Wehrmacht und Bundeswehr

AfD Kreisverband Wolfenbüttel

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Re: Wehrmacht und Bundeswehr

Beitrag von Moderator » 21.07.20

Der Bundestagsabgeordnete Jens Kestner nimmt auf seiner Web-Seite ausführlich zum Thema KSK und BW Stellung

https://jenskestner.de/im-kampf-gegen-r ... der-reihe/


Jennermann
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Re: Wehrmacht und Bundeswehr

Beitrag von Jennermann » 20.07.20



POLITIK GEGEN DEN EIGENEN STAAT
Bundeswehr unerwünscht: Öffentliche Ablehnung und Gewalttaten gegen Soldaten

https://www.tichyseinblick.de/daili-es- ... -soldaten/
Allein im Jahr 2018 zählte das Verteidigungsministerium insgesamt 86 Anschläge und Straftaten gegen die Bundeswehr. Insbesondere die Partei die Linke versucht, jeden werbewirksamen öffentlichen Auftritt der Streitkräfte zu skandalisieren.

Die latente Antipathie gegenüber der Bundeswehr in Teilen der Gesellschaft manifestiert sich gelegentlich auch bei Repräsentanten des Staates, für dessen Sicherheit sie existiert. Die Berliner Bezirke Friedrichshain-Kreuzberg und Lichtenberg lehnten zum Beispiel im Juni das Angebot der Bundeswehr ab, den Gesundheitsämtern bei der Suche Kontaktpersonen von Corona-Infizierten zu helfen. Dafür gebe es keine mehrheitliche politische Unterstützung, so eine Sprecherin. Der Bezirk wolle dafür studentische Hilfskräfte einstellen. Die Empörung gegen solche Aktionen hielt sich im rot-rot-grün regierten Berlin in engen Grenzen

Auch die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft hat ihre ablehnende Haltung zur Präsenz des Militärs im Unterricht bereits vor langem geäußert (vgl. Bundestagsdrucksache 18/4516). Ende März 2019 hat auch der Landesparteitag der Berliner SPD eine Resolution verabschiedet, in der es heißt: „Es wird militärischen Organisationen untersagt, an Berliner Schulen für den Dienst und die Arbeit im militärischen Bereich zu werben“


braves Bürgerlein
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Re: Wehrmacht und Bundeswehr

Beitrag von braves Bürgerlein » 02.07.20

Bild

Das Kind mit dem Bade ausschütten:
„Teilauflösung“ des Kommandos Spezialkräfte (KSK)

https://www.tichyseinblick.de/meinungen ... aefte-ksk/
Der Verzicht auf im Ernstfall nötige „Krieger“ passt zur Wirtschaft ohne sichere Energieversorgung, zur Rückkehr zur Natur gegen diesselbe, zu Abiturnoten auf politische Zuteilung, zur einzigen „Waffe“ einer Politik des Gelddruckens und so weiter.

Das Kommando Spezialkräfte (KSK) der Bundeswehr wird radikal umgebaut oder womöglich in Kürze ganz aufgelöst. Vor allem soll das KSK kleiner und unselbständiger werden. So hat es die Leitung des Verteidigungsministeriums bereits am Dienstag, 30. Juni, den zuständigen Obleuten der Bundestagsfraktionen mitgeteilt. Von einer „letzten Chance“ des KSK ist die Rede. Am Mittwoch, 1. Juli, will Verteidigungsministerin Kram-Karrenbauer dazu vor die Öffentlichkeit treten.

Begründung: Der im KSK vereinzelt oder in größer Anzahl oder angeblich auftretende Rechtsextremismus sei „schnell und mit aller Konsequenz aus der Truppe zu entfernen und die Ermöglichung oder Begünstigung von Rechtsextremismus hart zu unterbinden.“

Es ist ein einmaliger und zugleich höchst bedenklicher Vorgang. Ohne jeden Zweifel hat keine Form von Extremismus (ob rechts oder links oder islamistisch) in der Bundeswehr etwas zu suchen. Entsprechende Vorfälle sind im konkreten Fall zu ahnden, ohne damit ganze Einheiten in Misskredit zu bringen. Indes wird auch hier wieder einmal wie schon zu Zeiten der vormaligen Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen das Kind mit dem Bade ausgeschüttet.

Man hat nichts daraus gelernt und zum Beispiel eine Eva Högl (SPD) zur Wehrbeauftragten gewählt, die bereits beim Amtsantritt nichts Besseres zu tun hatte, als sich mit Klagen über den angeblich ausgeprägten Rechtsextremismus in der Bundeswehr zu profilieren. Die „hohe“ Politik verneigt sich einmal mehr vor einem militant-pazifistischen Zeitgeist, dem alles im Zusammenhang mit Fragen der inneren (Polizei!) und äußeren Sicherheit (Bundeswehr) suspekt, ja gar widerwärtig ist.


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Verteidigungsministerium beschließt Teilauflösung des Spezialkräfteverbands KSK

Beitrag von Moderator » 01.07.20

Die Welt
Verteidigungsministerium beschließt Teilauflösung des Spezialkräfteverbands KSK
Nach Extremismusfällen wird das Kommando Spezialkräfte (KSK) umfassend reformiert. Nach WELT-Informationen werden Teile der Verbandsstruktur aufgelöst. Auch einen größeren Austausch mit anderen Heeresteilen soll es geben – die Abschottung der Eliteeinheit wird durchbrochen.

https://www.welt.de/politik/deutschland ... loest.html

Die Politiker der GroKo zerstören ihre Eliten. Nicht nur bei der Bundeswehr. Man kann gar nicht soviel fressen wie man kotzen möchte.


Jennermann
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Verteidigungsministerin von der Leyen hat komplett versagt

Beitrag von Jennermann » 27.06.20

braves Bürgerlein hat geschrieben:
20.06.20

Bild

Opposition stellt fest: Verteidigungsministerin von der Leyen hat komplett versagt
Sie funktioniert also doch, die Opposition im Bundestag. Von der Leyen, so stellen die vier Parteien fest, ist verantwortlich dafür, dass das Verteidigungsministerium mehr als 200 Millionen Euro für zweifelhafte Beraterverträge ausgab.

So hatte es sich die CDU/CSU/SPD-GroKo vorgestellt: Die vormalige Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU, Verteidigungsministerin von 2013 bis 2019) sollte aus dem Untersuchungsausschuss zur Berateraffäre ohne einen einzigen Kratzer auf ihrem hochpolierten Image hervorgehen und ihr seit Kindestagen einstudiertes Lächeln auch weiterhin als EU-Kommissionspräsidentin verbreiten dürfen. Ein Freispruch Erster Klasse sollte es werden, das wollte das GroKo-Vernebelungskartell so

Nun haben die vier Oppositionsparteien ihren „Job“ gemacht – und zwar ohne Ansehen der Person. Kernaussage bei allen: Von der Leyen kann sich nicht davonstehlen, sie trägt die Gesamtverantwortung dafür, dass nicht nur mehr als 200 Millionen für Beraterverträge ausgegeben wurden, sondern dass es bei der Vergabe der Verträge (Methode „Vetternwirtschaft“) auch nicht mit rechten Dingen zuging und die Beratung des Verteidigungsministeriums zu einer „Goldgrube“ für die Unternehmen McKinsey und Accenture wurde.

https://www.tichyseinblick.de/daili-es- ... t-versagt/

braves Bürgerlein
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Re: Wehrmacht und Bundeswehr

Beitrag von braves Bürgerlein » 20.06.20


Alles mal wieder „easy“? Es scheint längst alles vergessen, was vdL von gelöschten Handys bis hin zu staatsanwaltschaftlich widerlegten falschen Beschuldigungen auf dem Kerbholz hat.

Da sage mal einer, es herrsche kein Korpsgeist in der sogenannten GroKo. Da wirtschaftet eine Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) von Dezember 2013 bis Juni 2019 die Bundeswehr herunter, schränkt deren Einsatzfähigkeit mehr und mehr ein, bringt das hoch leistungsfähige Gewehr G36 samt Hersteller in Misskredit, unterstellt der Bundeswehr Haltungsprobleme, ruft zu „Säuberungen“ in Kasernen auf und haut mal so eben dreistellige Millionenbeträge für „Beraterverträge“ hinaus. Peanuts? Solche Unsummen liebt sie, jetzt sind aus dreistelligen Millionenbeträgen auf EU-Ebene drei- bis vierstellige Milliardenbeträge geworden. Das schmeichelt dem grenzenlosen Ego.

Wörtlich schreiben die Koalitionäre: vdL habe „kaum eine Entscheidungsvorlage zu den untersuchten Vorgängen selbst gezeichnet“. Und weiter: „Zwar wurde jedenfalls ihr Büro von den entscheidenden Vorgängen stets in Kenntnis gesetzt, die Entscheidungen selbst wurden aber häufig auf Ebene der Staatssekretäre getroffen.“ Also sind mal wieder andere schuld: Staatssekretäre, Generale usw. CDU/CSU/SPD sind damit brav auf eine Aussage der mittlerweile vormaligen Verteidigungsministerin hereingefallen, die in einer Anhörung vor dem Untersuchungsausschuss Mitte Februar 2020 meinte: Es seien Fehler passiert, aber vieles habe sich „unter ihrer Ebene“ abgespielt – im Maschinenraum des Ministeriums sozusagen.

https://www.tichyseinblick.de/daili-es- ... der-leyen/


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Jennermann
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Re: Wehrmacht und Bundeswehr

Beitrag von Jennermann » 15.06.20



Wehrbeauftragte beklagt rechtsextreme Strukturen bei Bundeswehr
Die neue Wehrbeauftragte des Bundestags, Eva Högl, hat rechtsextreme Strukturen bei der Bundeswehr beklagt. „Es sind mehr als Einzelfälle“, sagte die SPD-Politikerin am Samstag im RBB-Inforadio. „Es gibt auch Strukturen und Netzwerke in der Bundeswehr, die rechtsextrem sind, wo es rassistische Übergriffe gibt.“ Dies müsse „erstens gründlich aufgeklärt werden, und zweitens muss jetzt auch schnell gehandelt werden“.

https://www.welt.de/politik/deutschland ... swehr.html

Die Anwältin der Soldaten wird zur Anklägerin. Tolle Entwicklung und erst wenige Tage im Dienst..,, Wer zum Bund geht oder Polizist wird und für diesen Staat den Kopf hinhält, ist zu bedauern...
Armin O.




neki
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Re: Wehrmacht und Bundeswehr

Beitrag von neki » 26.05.20



EIN FLUGZEUG, DAS NIEMAND MEHR BRAUCHT
Deutsche Schlafmützen und das Ende des offenen Himmels


Deutschland offenbart beim Open-Skies-Abkommen mal wieder seine militärische Belanglosigkeit. Während die Amerikaner mit dem Ausstieg drohen, weil die Russen das System missachten, präsentieren die Deutschen mit jahrzehntelanger Verzögerung ein Flugzeug, das niemanden mehr interessiert.

Deutschland schießt mal wieder den Vogel dabei ab: Eine Jahrzehnte zu spät kommende technische Superlösung, an der die Zeit schlicht vorbei gegangen ist. Auch daran zeigt sich mal wieder die Krux deutscher Rüstung: In den politischen Gremien werden Vorschläge Jahre um Jahre hin- und hergekaut; wenn die endlich zu Potte gekommen sind, fangen die Militärs an, technische Superlösungen zu spezifizieren, die Industrie klatscht in die Hände. Bis einsatzreifes Gerät endlich um die Kurve kommt, passt die Lösung nicht mehr zum Ausgangsproblem.

In den Medien wird währenddessen zwar ausgiebig über Donald Trump als Master of Disaster geschimpft, die deutsche Schlafmützigkeit aller Ebenen wird nicht mal wahrgenommen. Wie leicht lebt es sich doch mit einem etablierten Feindbild.


https://www.tichyseinblick.de/meinungen ... n-himmels/

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