Die Zukunft der deutschen Auto-Industrie

AfD Kreisverband Wolfenbüttel

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Jennermann
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Re: Die Zukunft der deutschen Auto-Industrie

Beitrag von Jennermann » 30.11.20

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Abb.: https://pixabay.com/de/

Das Auto des Jahres
Dass ich das noch erleben darf. Sogar die Grünen fordern enthusiastisch den Einsatz eines 408 PS starken Allrad-Monsters mit Verbrennungsmotor und 12 Litern Hubraum. Und das in der Innenstadt! Als Dienstwagen im Auftrag des Guten! Die Rede ist von einem eindrucksvollen Traumwagen, der selbst die vor Neuköllner Shisha-Bars geparkten S-Klasse-Mercedes alt aussehen lässt. Das kantige Design ähnelt einem Stealth-Bomber. Das untere Ende der Frontscheibe liegt deutlich höher als die Reichweite einer Parkaufsicht vom Ordnungsamt. Das Dach ist an keiner Stelle horizontal, damit keine Brandsätze liegen bleiben können. Die Kabine hat im Test selbst einer aus dem dritten Stock geworfenen Gehwegplatte standgehalten. Die Rede ist von einem Automobil namens WAWE 10.000, das im gut sortierten Autohandel bereits ab 900.000 Euro zu haben ist. Und das Tolle: Es herrscht parteiübergreifend Einigkeit darüber, dass dieses innovative Fahrzeugkonzept einen zukunftsfähigen Beitrag dazu leisten kann, die Bundesrepublik mobil zu machen

Da die Automobil-Ausstellung in Frankfurt leider ausfallen musste, hat sich die Berliner Landesregierung Mitte November dazu entschlossen, das Auto des Jahres im Rahmen einer PR-Aktion vor dem Reichstag zu präsentieren – unter reger Beteiligung der autobegeisterten Massen. Gleich zwei Fahrzeuge vom Typ WAWE 10000 wurden von geschulten Fachkräften vorgeführt. Die Aufteilung der Bedienungsmannschaft entspricht im wesentlichen der Besatzung eines Kampfpanzers vom Typ Leopard: Im Cockpit sitzen Fahrer, Kommandant, Beobachter und zwei Kanoniere. Und mit den beiden Letzteren sind wir bei der eigentlichen Innovation.

Während herkömmliche Sportwagen langsamere Verkehrsteilnehmer mühselig mit der Lichthupe und dem links gesetzten Blinker um Vorfahrt bitten müssen, erfolgt dies beim WAWE 10000 mittels zweier Wasserkanonen, die 3.500 Liter Wasser pro Minute bis zu 65 Meter weit schießen. Vor dem Gebrauch muss er an die Tränke, so wie ein Kamel vor dem Wüstentrip. Dann zieht er sich mal eben 10.000 Liter Wasser rein.

https://www.achgut.com/artikel/der_sonn ... des_jahres


Jennermann
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Re: Die Zukunft der deutschen Auto-Industrie

Beitrag von Jennermann » 25.11.20



Daimler plant Großproduktion von Motoren in China –
Betriebsrat: „Wir sind fassungslos“
Wie aus Branchen- und Daimler-Konzernkreisen zu erfahren war, plane der deutsche Autohersteller eine große Allianz mit dem chinesischen Autokonzern Geely aus Hangzhou, berichtet das „Handelsblatt“ über das Geheimprojekt „Horus“. Ab 2024 wollen die beiden Fahrzeughersteller gemeinsam jährlich Hunderttausende von Ottomotoren produzieren – vermutlich in China.

Daimler bestätigte dies bereits: „Das neue Projekt mit der Geely Holding und Volvos Organisationseinheit für Motoren ist Teil der umfassenden Transformation von Mercedes-Benz im Rahmen einer fokussierten Wertschöpfungsstrategie.“

Beim Daimler-Betriebsrat und den Arbeitnehmern kommen die Pläne nicht so gut an: „Wir sind fassungslos. Nicht einmal Diskussionen über alternative Fertigungsstandorte waren möglich“, beschwerte sich Michael Häberle, Chef des Betriebsrats im Antriebswerk in Stuttgart-Untertürkheim, gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters.

https://www.epochtimes.de/wirtschaft/da ... 86339.html

braves Bürgerlein hat geschrieben:
25.07.18

braves Bürgerlein
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Re: Die Zukunft der deutschen Auto-Industrie

Beitrag von braves Bürgerlein » 22.11.20

Jennermann hat geschrieben:
13.10.19


2019 gab es in Deutschland 47,1 Millionen Pkw aber lediglich 10.100 Ladestationen (lt. „Auto Motor und Sport“, Heft 21/2019, S. 18).
Es geht also NICHT um das Elektroauto, sondern um die Abschaffung des Individualverkehrs!




Bis zu zehnmal teurer:
Größter E-Ladesäulenanbieter erhöht den Preis massiv

www.focus.de/auto/elektroauto/news/ioni ... 60915.html


EU-SOZIALISMUS
Das Aus für Autos – Autofahren nur noch für Reiche

https://www.tichyseinblick.de/wirtschaf ... er-reiche/
Der Kampf gegen das Auto und die freie Mobilität geht in seine nächste entscheidende Phase: Im kommenden Jahr werden, wenn sich nichts Gravierendes mehr ändert, Autos so verteuert, dass viele sie sich nicht mehr leisten können.

Die Gesetzgebung steht seit langem fest: Ab 1. Januar 2021 müssen die Autohersteller für jedes Auto Strafzahlungen an die EU entrichten, wenn der durchschnittliche Verbrauch aller Modelle mehr als 95 Gramm CO2 pro Kilometer liegt. Zum Vergleich: Bisher stoßen Autos in Europa durchschnittlich 118,5 Gramm CO2 pro gefahrenem Kilometer aus. 95 Gramm CO2 pro Kilometer bedeuten einen Verbrauch für Dieselfahrzeuge von nur noch 3,6 Liter Diesel auf 100 Kilometer. Denn der CO2-Ausstoß hängt direkt vom Verbrauch ab.

Jedes Gramm CO2 mehr wird 95 Euro pro Auto kosten, die der Autohersteller an die EU bezahlen muss. Das hört sich zunächst gering an, summiert sich aber und kann leicht Summen bis 15.000 Euro pro Auto erreichen. Das wird kein Autohersteller lang tun können, und an die Kunden normaler Durchschnittsautos kann er kaum solche Zusatzkosten weiterreichen. Er wird die Produktion einstellen müssen.

Das ist gewollt. Die EU will mit aller Gewalt, dass jeder Elektroautos fahren soll. Die werden bei den mysteriösen EU-Rechenspielchen mit tatsächlich »Null« CO2-Ausstoß angeführt. Doch Elektroautos will kaum jemand, erreichen sie doch längst nicht jene Leistungen, wie sie Benziner oder Dieselfahrzeug bieten. Mercedes etwa verkauft pro Jahr um die eine Million Autos, dabei spielen jene rund 20.000 Elektrofahrzeuge praktisch keine Rolle.

Die Beschäftigten der Autoindustrie haben die Folgen der Entscheidungen in Brüssel auszubaden. Und nicht nur sie – auch die Zulieferindustrie ist schwer getroffen ebenso wie Bürger und Konsumenten. Diese Beschlüsse kommen alle Beteiligten teuer zu stehen – nur nicht die Verursacher, deren Pensionen kaum Grenzwerte nach oben kennen.

Interessant dürfte sein, wie im kommenden Bundestagswahlkampf die Abgeordneten in ihren Wahlkreisen mit viel Autoindustrie die gewaltigen Arbeitsplatzverluste erklären werden, und ob sie das überhaupt noch können.

Die Autohersteller haben schon länger die entsprechenden Konsequenzen gezogen: Neue Autowerke entstehen im Ausland. Das größte Werk von BMW steht in Spartanburg in den USA. Die meisten Autos dort werden übrigens exportiert – auch nach Europa. Das größte Autowerk von Daimler steht in Peking.


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HansDampf@schweizok2

braves Bürgerlein
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Re: Die Zukunft der deutschen Auto-Industrie

Beitrag von braves Bürgerlein » 20.11.20

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Bud@Bud18607653




BMW zieht Motorenproduktion für Verbrenner aus Deutschland ab

Die Motoren für Benzin und Diesel kommen künftig aus Großbritannien und Österreich. Das BMW-Werk München wird auf Elektroautos umgestellt.

Der BMW-Konzern stellt sein Produktionsnetzwerk neu auf. Bis 2024 soll die Fertigung von Diesel- und Verbrennungsmotoren aus dem Stammwerk München abgezogen werden. Große Motoren werden auf das britische Werk Hams Hall verlagert, die kleineren Antriebe werden künftig komplett im österreichischen Steyr gebaut.

Die rund 1400 Beschäftigten des Motorenbaus in München sollen umgeschult oder auf andere Standorte verteilt werden, erklärte Produktionsvorstand Milan Nedelkjovic am Mittwoch.


https://www.handelsblatt.com/unternehme ... 36434.html



Jennermann hat geschrieben:
16.01.20
Kahlschlag bei Opel:
Autohersteller streicht Tausende weitere Stellen

www.handelsblatt.com/unternehmen/indust ... 27330.html


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neki
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Re: Die Zukunft der deutschen Auto-Industrie

Beitrag von neki » 17.11.20

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Abb.: Ulf Poschardt@ulfposh

Nein, es geht nicht um das Tempolimit.

Es geht um das Verbot der automobilen Freiheit für Alle

(... außer natürlich für Reiche und Bonzen)
EU-KOMMISSION PLANT STRENGSTE ABGASNORM ALLER ZEITEN
Aus für Verbrenner-Motoren ab 2025?


Neuwagen sollen künftig nur noch 30 Milligramm pro Kilometer NOx ausstoßen dürfen, in einem zweiten Szenario sogar nur 10 mg/km.
Grenzwerte bisher: 60 mg für Benziner, 80 mg für Diesel-Fahrzeuge. Kohlenmonoxid soll von 1000 bzw. 500 mg auf 300 bzw. 100 mg reduziert werden.

Ein Insider zu BILD am SONNTAG: „Das, was hier gefordert wird, schafft heute kein Verbrennungsmotor. Es ist quasi eine Kriegserklärung an Diesel und Benziner.“ Die modernen Verbrenner, die gerade so sauber sind wie noch nie, wären dann nicht sauber genug.

Bedeutet: Neuwagen würden noch teurer oder gar nicht mehr gebaut, weil es sich für die Hersteller nicht mehr lohnt. Das könnte dazu führen, dass ab 2025 (fast) nur noch E-Autos neu gebaut würden. Das Quasi-Aus für Benziner und Diesel-Fahrzeuge.

https://www.bild.de/geld/wirtschaft/wir ... .bild.html

braves Bürgerlein
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Re: Die Zukunft der deutschen Auto-Industrie

Beitrag von braves Bürgerlein » 16.11.20


Es ist wahrscheinlich der größte Wandel in der Geschichte der Branche, den die Chefs der drei großen deutschen Autokonzerne derzeit bewältigen müssen. Das jahrzehntealte Credo, dass sich immer stärkere, schnellere und größere Autos besser verkaufen, gilt nicht mehr.

„Was sich dramatisch geändert hat: Nachhaltigkeit ist kein Kaufgrund, sondern fehlende Nachhaltigkeit ist ein Nicht-Kaufgrund“, sagte BMW-Chef Oliver Zipse am Freitag beim Handelsblatt Auto-Gipfel, der in diesem Jahr virtuell stattfand. „Menschen werden beginnend in Europa und dann im Rest der Welt Autos nicht mehr kaufen, die aus einer nicht nachhaltigen Firmenkultur und nicht nachhaltigen Prozessen stammen.“

Die Chefs der größten deutschen Autobauer lassen keine Zweifel mehr daran, dass BMW, Daimler und Volkswagen ihre Zukunft als Elektroautobauer und Softwarekonzerne sehen. Die verschärften EU-Klimaschutzziele und innovative Konkurrenten wie Tesla oder Googles Roboterautotochter Waymo lassen ihnen auch keine andere Wahl mehr.

Daimler-Chef Källenius glaubt, dass dieser Wandel nur gelingt, wenn sich der Autobauer wieder auf sein Kerngeschäft besinnt. Daimler werde nicht mehr in den Wettbewerb mit den Volumenherstellern treten. „Dafür fehlt uns auch im Grunde die entsprechende Kostenstruktur.“

Stattdessen werde sich der Autobauer auf seine alten Stärken fokussieren. Diese seien schon immer eine Kombination aus Ästhetik und Hightech gewesen. Oder anders gesagt: Daimler wird zum grünen Luxusautokonzern.

https://www.handelsblatt.com/unternehme ... 98070.html



Jennermann
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Re: Die Zukunft der deutschen Auto-Industrie

Beitrag von Jennermann » 30.09.20




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Heike Blos@BlosHeike

Jennermann hat geschrieben:
13.10.19

Der Energiebedarf steigt auch für E-Autos quadratisch zur Geschwindigkeit an. ... Im Winter sinkt die Reichweite um mindestens sieben Prozent, bei eingeschalteter Heizung, Radio und Assistenzsystemen je nach Fahrzeugtyp um bis zu 51 Prozent.
Daraus ergeben sich Gesamteinbußen der Reichweite von mindestens 52 Prozent. Ein Tesla fährt nur noch 200 statt 400 Kilometer.

Der untersuchte e-UP bleibt nach 80 Kilometern stehen. Im Winter, mit eingeschalteten Sekundärverbrauchern, ist bereits nach etwa 30 Kilometern Schluss.

81 Prozent der originalen Reichweite laut Herstellerangabe bleiben sprichwörtlich auf der Strecke.

www.epochtimes.de/wirtschaft/verbrauche ... 27477.html


Aktuell gibt es in Deutschland 47,1 Millionen Pkw aber lediglich 10.100 Ladestationen (lt. „Auto Motor und Sport“, Heft 21/2019, S. 18).

Es geht also NICHT um das Elektroauto, sondern um die Abschaffung des Individualverkehrs!

braves Bürgerlein
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Re: Die Zukunft der deutschen Auto-Industrie

Beitrag von braves Bürgerlein » 29.09.20





Jennermann hat geschrieben:
13.10.19

Der Energiebedarf steigt auch für E-Autos quadratisch zur Geschwindigkeit an. ... Im Winter sinkt die Reichweite um mindestens sieben Prozent, bei eingeschalteter Heizung, Radio und Assistenzsystemen je nach Fahrzeugtyp um bis zu 51 Prozent.
Daraus ergeben sich Gesamteinbußen der Reichweite von mindestens 52 Prozent. Ein Tesla fährt nur noch 200 statt 400 Kilometer.
Der untersuchte e-UP bleibt nach 80 Kilometern stehen. Im Winter, mit eingeschalteten Sekundärverbrauchern, ist bereits nach etwa 30 Kilometern Schluss.
81 Prozent der originalen Reichweite laut Herstellerangabe bleiben sprichwörtlich auf der Strecke.

www.epochtimes.de/wirtschaft/verbrauche ... 27477.html

Aktuell gibt es in Deutschland 47,1 Millionen Pkw aber lediglich 10.100 Ladestationen (lt. „Auto Motor und Sport“, Heft 21/2019, S. 18).

Es geht also NICHT um das Elektroauto, sondern um die Abschaffung des Individualverkehrs!




Bis zu zehnmal teurer:
Größter E-Ladesäulenanbieter erhöht den Preis massiv

www.focus.de/auto/elektroauto/news/ioni ... 60915.html

braves Bürgerlein
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Re: Die Zukunft der deutschen Auto-Industrie

Beitrag von braves Bürgerlein » 09.09.20

Ablenkung auf dem Autogipfel:

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Autogipfel: Wie Brüssel dir den Sprit abdreht

Auf dem Autogipfel wird fröhlich davon abgelenkt, dass die wirklichen Ursachen für die Talfahrt der Autoindustrie ideologisch und gewollt sind. So müssen seit 2020 neue Automodelle, ein „Onboard Fuel Consumption Meter“ haben. Dieses trojanische Pferd wird die deutsche Automobilindustrie endgültig ruinieren und setzt den Autofeinden in Sachen Zwangsmassnahmen keine Grenzen mehr.

Seit dem ersten Januar 2020 müssen neue Automodelle, um als Fahrzeugtyp zugelassen werden, ein Onboard Fuel Consumption Meter haben. Ab 1. Januar 2021 gilt das für jedes neu zugelassene Auto in der EU. Die gemessenen Verbrauchsdaten müssen für jedes Auto an die EU-Kommission übermittelt werden. Big Brussels is watching you. Schließlich kann, wer den Spritzufluss misst, den Verbrauch auch rationieren, um dem ehernen Ziel des Klimaschutzes zu genügen. Der Wagen bleibt dann eben stehen, wann immer Brüssel das will. Und der Förderung der Plug-In-Hybride geht es an den Kragen.

Ab 2021 werden die Verbrauchsdaten nach Brüssel übermittelt. Dort wird man schnell merken, dass die unter anderen von Theaterwissenschaftlern (Zitat von Vince Ebert) ersonnenen Vorschriften in der Realität nicht eingehalten werden, nicht eingehalten werden können. Schließlich kann selbst die EU-Kommission die Gesetze der Physik nicht aushebeln. Die Erprobungsphase soll bis 2026 dauern. Ab 2027 kann dann abgedreht werden.

https://www.achgut.com/artikel/autogipf ... it_abdreht



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