Unser Mann für Berlin: Dr. Manfred Wolfrum

Unser Mann für Berlin: Dr. Manfred Wolfrum

Unser Mann für Berlin: Dr. Manfred Wolfrum

Am 29. April hat die AfD die Aufstellungsversammlung der Mitglieder im Bundestagswahlkreis 49 durchgeführt.

Als Direktkandidat für die Wahl im September wurde Dr. Manfred Wolfrum aus Wolfenbüttel gewählt.


Mein Name ist Manfred Wolfrum. Ich bin 70 Jahre alt, niedergelassener Radiologe und Facharzt für Nuklearmedizin. Speziell für Sie, liebe Wählerinnen und Wähler, habe ich ein kurzes Video mit einer Grußansprache von mir aufzeichnen lassen und Ihnen im Folgenden meinen ausführlichen Lebenslauf aufgeschrieben:

Herkunft
Geboren bin ich am 27.8.1946 in Wölbattendorf einem kleinen Bauerndorf im fränkischen Vogtland. Dort herrschte damals ziemliche Armut. Die nächste Stadt ist Hof, etwa 5 km entfernt. 2 x täglich fuhr der Bus. Ich habe noch zwei jüngere Brüder, wovon der ältere später den Gast- und Bauernhof übernommen hat.

Soziales Umfeld
Meine Eltern hatten einen kleinen Bauernhof mit 12 Hektar und ein paar Kühen, Schweinen, Hühnern, saisonal auch Enten und Gänse. Verbunden damit war eine von zwei kleinen Dorfgaststätten, wo bei Bier und Vesper die neuesten Neuigkeiten ausgetauscht und alte Kamellen besprochen wurden.

Volksschule
1952 kam ich in die einklassige Volksschule, wo ich  - nachdem ich Lesen und Schreiben gelernt hatte – mich bald für die Lernstoffe der höheren Klassen interessierte und diese wissbegierig aufnahm. Nach 4 Jahren Volksschule beschossen der Dorfschullehrer und meine Eltern, dass ich noch ein 5. Volksschuljahr absolvieren solle, damit ich in "der Stadt" besser mithalte.

Gymnasium
Im ersten Jahr gab es eine einwöchige Klassenfahrt an die Nordsee bei Wilhelmshaven. Ich musste zu Hause bleiben, weil meine Eltern die 50,- DM Beitrag nicht übrig hatten. Das Meer habe ich erstmalig mit 19 Jahren gesehen. Von 1957 bis 1964 fuhr ich dann täglich mit dem Rad zur Schule. Die naturwissenschaftlichen Fächer waren meine Stärke, da brauchte ich nicht viel zu tun.
Nach 9 Jahren legte ich ein passables bayerisches Abi ab.

Arbeit und Mitarbeit als Kind
Als ich mit vier einen Backstein tragen konnte, trug ich ihn zur Baustelle. Als ich eine Karre schieben konnte, schob ich sie. Alle arbeiteten immer mit. Der Begriff Kinderarbeit war damals noch nicht negativ besetzt. In den meisten Ferien nahm ich einen Ferienjob an, um etwas Geld zu verdienen.  Zu Hause machte ich alles: Heu laden, Mähdrescher fahren, Kühe melken (mit Hand oder Maschine), Schweine misten, Hühner schlachten, Gänse rupfen. Meine Eltern waren tagsüber draußen auf dem Feld und ich versorgte die Tagesgäste in der Wirtschaft mit Bier und kleinen Speisen, während ich meine Schularbeiten machte. So war ich bald ein geachteter Skat-, Schafskopf- und Tarockspieler.

Berufswahl
Junge aufgeschlossene Pastoren machten eine gute Jugendarbeit im Dorf. Ab 14. Lebensjahr machte ich regelmäßig Kindergottesdienst und es stand fest, dass ich Pastor werden würde. Mit 18 machte ich meinen ersten „Urlaub“ als christlicher Ferienonkel am Dachstein. Meine Mutter und ich waren stolz, dass ich statt Ausgaben täglich 5,- DM Vergütung erhielt.
Nach dem guten Ergebnis meiner Musterung beim Bund war es unausweichlich, dass ich glaubte, Starfighterpilot werden  zu müssen. Glückhaft erhielt ich meine bereits eingereichte Bewerbung noch einmal zurück, als die ersten Maschinen abstürzten. So konnte ich frei entscheiden, das zu studieren, worauf wir stehen oder das, was in uns ist, also zwischen Geologie und Medizin. Es war Medizin.

Studium
Es gab schon Numerus Clausus. Ich erhielt sofort einen Studienplatz für Medizin an der Ruprecht-Carola-Universität zu Heidelberg.
1969 begann ich ein Zweitstudium für Chemie und war von 1970 – 1972  an einer wissenschaftlichen Arbeit am Institut für Biochemie beteiligt.
Im Dezember 1972 legte ich das Med. Staatsexamen in Heidelberg mit der Note gut ab. Das Chemiestudium lief in der Zeit weiter.

Beruf
1973 und 1974 war ich 12 Monate als Medizinalassistent in den Fächern Kinderheilkunde; Innere Medizin und Chirurgie tätig und erhielt am 25.06.1974 die Approbation als Arzt, also die Vollzulassung.

Ich zog dann nach Wolfenbüttel, wo ich vom 01.08.1974 - 31.03.1975 als Assistenzarzt im Krankenhaus Wolfenbüttel eine Ausbildung in Chirurgie absolvierte.

Dann musste ich zum Bund (W15) und war vom 1.4.1975 bis 30.6.1976 Stabsarzt im Range eines Hauptmannes in der Sanitätsgruppe Braunschweig. Ich versorgte medizinisch auch die dortige Eliteeinheit FSK 100, was nach sich zog, dass ich Fallschirmspringer und Skiausbildungsleiter wurde.
Da sich zwischenzeitlich meine Spezialisierung zur Radiologie herauskristallisiert hatte, war ich noch einmal  vom 1.7.1976 bis 31.1.1977 in der Anästhesie in WF tätig, um später für Notfallmaßnahmen ausreichend gerüstet zu sein.

Am 1.02.1977 begann ich die Weiterbildung in der Abteilung für Radiologie und Nuklearmedizin im Klinikum Braunschweig, Salzdahlumerstraße.
Dort begann ich auch mein Dissertationsprojekt über mehr als 1000 selbst durchgeführte Vertebralis-Angiografien.
Am 01.07.1979 wechselte ich in die Radio-Onkologische Abteilung im Klinikum Braunschweig Celler Straße mit Bettenstation.
Dort wurde ich am 1. 3.1980 zum Oberarzt ernannt.
Am 4.2.1982 erhielt ich die Facharztanerkennung für Radiologie.
Vom 01.07.1982 - 31. 12.1983 ging ich als Leitender Abteilungarzt an die Klinik Dr. Hancken in Stade, wo ich damals schon an einer sehr modernen Geräteausstattungarbeiten konnte.
Am 22.08.1983 erhielt ich die „Fachkunde Nuklearmedizin“.

Am 16.02.1984 wurde ich mit meiner angiografischen Doktorarbeit promoviert.

Mit dem Ziel, dort Chefarzt zu werden wechselte ich dann am 1.1.1984 als Oberarzt in die  Radiologischen und Nuklearmedizinischen Abteilung im Städtischen Krankenhaus  Wolfenbüttel und wurde gleichzeitig Leitender Abteilungsarzt der dortigen Nuklearmedizin.

Vom 01.04.1985 - 30.09.1993 war ich dann Chefarzt in der radiologischen und nuklearmedizinischen Abteilung im Städtischen Krankenhaus Wolfenbüttel.

03.6.1991 erhielt ich von der Bezirksregierung Braunschweig die Ermächtigung für Strahlenschutzüberwachung nach § 71 der Strahlenschutzverordnung.
Am  01.10.1993 erfolgte meine  Niederlassung in meiner Praxis für Radiologie und Nuklearmedizin in Wolfenbüttel in der Breiten Herzogstraße Nr. 23.

Am 10. 09.1997 erhielt ich die zusätzliche Anerkennung als Facharzt für Nuklearmedizin.
Ich absolvierte mehr als 7 Strahlenschutzkurse, wodurch ich mich auf alles, was mit Strahlen zu tun hat, spezialisiert habe.

2011 zog ich dann, jetzt mit mehreren jungen Kollegen, mit der Praxis in ein neues Gebäude am Monplaisir 3 in Wolfenbüttel um.
2013 beendete ich meine kassenärztliche Tätigkeit und Anfang 2015 trat ich in das Rentenalter ein.

Privates
1973 habe ich geheiratet. Aus meiner Ehe habe ich 3 Kinder und inzwischen 4 Enkel.
Seit ca. 15 Jahren bin ich neu liiert.

Nach 35 Jahren Wohnen auf einem Bauernhof in Dettum bin ich vor 3 Jahren in die Stadt Wolfenbüttel umgezogen.

Politik
In Dettum war ich eine Zeitlang für die CDU kommunalpolitisch tätig, auch einmal für einige Monate stellvertretender Bürgermeister.
Sehr eingesetzt habe ich mich dort für den Verein zur „Erhaltung der alten Bockwindmühle“.

Die politischen Verhältnisse, zuletzt der Ausspruch von Finanzminister Schäuble "In der AfD sind ja lauter Nationalsozialisten" bewegten mich, im Sommer 2016 in die AfD einzutreten und auch gleich für die regionale Ratsarbeit zu kandidieren.
Mit einem beachtlichen Ergebnis habe ich je ein Mandat für den Stadtrat und den Kreistag erhalten.

Gern können Sie mir per E-Mail schreiben: manfred.wolfrum@afd-wolfenbuettel.de  |  Sie finden uns auf Facebook unter https://www.facebook.com/AfDFraktionSGElmAsse/

Bitte unterstützen Sie meine Arbeit durch eine Spende an den AfD Kreisverband Wolfenbüttel,
IBAN: DE81270325000000007941, Verwendungszweck: Wahlkampfspende Dr. Manfred Wolfrum.

Vielen Dank.

 

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