Wehrmacht und Bundeswehr

AfD Kreisverband Wolfenbüttel

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Friedrich Schaeper
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Gedanken eines ehemaligen Soldaten

Beitrag von Friedrich Schaeper » 27.11.17

Friedrich-Wilhelm Schaeper
Vorbemerkung:
Ich bin nur scheinbar geeignet zum Militärischen etwas zu sagen, denn meine Kenntnisse beschränken sich auf die Ausbildung zum Offizier in der Bundeswehr und auf Verwendungen bis zum Bataillonskommandeur. Hinzu kommen allerdings die aufmerksame Beobachtung des militärischen Zeitgeschehens mit den schriftlichen Äußerungen kompetenter Kommentatoren und die Lektüre der Militärschriftsteller von Clausewitz bis Uhle-Wettler. Dies war allerdings schon wegen des staatsbürgerlich/politischen Bildungsauftrages des Vorgesetzten in der Dienstzeit täglicher Auftrag.
Nicht zuletzt waren es die z.T. ausgezeichneten Artikel in leider zu wenigen sachlichen Tageszeitungen und in meiner Wochenzeitung Junge Freiheit sowie im monatlich erscheinenden Magazin CICERO. Und – nicht zu vergessen - die Kolumnen in Blogs wie Tichys Einblick, Achse des Guten, eigentümlich frei, auf die ich in den letzten Jahren nicht mehr verzichten konnte, um dann vieles aus vorgenannten Beiträgen im Forum des Kreisverbandes zu finden!

Die Sicht des bejahrten, doch wachen Bürgers:
Im Juni 1991 trafen wir uns – Ehemalige des inzwischen aufgelösten Braunschweiger Panzerbataillons 24 – auf dem „Windmühlenberg“ nördlich von Königslutter, um Sektkorken „knallen“ zu lassen. Wir standen dort oben mitten im sogenannten Gefechtsstreifen des Bataillons bis zur Auflösung des Warschauer Paktes und dem Abzug der Sowjettruppen, nachdenklich und dankbar, denn wir waren ohne Krieg davongekommen. Wo der „Eiserne Vorhang“ verlief, wo uns bei Geländebesprechungen NVA-Grenztruppen argwöhnisch beobachteten, Vorhut der sowjetischen Truppen (GSTD), ackerten nun unsere sächsisch anhaltinischen Landsleute. Wir empfanden ein Glücksgefühl, das u.a. die Überzeugung einschloß, daß unsere Kinder und Kindeskinder auf der anderen Seite deutscher Grenzen keinen „Feind“ mehr würden beobachten müssen! – Heute erhalten deutsche Eltern wieder „Feldpost“ aus dem Baltikum, jenseits der Grenze russische Soldaten, die unter Putins Kommando stehen, dem nach Einschätzung westlicher Presse und politischem Mainstream aggressiven Präsidenten der Russischen Föderation.

An dieser Stelle sei die Frage erlaubt, ob Präsident Gorbatschow im Rahmen der 2+4-Gespräche der gesamtdeutschen NATO-Mitgliedschaft sowie dem Abzug der sowjetrussischen Truppen aus Deutschland zugestimmt hätte, wären damals schon Zweifel an der Zusage angebracht gewesen, die NATO nicht über eine deutsche Ostgrenze hinaus auf Rußland hin zu auszudehnen.
Nun, die Archive und die Historiker werden es herausfinden!
Die Beschäftigung mit den „Auslandseinsätzen“ eröffnet ein weiteres Politikfeld: Sind Auslandseinsätze grundgesetzkonform, solange im GG steht, dass die Bundesrepublik Deutschland Streitkräfte zur Verteidigung aufstellt.
Das mögen die Verfassungsjuristen klären. Aber ich bin sehr zufrieden mit der flammenden Rede von Frau Dr. Weidel (AfD) vor dem Deutschen Bundestag. (die Rede ist im Forum anzuhören!)
Und was der damalige Kanzler Schröder und sein grün-friedensverpflichteter BMA Fischer im Falle des Angriffskrieges der USA und ihrer Verbündeten noch als historische Leistung gefeiert haben, nämlich Deutschland aus dem Irak-Konflikt herausgehalten zu haben, sieht im Balkan-Konflikt bereits anders aus. Dort hat die Bundeswehr nicht nur verteidigt. So wird Politik gemacht, so erklärt der BMVg Struck den Auslandseinsatz deutscher Soldaten: Wir „verteidigen“ die Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland am Hindukusch – Richtiger: Wir schützen die Demokratisierung Afghanistans gegen die Taliban ! – Ich werde mich dazu noch äußern.
Zurück zu Kanzler Schröder: Ich habe im Kameradenkreis seine Entscheidung durch einen Hinweis auf Carl v. Clausewitz und sein Standardwerk „Vom Kriege“, das auch in Westpoint zum Lehrstoff gehört, zu ergänzen versucht; denn selbst Lenin hat das heute noch erhaltene Exemplar des 8.Buches der Erstausgabe in der Universitätsbibliothek Bern durchgearbeitet, beeindruckt von der berühmten Definition des Krieges als der „Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln ..“ (Werner Hahlweg CLAUSEWITZ Soldat-Politiker-Denker).
Sollte nicht auch Georg W. Bush, Präsident der USA, am Vorabend seines Angriffs auf den Irak bereit sein, seinem Freund Schröder auf die wichtigsten Fragen zu antworten, nämlich was 1. Der politische Zweck dieses Krieges sei und 2. Wie er beendet werden solle, wenn der Zweck erreicht sei?
Was der Krieg erreicht hat, zeigen uns die täglichen Nachrichten. Wer sich mit der Destabilisierung des Nahen Ostens beschäftigen will sollte beispielsweise Michael Lüders „Wer den Wind sät Was westliche Politik im Orient anrichtet“ oder Peter Scholl-Latour „Die Welt aus den Fugen Betrachtungen zu den Wirren der Gegenwart“ lesen.
Demnächst komme ich auf die „Auslandseinsätze“ zurück!

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Bundeswehr als Migrantenarmee: Möglichst viele Muslime in Deutschland unter Waffen!

Beitrag von Moderator » 24.11.17

Philosophia Perennis
Bundeswehr als Migrantenarmee: Möglichst viele Muslime in Deutschland unter Waffen!
Ein Gastbeitrag von Georg Martin (Conservo)
Nein, das Kürzel „UvL“ steht nicht für die militärische Abkürzung von „Unteroffizier vom Lagezentrum“ oder so ähnlich, sondern für „Ursula von der Leyen“, in der Truppe „liebevoll“ und „äußerst respektvoll“ nur „Flintenuschi“ genannt. Aber nicht erst seit dem Amtsantritt von Flintenuschi als stets gut frisierte und scheinbar zu allem entschlossene Vorzeige-Verteidigungsminister hat die Bundeswehr ein massives nationales wie internationales Glaubwürdigkeitsproblem.

https://philosophia-perennis.com/2017/11/23/bundeswehr/

Die schlimmste Bedrohung für die BW. Frau von der Leyhen sagte, den Job als Verteidigungsminister wolle sie sehr gerne weiter machen!

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Bundeswehr „Lichtjahre zwischen politischem Anspruch und Wirklichkeit“

Beitrag von Moderator » 15.11.17

Die Welt
Bundeswehr
„Lichtjahre zwischen politischem Anspruch und Wirklichkeit“

Der Bundeswehrverband fordert die mögliche Jamaika-Koalition auf, das Vertrauen der Soldaten in die politische Führung wiederherzustellen. Gemessen an ihrem Auftrag sei die Truppe derzeit „nur bedingt einsatzbereit“.

https://www.welt.de/politik/deutschland ... hkeit.html

Würde man alle Soldaten des Heeres in das Berliner Olympiastadion setzen, dann wäre es dort noch nicht einmal besonders voll.

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BUNDESWEHR Staatsanwaltschaft ermittelt gegen von der Leyens Top-Beamten

Beitrag von Moderator » 19.10.17

Die Welt
BUNDESWEHR
Staatsanwaltschaft ermittelt gegen von der Leyens Top-Beamten

Staatssekretär Gerd Hoofe ist ins Visier der Ermittler geraten. Es geht um den Verdacht der Strafvereitelung in einem Disziplinarverfahren der Bundeswehr – und ein Frauenförderprojekt der Ministerin.

https://www.welt.de/politik/deutschland ... amten.html

Man darf gespannt sein, welches Ministerium, nach der Regierungbildung von Frau von der Leyhen mit ihrer Politikmethode, Management bei Chaos, überzogen wird.

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BUNDESWEHR Von der Leyen will weitermachen – und irritiert schon

Beitrag von Moderator » 23.09.17

Die Welt
BUNDESWEHR
Von der Leyen will weitermachen – und irritiert schon

Im Wahlkampfendspurt redet Ursula von der Leyen über die Soldatenseele. Über den Unfall eines NH90 in Mali spricht sie nicht.
Die Opposition wittert den Versuch, die Panne unter den Teppich zu kehren.

https://www.welt.de/politik/deutschland ... schon.html

Frau Von der Leyen hat ihren Vertrauensvorschuß komplett verspielt. Bei der Truppe, jedenfalls, wird sie kein Bein mehr an die Erde kriegen.

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WEHRBEAUFTRAGTER BARTELS „Es gibt diese Vertrauenskrise in der Bundeswehr“

Beitrag von Moderator » 15.09.17

Die Welt
WEHRBEAUFTRAGTER BARTELS
„Es gibt diese Vertrauenskrise in der Bundeswehr“

Der Wehrbeauftragte Bartels wirft der Regierung vor, „Trendwenden“ bei der Bundeswehr im Schneckentempo umzusetzen – trotz großer Lücken bei Material und Personal. Gerät fehle „an allen Ecken und Enden“.

https://www.welt.de/politik/deutschland ... swehr.html

Es fehlt an Menschen und Material. Bis 2024, bzw. 2030 soll dies behoben sein. In vielen Einrichtungen, so auch bei Verbesserung der Infrastruktur, Bildung und Forschung fehlt es an Geld. Fällt ihnen ein, für was viele Milliarden ausgeben werden?

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Ursula von der Leyen - Entfernung von der Truppe

Beitrag von Moderator » 28.08.17

FAZ
Ursula von der Leyen
Entfernung von der Truppe

Auf den ersten Blick hat Ursula von der Leyen viel für die Bundeswehr erreicht. Doch in mancher Kaserne wurde ihr Bild umgedreht – ein wohl bislang einmaliger Vorgang. Warum die Verteidigungsministerin ihre Truppe nie verstanden hat. Ein Gastbeitrag.

http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/d ... 67723.html

Wir haben uns schon fast daran gewöhnt, dass Politiker Ämter übernehmen, von denen sie keinen blassen Schimmer haben. Wie eine Truppe funktioniert, was sie braucht und welchen Respekt man ihr gegenüber zeigen muss, hat Frau von der Leyen bis heute nicht verstanden. Es wäre wünschenswert, wenn ein Verteidigungsminister zukünftig wissen sollte, wie es in einer Kaserne zugeht.

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RECHTSEXTREMISMUS-VERDACHT Schweinskopfwerfen und Hitlergruß - Ermittlung gegen Elitesoldaten

Beitrag von Moderator » 17.08.17

Die Welt
RECHTSEXTREMISMUS-VERDACHT
Schweinskopfwerfen und Hitlergruß - Ermittlung gegen Elitesoldaten

Bei der Abschiedsfeier eines Kompaniechefs der Kommando Spezialkräfte sollen KSK-Soldaten Rechtsrock gehört und dazu den Hitlergruß gezeigt haben. Auch seltsame Spiele gab es. Jetzt wird ermittelt.

https://www.welt.de/politik/deutschland ... daten.html

Als Zeugin für alles fungiert eine Dame, die der sexuelle Höhepunkt des Abends sein wollte. Frau von der Leyen übernehmen sie! Sofort! Feiern nur noch mit gendergerechtem Liedgut, ab jetzt, Limonade als Getränk, das Wort Wehrmacht ist ganz böse und kommt auf den Index, Höhepunkt der Feier ist ein Wackelpudding-Wettessen. Als Lied, "Fuchs du hast die Ganz gestohlen". Nein geht auch nicht, haben in der Vergangenheit die Grünen schon bemängelt. Zuviel Gewalt.\Kann Spuren von Ironie enthalten. :lol: :lol: :lol:

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Das schiefe Leitbild der Bundeswehr

Beitrag von Moderator » 03.08.17

RP-Online
Das schiefe Leitbild der Bundeswehr
Martin Sebaldt erklärt die Armee für "nicht abwehrbereit". Von Peter Seidel

http://www.rp-online.de/kultur/das-schi ... -1.6986509

Man darf sich fragen, warum die Generalität, die diese Zustände allerbestens kennen müsste, nicht unter Protest die Mütze an den Nagel hängt. Fehlt es da etwa an Zivilcourage?

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TODESFALL BEI MARSCH Kollabierter Soldat war erst zwei Wochen bei Bundeswehr

Beitrag von Moderator » 30.07.17

Die Welt
TODESFALL BEI MARSCH
Kollabierter Soldat war erst zwei Wochen bei Bundeswehr

Beim Fußmarsch, den ein Bundeswehr-Soldat nicht überlebte, waren zum Zeitpunkt seines Zusammenbruchs drei Kilometer absolviert.
Drei andere Soldaten brachen an dem Tag ebenfalls zusammen.

https://www.welt.de/politik/deutschland ... swehr.html

Ein Offiziersanwärter bricht nach einem Marsch von 3km, ohne Gepäck, zusammen. Der Marsch hat bei moderatem Fußgängertempo ca. 30min gedauert. Was haben diese jungen Menschen für eine Vorstellung über ihre eigene Leistungsfähigkeit, wenn sie freiwillig, den Beruf des Offiziers ergreifen wollen?

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