+++ Besuch der gekündigten Flüchtlings- Sammelunterkunft in Hornburg. Höhe der Kosten für die Renovierungsarbeiten noch nicht kalkulierbar +++

Schladen- Werla/ Hornburg. 30.10.2025

Rausgerissene Schalter und Steckdosen, fehlende Rauchmelder, verschlissene Tapeten, beschädigte Türen, Löcher in den PVC- Fußbodenbelägen, sowie eine noch nicht kalkulierbare Schadenhöhe zu Lasten der steuerzahlenden Bürger. Das waren die Eindrücke, die die Teilnehmer der Besichtigung der gekündigten Flüchtlings- Sammelunterkunft in Hornburg mitnehmen mussten.

Auf Anfrage von Ratsmitglied Jens Glinka (AfD) lud die Verwaltung der Gemeinde Schladen- Werla die Mitglieder des Ausschusses für Schule, Jugend, Senioren, Sport und Integration zur Besichtigung der gekündigten Flüchtlings- Sammelunterkunft in Hornburg ein. Hintergrund der Anfrage war die Aussage der Verwaltung, dass es eine „Herausforderung darstelle“ die jetzt gekündigte Sammelunterkunft zu renovieren, um diese wieder bewohnbar zu machen.

Neben Jens Glinka von der AfD folgten seitens der SPD-Fraktion lediglich zwei Vertreter der Einladung zur Besichtigung der Sammelunterkunft. Von der Gruppe CDU/Freie Wähler im Rat der Gemeinde Schladen- Werla nahm kein Vertreter den vor Ort Termin wahr.

„Menschlich gesehen ist es mir völlig unverständlich das sogenannte Schutzsuchende, den Ihnen zur Verfügung gestellten Wohnraum derart mutwillig beschädigen. Wohnraum, der diesen Menschen durch Steuern und Abgaben unserer Bürger finanziert wurde und Ihnen Obdach und Schutz geboten hat.  

Politisch gesehen erwarte ich von der Gemeindeverwaltung Kontakt mit den zuständigen Ämtern und Behörden aufzunehmen, den Sachverhalt darzulegen und prüfen zu lassen, ob und inwieweit es die gesetzlichen Regelungen ermöglichen den Verursachern der Schäden Leistungen zu kürzen, oder diese bei den anstehenden Renovierungsarbeiten zur Mitarbeit zu verpflichten. So könnte der finanzielle Schaden, dessen Kosten sich vermutlich auf einen mittleren fünfstelligen Euro- Bereich belaufen dürften, abgemildert werden. Unnötige Ausgaben, die sich unsere stark verschuldete Gemeinde eigentlich nicht leisten kann! Steuergeld, das im Haushalt an anderen Stellen fehlen wird, um es im Sinne unserer Bürger einzusetzen“, gab Jens Glinka im Gespräch am Ende der Besichtigung gegenüber der Teilnehmergruppe zu verstehen.

Die gekündigte Flüchtlings- Sammelunterkunft in Hornburg

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