Pogromnacht - Instrumentalisierung durch den Bürgermeister

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kdheid
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Pogromnacht - Instrumentalisierung durch den Bürgermeister

Beitrag von kdheid » 13.11.18

„Wolfenbütteler denken an die Reichspogromnacht“

politischer Missbrauch und Instrumentalisierung durch den Bürgermeister

Eine Fortsetzung vieler Unverschämtheiten: die Fraktion der AfD im Rat der Stadt hat, anders als der Herr Bürgermeister Pink und dessen ideologisch belasteten Genossen, keine Inszenierung aus dem Gedenken zur Reichspogromnacht gemacht. Dass der Bürgermeister es mal wieder nicht lassen kann, das angebliche Gedenken an unsägliches Leid der Pogrome gegen die Juden, zu einem Schlag gegen die AfD zu nutzen, ist typisch für krampfhafte Versuche, Andersdenkende zu stigmatisieren. Nicht nur die politische Fehleinschätzung seines langjährigen ehemaligen Parteigenossen, der nach Jahrzehnten, genauso wie er, der CDU den Rücken gekehrt hat und dessen nazifreier Leumund somit eigentlich offenbar ist, ist hier zu kritisieren. Denn Alexander Gauland hat im Kontext zum „Vogelschiss“ klargestellt, wie abscheulich er diese Naziverbrechen findet und keineswegs die Shoa herabgewürdigt. Im Gegensatz dazu ist sich Bürgermeister Pink nicht zu schade, zuzulassen, dass die abscheulichen Verbrechen des Dritten Reiches verharmlost und heruntergespielt werden. Er toleriert, dass Mitglieder seiner Entourage, also seines engsten Freundeskreises, in seiner unmittelbaren Gegenwart lauthals unbescholtene Wolfenbütteler Mitbürger lauthals als „Nazi“ beschimpfen können und denkt nicht daran, sich davon zu distanzieren oder dafür zu entschuldigen, so dass der hochkriminelle Aspekt des Begriffes „Nazi“, durch zunehmende inflationäre Verwendung erheblich beschönigt wird.

Der Bürgermeister erkennt nicht, dass in Deutschland wieder judenfeindliche Ausschreitungen nicht nur zunehmen, sondern bereits fest durch die gewollte islamische Zuwanderung etabliert sind und tagtäglich stattfinden. Es war außerdem nicht die AfD, die auf der Straße des 17. Juni laut „Juden ins Gas“ skandierte und einem Kippa-Träger in Berlin den Gürtel auf den Kopf geschlagen hat, sondern Menschen, die auch von Herrn Pink als islamische Zuwanderer hofiert werden! Er bekämpft Politiker, die den Rechtsstaat gegen einen judenfeindlichen Islam verteidigen. Es ist schändlich und wahrheitsfeindlich, dass er für den neuen Antisemitismus in erster Linie die islamkritische AfD verantwortlich macht. Eine islamkritische Partei oder deren Mitglieder sind nicht antisemitisch, sondern stehen für einen gerechten Staat, der nicht zulassen sollte, dass sich Juden in Deutschland vor einem wachsenden Pöbel judenfeindlicher Radikal-Islamisten fürchten müssen. Die Realität geht an den Politikern vorbei, die den Gedenktag lieber instrumentalisieren, statt aktiv für Gerechtigkeit zu kämpfen! Somit spricht die AfD dem Bürgermeister und den mit ihm wetternden Gesinnungsgenossen jegliches Recht ab, eine Alternative für ein besseres Deutschland anzugreifen!

Vertreter der AfD als „Scharlatane“ zu bezeichnen, ist an sich schon ein Beweis fehlender politischer Qualifizierung. Ihnen jedoch zu unterstellen, dass sie das Verbrechen an den Juden relativieren, ist frech, unverfroren und schädlich für jedes politische Miteinander. Wenn Herr Pink meint, mit dieser Hetze Stimmung machen zu müssen, weil er seine eigene politische Heimat verlassen hat und nun offenbar orientierungslos im politischen Nirvana umherirrt, vergisst er dabei, dass er als Bürgermeister noch immer eine Vorbildfunktion innehat, die mehr Gespür für Geschichte und politischen Realismus erfordert.

Herr Pink möge doch darüber nachdenken, dass er, sofern er sein Amt nicht mehr als Vorbild ausüben kann, zurücktreten sollte, um jenen Platz zu machen, die besser differenzieren können. Ihm jedenfalls ist diese Qualifikation vollkommen abhanden gekommen, wie seine kruden Wort einmal mehr deutlich zeigen. Ein Gedenktag sollte zum Gedenken genutzt werden – und nicht zur Instrumentalisierung. Es bleibt zu hoffen, dass Herr Pink kein weiteres Mal Gelegenheit bekommt, an diesem Gedenktag sein politisches Amt für wilde Kampfparolen zu missbrauchen!


AfD-Fraktion im Rat der Stadt Wolfenbüttel

Klaus-Dieter Heid

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