Wehrmacht und Bundeswehr

AfD Kreisverband Wolfenbüttel

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braves Bürgerlein
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Re: Wehrmacht und Bundeswehr

Beitrag von braves Bürgerlein » 02.07.20

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Das Kind mit dem Bade ausschütten:
„Teilauflösung“ des Kommandos Spezialkräfte (KSK)

https://www.tichyseinblick.de/meinungen ... aefte-ksk/
Der Verzicht auf im Ernstfall nötige „Krieger“ passt zur Wirtschaft ohne sichere Energieversorgung, zur Rückkehr zur Natur gegen diesselbe, zu Abiturnoten auf politische Zuteilung, zur einzigen „Waffe“ einer Politik des Gelddruckens und so weiter.

Das Kommando Spezialkräfte (KSK) der Bundeswehr wird radikal umgebaut oder womöglich in Kürze ganz aufgelöst. Vor allem soll das KSK kleiner und unselbständiger werden. So hat es die Leitung des Verteidigungsministeriums bereits am Dienstag, 30. Juni, den zuständigen Obleuten der Bundestagsfraktionen mitgeteilt. Von einer „letzten Chance“ des KSK ist die Rede. Am Mittwoch, 1. Juli, will Verteidigungsministerin Kram-Karrenbauer dazu vor die Öffentlichkeit treten.

Begründung: Der im KSK vereinzelt oder in größer Anzahl oder angeblich auftretende Rechtsextremismus sei „schnell und mit aller Konsequenz aus der Truppe zu entfernen und die Ermöglichung oder Begünstigung von Rechtsextremismus hart zu unterbinden.“

Es ist ein einmaliger und zugleich höchst bedenklicher Vorgang. Ohne jeden Zweifel hat keine Form von Extremismus (ob rechts oder links oder islamistisch) in der Bundeswehr etwas zu suchen. Entsprechende Vorfälle sind im konkreten Fall zu ahnden, ohne damit ganze Einheiten in Misskredit zu bringen. Indes wird auch hier wieder einmal wie schon zu Zeiten der vormaligen Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen das Kind mit dem Bade ausgeschüttet.

Man hat nichts daraus gelernt und zum Beispiel eine Eva Högl (SPD) zur Wehrbeauftragten gewählt, die bereits beim Amtsantritt nichts Besseres zu tun hatte, als sich mit Klagen über den angeblich ausgeprägten Rechtsextremismus in der Bundeswehr zu profilieren. Die „hohe“ Politik verneigt sich einmal mehr vor einem militant-pazifistischen Zeitgeist, dem alles im Zusammenhang mit Fragen der inneren (Polizei!) und äußeren Sicherheit (Bundeswehr) suspekt, ja gar widerwärtig ist.


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Verteidigungsministerium beschließt Teilauflösung des Spezialkräfteverbands KSK

Beitrag von Moderator » 01.07.20

Die Welt
Verteidigungsministerium beschließt Teilauflösung des Spezialkräfteverbands KSK
Nach Extremismusfällen wird das Kommando Spezialkräfte (KSK) umfassend reformiert. Nach WELT-Informationen werden Teile der Verbandsstruktur aufgelöst. Auch einen größeren Austausch mit anderen Heeresteilen soll es geben – die Abschottung der Eliteeinheit wird durchbrochen.

https://www.welt.de/politik/deutschland ... loest.html

Die Politiker der GroKo zerstören ihre Eliten. Nicht nur bei der Bundeswehr. Man kann gar nicht soviel fressen wie man kotzen möchte.


Jennermann
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Verteidigungsministerin von der Leyen hat komplett versagt

Beitrag von Jennermann » 27.06.20

braves Bürgerlein hat geschrieben:
20.06.20

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Opposition stellt fest: Verteidigungsministerin von der Leyen hat komplett versagt
Sie funktioniert also doch, die Opposition im Bundestag. Von der Leyen, so stellen die vier Parteien fest, ist verantwortlich dafür, dass das Verteidigungsministerium mehr als 200 Millionen Euro für zweifelhafte Beraterverträge ausgab.

So hatte es sich die CDU/CSU/SPD-GroKo vorgestellt: Die vormalige Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU, Verteidigungsministerin von 2013 bis 2019) sollte aus dem Untersuchungsausschuss zur Berateraffäre ohne einen einzigen Kratzer auf ihrem hochpolierten Image hervorgehen und ihr seit Kindestagen einstudiertes Lächeln auch weiterhin als EU-Kommissionspräsidentin verbreiten dürfen. Ein Freispruch Erster Klasse sollte es werden, das wollte das GroKo-Vernebelungskartell so

Nun haben die vier Oppositionsparteien ihren „Job“ gemacht – und zwar ohne Ansehen der Person. Kernaussage bei allen: Von der Leyen kann sich nicht davonstehlen, sie trägt die Gesamtverantwortung dafür, dass nicht nur mehr als 200 Millionen für Beraterverträge ausgegeben wurden, sondern dass es bei der Vergabe der Verträge (Methode „Vetternwirtschaft“) auch nicht mit rechten Dingen zuging und die Beratung des Verteidigungsministeriums zu einer „Goldgrube“ für die Unternehmen McKinsey und Accenture wurde.

https://www.tichyseinblick.de/daili-es- ... t-versagt/

braves Bürgerlein
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Re: Wehrmacht und Bundeswehr

Beitrag von braves Bürgerlein » 20.06.20


Alles mal wieder „easy“? Es scheint längst alles vergessen, was vdL von gelöschten Handys bis hin zu staatsanwaltschaftlich widerlegten falschen Beschuldigungen auf dem Kerbholz hat.

Da sage mal einer, es herrsche kein Korpsgeist in der sogenannten GroKo. Da wirtschaftet eine Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) von Dezember 2013 bis Juni 2019 die Bundeswehr herunter, schränkt deren Einsatzfähigkeit mehr und mehr ein, bringt das hoch leistungsfähige Gewehr G36 samt Hersteller in Misskredit, unterstellt der Bundeswehr Haltungsprobleme, ruft zu „Säuberungen“ in Kasernen auf und haut mal so eben dreistellige Millionenbeträge für „Beraterverträge“ hinaus. Peanuts? Solche Unsummen liebt sie, jetzt sind aus dreistelligen Millionenbeträgen auf EU-Ebene drei- bis vierstellige Milliardenbeträge geworden. Das schmeichelt dem grenzenlosen Ego.

Wörtlich schreiben die Koalitionäre: vdL habe „kaum eine Entscheidungsvorlage zu den untersuchten Vorgängen selbst gezeichnet“. Und weiter: „Zwar wurde jedenfalls ihr Büro von den entscheidenden Vorgängen stets in Kenntnis gesetzt, die Entscheidungen selbst wurden aber häufig auf Ebene der Staatssekretäre getroffen.“ Also sind mal wieder andere schuld: Staatssekretäre, Generale usw. CDU/CSU/SPD sind damit brav auf eine Aussage der mittlerweile vormaligen Verteidigungsministerin hereingefallen, die in einer Anhörung vor dem Untersuchungsausschuss Mitte Februar 2020 meinte: Es seien Fehler passiert, aber vieles habe sich „unter ihrer Ebene“ abgespielt – im Maschinenraum des Ministeriums sozusagen.

https://www.tichyseinblick.de/daili-es- ... der-leyen/


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Jennermann
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Re: Wehrmacht und Bundeswehr

Beitrag von Jennermann » 15.06.20



Wehrbeauftragte beklagt rechtsextreme Strukturen bei Bundeswehr
Die neue Wehrbeauftragte des Bundestags, Eva Högl, hat rechtsextreme Strukturen bei der Bundeswehr beklagt. „Es sind mehr als Einzelfälle“, sagte die SPD-Politikerin am Samstag im RBB-Inforadio. „Es gibt auch Strukturen und Netzwerke in der Bundeswehr, die rechtsextrem sind, wo es rassistische Übergriffe gibt.“ Dies müsse „erstens gründlich aufgeklärt werden, und zweitens muss jetzt auch schnell gehandelt werden“.

https://www.welt.de/politik/deutschland ... swehr.html

Die Anwältin der Soldaten wird zur Anklägerin. Tolle Entwicklung und erst wenige Tage im Dienst..,, Wer zum Bund geht oder Polizist wird und für diesen Staat den Kopf hinhält, ist zu bedauern...
Armin O.




neki
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Re: Wehrmacht und Bundeswehr

Beitrag von neki » 26.05.20



EIN FLUGZEUG, DAS NIEMAND MEHR BRAUCHT
Deutsche Schlafmützen und das Ende des offenen Himmels


Deutschland offenbart beim Open-Skies-Abkommen mal wieder seine militärische Belanglosigkeit. Während die Amerikaner mit dem Ausstieg drohen, weil die Russen das System missachten, präsentieren die Deutschen mit jahrzehntelanger Verzögerung ein Flugzeug, das niemanden mehr interessiert.

Deutschland schießt mal wieder den Vogel dabei ab: Eine Jahrzehnte zu spät kommende technische Superlösung, an der die Zeit schlicht vorbei gegangen ist. Auch daran zeigt sich mal wieder die Krux deutscher Rüstung: In den politischen Gremien werden Vorschläge Jahre um Jahre hin- und hergekaut; wenn die endlich zu Potte gekommen sind, fangen die Militärs an, technische Superlösungen zu spezifizieren, die Industrie klatscht in die Hände. Bis einsatzreifes Gerät endlich um die Kurve kommt, passt die Lösung nicht mehr zum Ausgangsproblem.

In den Medien wird währenddessen zwar ausgiebig über Donald Trump als Master of Disaster geschimpft, die deutsche Schlafmützigkeit aller Ebenen wird nicht mal wahrgenommen. Wie leicht lebt es sich doch mit einem etablierten Feindbild.


https://www.tichyseinblick.de/meinungen ... n-himmels/

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Bundeswehr, Wehrmacht, Kriegsgeschichte und Tradition

Beitrag von Moderator » 19.05.20

Als wir, sogenannte ungediente Freiwillige, im Juni 1956 die Eidesformel nachsprachen, schworen, der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und unser Land nötigenfalls tapfer verteidigen zu wollen, geschah es auch in der Überzeugung, uns einem demokratischen Rechtsstaat zu verpflichten.

Vielen unseres Jahrgangs von Ungedienten war der 2. Weltkrieg noch in z.T. schrecklicher Erinnerung, mancher hatte im Familienkreis schmerzhafte Auseinandersetzung mit heimgekehrten Kriegsteilnehmern erlebt, gipfelnd im Vorwurf, Hitler nicht verhindert zu haben.

Und wenigen stand damals Sachliteratur über die Vorgeschichte des Dritten Reiches - wie beispielsweise 1939 Der Krieg, der viele Väter hatte Der lange Anlauf zum Zweiten Weltkrieg von General a.D. Gerd Schultze-Rhonhof - zur Verfügung.

Und manchen fehlt heute noch der Zugang zur jüngeren Geschichte, wie die Ansprache von Bundespräsident Steinmeier am 8. Mai d.J. beweist, den eigenen Amtsvorgänger Theodor Heuss ignorierend, der in seiner Abschlußrede vor dem Parlamentarischen Rat am 8. Mai 1949 sagte:

„Im Grunde genommen bleibt dieser 8. Mai 1945 die tragischste und fragwürdigste Paradoxie der Geschichte für jeden von uns. Warum denn? Weil wir erlöst und vernichtet in einem gewesen sind.“

Doch gestehe auch ich meine Lücken:

Erst in dieser Woche habe ich aus der Hand von Vater Barnstorf-Brandes Die Verdammte Pflicht Erinnerungen 1932 bis 1945 – Zeitgeschichte von Alexander Stahlberg in die Hand bekommen; in seiner Rezension schreibt Altbundespräsident Richard v. Weizsäcker: … Das ganze Buch ist für mich von unschätzbarem Wert. Es schildert die Zeit, die mich geprägt hat. … enthält es gerade für mich eine Fülle von Beschreibungen und Einsichten, die mir neu sind.“

Bevor man also Urteile, Bewertungen oder Einschätzungen abgibt, sollte sich jeder urteilsfähig machen, sollte beispielsweise wissen, wer der Oberleutnant der Wehrmacht war, dessen Konterfei in „seiner“ Helmut-Schmidt- Universität hängt, bevor man u.a. dieses Bild im Zuge des Feldzuges wider die Tradition der Beseitigung durch den Generalinspekteur der Bw. freigibt.
Denn ohne den Versailler Diktatfrieden wäre nach allgemeiner Auffassung (vielleicht nicht des amtierenden Bundespräsidenten?) Deutschland ein Drittes Reich erspart geblieben!



Die CORONA-Ruhe ausnutzend werde ich mich demnächst auch an das Buch meines alten Staatssekretärs aus dem BMVg, Willy Wimmer, Und immer wieder Versailles heranwagen.

Auf der sogenannten Stabsakademie haben wir uns im Fach Kriegsgeschichte seinerzeit natürlich auch mit dem 1.Weltkrieg, seiner Vorgeschichte und den Folgen beschäftigt. Damals repräsentierte der Hamburger Professor Fritz Fischer die unwidersprochene Lehrmeinung der deutschen Alleinschuld an diesem Krieg.







In seinem Buch mit dem Titel Griff nach der Weltmacht begründete er seine These.

Und erst der britisch australische Historiker Christopher Clark hat mit seiner Arbeit „Die Schlafwandler; Wie Europa in den Ersten Weltkrieg zog“ das festgefügte Vorurteil ein wenig erschüttert.

Deshalb bin ich dem Magazin CATO für einen Artikel im Februar-Heft mit dem Titel Fritz Fischers langer Schatten von Karlheinz Weissman sehr dankbar!
Unter Bezug auf einen Beitrag in der Welt am Sonntag benennt Weissmann den ersten großen geschichtspolitischen Konflikt nach 1945, die sogenannte Fischer-Kontroverse.

Und er ergänzt: Fischers Kernthese in seinem Buch laute, daß „die alliierte Behauptung einer Alleinschuld Deutschlands im Kern zutreffe – eine Sichtweise, die bis dahin von den meisten deutschen Historikern abgelehnt worden war. Sie folgten im wesentlichen Gerhard Ritter, …, der ausdrücklich festhielt, daß Hitler zwar den Zweiten Weltkrieg ausgelöst habe, aber dieser Zweite Weltkrieg so wenig wie die Machtübernahme ohne den Versailler Vertrag verstanden werden könne, dessen empörende Härte von den Siegern mit dem unzutreffenden Hinweis auf die deutsche Kriegsschuld gerechtfertigt wurde. ...“



Zwei weitere Stichworte enthält Weissmanns Artikel, die das Interesse des historisch interessierten Lesers wecken müssen, nämlich „Historikerstreit“ und „Urkatastrophe“ (George F. Kennan).

Wer sich weiter kundig machen will, gebe bei Google ein:

„ karlheinz weißmann Fritz Fischers langer Schatten“ und rufe dann im Forum

Dr. Curios Analyse von Steinermeiers Rede zum 8. Mai 2020 auf!

Friedrich-Wilhelm Schaeper

neki
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Re: Wehrmacht und Bundeswehr

Beitrag von neki » 11.05.20






Genossin Eva Högl musste unbedingt versorgt werden. Högl, eine Rechtspolitikerin, die gern Justizministerin geworden wäre, aber von Franziska Giffey, die auch aus Berlin stammt, verdrängt wurde, musste unbedingt bedient werden. Zwar hat Högl keinerlei Expertise in Sachen Bundeswehr, aber darauf kommt es eben schon lange nicht mehr an. Die Entscheidung Högl zur Wehrbeauftragten zu machen zeugt auch von einem verstörenden Desinteresse der Regierungspartei SPD an der Bundeswehr.

Hans-Peter Bartels war ein ausgezeichneter Wehrbeauftragter! Er genoss hohes Ansehen in der "Truppe", für die er sich jahrelang kompetent einsetzte. Statt ihm, wird jetzt eine Frau Wehrbeauftragte, die bisher durch NICHTS unter Beweis gestellt hat, dass sie zur Bundeswehr im Allgemeinen und zur speziellen Aufgabe des Wehrbeauftragten irgendeine Qualifikation zu bieten hat. Diese Besetzung disqualifiziert aber nicht nur die neue Amtsträgerin, sondern vor allem die Regierungskoalition, die offen demonstriert, dass es um Postengeschacher und nicht um die Sache geht. Ein trauriger Tag für die Bundeswehr, ein weiterer für unsere parlamentarische Demokratie...


https://www.welt.de/politik/deutschland ... l#Comments

Jennermann
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Re: Wehrmacht und Bundeswehr

Beitrag von Jennermann » 10.05.20

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Eva Högl als Wehrbeauftragte – Was will man der Bundeswehr noch alles zumuten?
www.tichyseinblick.de/kolumnen/josef-kr ... s-zumuten/
Nach von der Leyen und Kramp-Karrenbauer als CDU-Ministerinnen kommt nun die nächste personelle Zumutung für die Bundeswehr. Die SPD jagt den renommierten Wehrbeauftragten Bartels (SPD) vom Hof und ersetzt ihn durch Eva Högl, der jegliche Expertise fehlt.

Die SPD – die einzige Partei, die es schafft, größtmögliche Inkompetenz in höchste Ämter zu hieven! Siehe Maas, Giffey, Esken, usw.


Falls sich jemand fragte, was Frau Högl zur Wehrbeauftragten qualifiziert: die Lust am Töten vielleicht?
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https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna


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