Schlepper im Mittelmeer

AfD Kreisverband Wolfenbüttel

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neki
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Re: Schlepper im Mittelmeer

Beitrag von neki » 09.07.18

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Deutsches Rettungsschiff Maltesische Behörde sieht „Lifeline“ als staatenlos

Beitrag von Moderator » 10.07.18

Die Welt
Deutsches Rettungsschiff
Maltesische Behörde sieht „Lifeline“ als staatenlos

Der Kapitän des Schiffs, Claus-Peter Reisch, muss sich in Valletta vor Gericht verantworten. Die Behörden dort durchsuchten jetzt die beschlagnahmte „Lifeline“. Sollte Reisch verurteilt werden, droht ihm eine Haftstrafe.

https://www.welt.de/politik/deutschland ... enlos.html

Das Schiff ist nicht im Holländischen Schiffsregister eingetragen, sondern im Sportbootregister. Der Schiffsführer soll kein Kapitänspatent besitzen, sondern soll ein Automechaniker ohne Beschäftigung sein.

neki
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Re: Schlepper im Mittelmeer

Beitrag von neki » 11.07.18

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braves Bürgerlein
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Re: Schlepper im Mittelmeer

Beitrag von braves Bürgerlein » 13.07.18


Alexander Wendt hat auf seiner Webseite ausführlich dargelegt, warum thailändische Jugendliche, die aus einer überfluteten Höhle gerettet werden, im fernen Westen mehr Empathie auslösen als aus dem Mittelmeer gefischte afrikanische Migranten, verknüpft mit den einschränkenden Worten: "Hätte nur einer der geretteten jungen Fußballer als erstes nach Verlassen der Höhle auf seinen Helfer eingeschlagen und versucht, ihm sein Handy zu entwinden – die Sympathiewelle mit den zwölf Jungen wäre zusammengebrochen, nicht nur in ihrem Heimatland, sondern weltweit."
https://www.michael-klonovsky.de/acta-diurna

Wer nachts einem oder mehreren jungen thailändischen, vietnamesischen oder chinesischen Männern auf der Straße begegnet, wechselt nicht die Seite. Und diese Feststellung führt in das Zentrum des moralischen Ungleichgewichts. Klammern wir einmal komplett die Frage aus, dass es sich bei der Havarie von seeuntüchtigen Schlauchbooten vor der nordafrikanischen Küste um eine von den Schleppern planmäßig erzeugte Notlage handelt, weil die ihren Kunden nur wenige dutzend Liter Diesel mitgeben und den Einsatz europäischer Schiffe von vorn herein einkalkulieren. Legen wir auch den Punkt beiseite, dass auf der einen Seite die wenigsten auf den Booten vor politischer Verfolgung und Krieg flüchten, sondern in ihrer übergroßen Mehrheit einfach ihr Leben durch die Übersiedlung nach Europa verbessern wollen, und dass auf der anderen Seite hochmögende Politiker und Aktivisten sich weigern, zwischen Asylberechtigten und Migranten zu unterscheiden, womit sie das Asylrecht je nach Betrachtung mit sehenden oder blinden Augen ruinieren.

Unser Mitgefühl mit Menschen, die gerettet werden, hängt auch von unseren Erwartungen an das Verhalten der Geretteten ab. Eine Mehrheit der Politiker und Meinungsträger in Presse und Kirche weigert sich bisher zu begreifen, was für einen moralischen Skandal es darstellt, wenn Menschen, die in einem Land Schutz, Obdach, Gesundheitsfürsorge und Geld erhalten, sich gewalttätig gegen dieses Land wenden.


Natürlich wenden viele zu Recht ein, dass sich auch viele Asylbewerber an Recht und Ordnung halten, dass sie dankbar und freundlich sind. Das allerdings, um ehrlich zu sein, erwarten diejenigen, die jährlich 30 Milliarden für die Beherbergung der Migranten aufbringen, als Normalzustand. Diejenigen, die gegen diese Erwartung verstoßen, sind zu viele, um noch unter Einzelfall verbucht werden zu können. Wenn Migranten aus Nordafrika, die in Sachsen etwa 0,1 Prozent der Bevölkerung stellen, fast 10 Prozent der Gefängnisinsassen ausmachen, dann lässt sich diese Rechtsverachtung nicht mehr als Randphänomen beiseiteschieben. Merkwürdigerweise fragt sich kein Hofreiter, kein Restle und keine Göring-Eckardt: wie tief muss eigentlich die Verachtung für die aufnehmende Gesellschaft sitzen, wenn diejenigen, die über das Meer kommen und ihren Fuß hierher setzen, das mit der Geste von Besatzern tun?

https://www.publicomag.com/2018/07/hoeh ... chrittene/

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450 Flüchtlinge an Bord Malta und Italien blockieren Aufnahme von Frontex-Schiff

Beitrag von Moderator » 14.07.18

Die Welt
450 Flüchtlinge an Bord
Malta und Italien blockieren Aufnahme von Frontex-Schiff

Erneut streiten sich Malta und Italien über die Aufnahme von Flüchtlingen an Bord eines italienischen und eines Frontex-Schiffes. Acht Frauen und Kinder ließ Italien nach Lampedusa – und spricht von einer neuen Entwicklung im Schleppergeschäft.

https://www.welt.de/politik/ausland/art ... uiert.html

Italien hat die Schlüsselposition inne. Wenn hier weiterhin die Anlandung von Schiffen mit Einwanderern unterbunden wird, haben die Schlepper ein Riesenproblem.

braves Bürgerlein
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Anzeige gegen Schlepper wirkt

Beitrag von braves Bürgerlein » 15.07.18

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AfD-Anzeige gegen Schlepper wirkt:
Bundesregierung bläst Einreise von Migranten ab

https://www.journalistenwatch.com/2018/ ... schlepper/

Ende Juni hat Innenminister Seehofer (CSU) angekündigt, die Aufnahme von Migranten des NGO-Schiffes „Lifeline“ gemeinsam mit Außenminister Maas (SPD) zu prüfen. Nach der Strafanzeige der AfD-Bundestagsfraktion gegen NGO-Schlepper muss sich die Bundesregierung nun deutlich von den zuvor diskutierten Plänen der Migrantenaufnahme distanzieren.

Täten sie es nicht, wäre damit für jeden klar erkennbar der Straftatbestand erfüllt, den die AfD-Fraktion gegen eine Vielzahl deutscher Vereine in Stellung gebracht hat“, sagte der AfD-Obmann im Auswärtigen Ausschuss, Petr Bystron laut der Hessen-Depesche.


Laut § 96 Aufenthaltsgesetz wird mit bis zu fünf Jahren Freiheitsentzug bestraft, wer „wiederholt oder zugunsten von Ausländern“ Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz befördert. Kurz: Die vorsätzliche Verbringung von Ausländern ohne Aufenthaltsgenehmigung nach Deutschland – oder in die EU – mit dem Ziel des längeren Aufenthalts ist eine Straftat. Wer dieses als Mitglied einer „Bande“ tut, dem drohen sogar zehn Jahre Haft.

https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/ ... -ein-ende/

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BOOTSFLÜCHTLINGE Tschechiens Premier spricht vom „Weg in die Hölle“

Beitrag von Moderator » 15.07.18

Die Welt
BOOTSFLÜCHTLINGE
Tschechiens Premier spricht vom „Weg in die Hölle“

Deutschland hat Italien zugesagt, 50 der 450 vor der Küste Siziliens ausharrenden Bootsflüchtlinge aufzunehmen.
Zuvor hatten sich Italien und Malta geweigert, die beiden Schiffe mit den Menschen in ihre Häfen einlaufen zu lassen.
Italiens Regierungschef Conte hatte sich wegen der Aufnahme der Menschen an seine europäischen Amtskollegen gewandt.

https://www.welt.de/politik/deutschland ... en-zu.html

Auch Frontex spielt das Spiel der Schlepper mit. Die Versorgungssuchenden werden nicht im nächsten Hafen, der liegt in aller Regel in Afrika, sondern in Europa abgeladen.
Übrigens, bei den 450 Personen an Bord waren 8 Frauen und Kinder. Der Rest Wissenschaftler und Facharbeiter. :lol: :lol: :lol:

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Re: Schlepper im Mittelmeer

Beitrag von Jennermann » 16.07.18

Flüchtlinge zu retten, verpflichtet nicht zur Aufnahme
https://m.bild.de/politik/inland/fluech ... ssion=true
Der berühmte Historiker Heinrich August Winkler gab dem „Deutschlandfunk“ dazu ein ausführliches Interview. Er mahnt ganz klar: Die Rettung von Menschenleben verpflichte nicht dazu, Menschen in die EU einwandern zu lassen: „Es wäre Selbstüberhebung zu meinen, man könne auf deutschem, französischem oder britischem Boden die Menschenrechte für alle Welt verwirklichen.“

„Eine Europäische Union, die diese Botschaft nach Afrika sendet, handelt nicht moralisch, sondern verantwortungslos. Aus Elend und Not in Afrika „ergibt sich kein allgemeines Einwanderungsrecht nach Europa“.

Winkler: „Damit würde sich die EU übernehmen, damit würde sich auch Deutschland übernehmen. Mehr zu versprechen, als man halten kann, ist kein Ausdruck von Moral.“

Unstrittig sei die Pflicht zur Rettung von Menschenleben und zur Wahrung der Menschenrechte – aber eben auch zur Wahrung des Rechtsstaats.

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