 l/100 km kostet dann 5,85 Euro/100 km.
Preisbasis Elektro-Auto im Schnitt 20 kWh/100 km, bei einem Haushaltsstrompreis von 30 ct/kWh kostet das E-Auto 6,00 Euro/100 km.
Öffentliche Stromzapfstellen sind heute schon deutlich teurer. So liegt der Strompreis beim größten deutschen Ladenetzbetreiber (Preisbasis 2018) heute schon bei 67 ct/kWh, entsprechend 13,40 €/100 km. Damit sind die spezifischen Kosten für den Kraftstoff schon heute beim E-Auto höher.
Da auf lange Zeit mit einem relativ stabilen Ölpreis zu rechnen ist (neue Fördertechnologien), andererseits aber wegen des Klimaschutzplanes bis 2050 jedwede Nutzung konventioneller Energien eingestellt werden muss, werden die Kosten für den nur noch aus Erneuerbaren Energien erzeugten Strom drastisch ansteigen.
Dies wird einen durchschnittlichen Haushaltsstrompreis von mehr als 1 €/kWh und „Kraftstoffkosten“ von mehr als 20 Euro/100 km bedeuten.

Und damit kommen wir dann dem rot-grünen Einheitsziel näher: der individuellen Entmobilisierung der Massen. Wir dürfen dann (am besten so wie bei Mao in Einheitskleidung) per Bus und Bahn und Rad zur Arbeit trollen ...

Jennermann
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Re: Die Zukunft der deutschen Auto-Industrie

Beitrag von Jennermann » 15.09.18

Das Attribut »dramatisch« für die Entwicklung der deutschen Autoindustrie zu verwenden, erscheint untertrieben.
Die EU will sie ganz einfach zerschlagen ...

https://www.tichyseinblick.de/wirtschaf ... industrie/
Die Mitarbeiter in der deutschen Autoindustrie können sich schon einmal nach neuen Jobs umsehen. Die EU will die Zerschlagung der Automobilindustrie, zumindest der deutschen. Jetzt hat der EU-Umweltausschuss für einen Vorschlag gestimmt, nach dem die Autoindustrie den CO2-Ausstoß bis zum Jahre 2030 nahezu halbieren muss.

Die EU-Kommission hatte im November des vergangenen Jahres eine Reduzierung von 15 Prozent bis zum Jahre 2025 und anschließend eine weitere um 30 Prozent bis 2030 vorgeschlagen. Zu dünn, meinten Grüne, Sozialdemokraten, Linke und Liberale in Brüssel, es sollten vielmehr 45 Prozent bis zum Jahre 2030 sein. Wo sie schon einmal so schön im Umweltrausch dabei waren, stimmten sie gleich noch für eine Quote für Elektroautos. Hersteller sollen bestraft werden, wenn sie zu wenig Elektroautos bauen.

Der Verband der Automobilindustrie (VDA) hat die Entscheidung des Umwelt-Ausschusses ebenfalls kritisiert. »Das Votum geht an der technischen und wirtschaftlichen Realität vorbei«, so VDA-Präsident Bernhard Mattes.

Die Parteien im Deutschen Bundestag begrüßen offenbar allesamt diesen Vorstoß. Bis auf die AfD. Dessen Verkehrsexperte Dr. Dirk Spaniel, von Haus aus Auto-Ingenieur und einziger Abgeordneter mit tieferer Kenntnis der Autoindustrie, kritisiert in seiner Rede vor dem Bundestag heftig: »Verantwortlich ist nicht nur der Grenzwert der EU, sondern diese Regierung bestehend aus CDU/CSU und SPD will diese Fahrverbote, weil sie die Menschen in diesem Land umerziehen wollen.«

»Jedes Fahrverbot in Deutschland ist von Ihnen politisch gewollt!« rief Spaniel in Richtung Regierungsbank. Zudem erinnerte er daran, dass auch der Abgas-Untersuchungsausschuss des Deutschen Bundestages feststellte, dass eine Gesundheitsgefährdung bei den derzeitigen Grenzwerten wissenschaftlich nicht nachweisbar ist.

... und wo soll der Strom für die ganzen E-Autos herkommen???
"Aus der Steckdose", sagen die Grünlinge.

viewtopic.php?f=3&t=1906#p2907

Jennermann
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Re: Die Zukunft der deutschen Auto-Industrie

Beitrag von Jennermann » 30.09.18

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Zeitenwende – Das neue Autozeitalter

Der 1. September markiert eine Zeitenwende: Es gibt kaum neue Autos zu kaufen, die Hersteller können nicht liefern, und Autokäufer müssen eine der größten Schwindeleien bezahlen, die es im Automobilbereich gegeben hat. Die Kfz-Steuer wird deutlich teurer, weil mehr CO2 im Abgas gemessen wird. Es sind zwar dieselben Autos und dieselben Konstruktionen wie vorher. Der Unterschied: Der Verbrauch wird angeblich realitätsnäher gemessen. Also ehrlicher. Lacht jemand laut auf?

https://www.tichyseinblick.de/wirtschaf ... zeitalter/

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